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Aktuelles vom Johannes-Kepler-Gymnasium





Ziegen sichern das Überleben

Nepalschulprojekt Lamidanda e.V.


Nepalschulprojekt Lamidanda e.V.: Praktische Hilfe haben 75 Familien nach den verheerenden Erdbeben nun durch eine Schulung zur Ziegenhaltung bekommen, um die tägliche Versorgung zu sichern.


Foto: Wirtz-Königshausen - Mit einem neuen Projekt wird versucht, das Überleben der Bewohner in dem von Erdbeben geschüttelten Nepal zu sichern.



"Nicht Osterlämmer, sondern Ziegen sind zurzeit in den fünf Dörfern rund um Lamidanda / Nepal ein Zeichen für Neuanfang und Hoffnung.
Nach den schweren Erdbeben im Frühjahr 2015 stellte sich für die Menschen die Frage: Wie können sie sich schützen vor weiteren Erdbeben? Wie können sie für den täglichen Lebens-Bedarf sorgen? Wie können sie langfristig Einkommen erwirtschaften und damit eine Zukunftsperspektive haben? Das gilt insbesondere für die Ärmsten der Armen.
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Jetzt kamen gute Nachrichten von CCODER, der Partnerorganisation des Nepalschulvereins Lamidanda e.V., schreibt die Ibbenbürenerin Franziska Wirtz-Königshausen, ehemalige Lehrerin am Johannes-Kepler-Gymnasium.
75 Familien haben eine Schulung zur Ziegenhaltung erhalten, abgeschlossen mit einem amtlich anerkannten Zertifikat. Das war die Voraussetzung für den Erhalt von drei bis vier Ziegen, verbunden mit dem Material für einen fachgerechten Ziegenunterstand und dem notwendigen Saatgut für den Anbau des Ziegenfutters.
Mit der Ziegenhaltung kann vor allem der tägliche Bedarf an Milch für die Kinder gedeckt werden, darüber hinaus ist es aber auch die Grundlage für ein langfristiges Einkommen durch Verkauf von Milch und Ziegenfleisch.
Das Ziegenprojekt ist Teil des Langzeitprojektes LEAP (Lamidanda aerea Enterprise Adaption Programm), das der Nepalschulverein Lamidanda e.V. am Johannes- Kepler-Gymnasium mit der Genossenschaft vereinbart hat, welche in Lamidanda und den angrenzenden fünf Dörfern für eine langfristige Verbesserung der dortigen Lebensbedingungen arbeitet. Dazu gehörte kurz nach den Erdbeben die Schulung von 60 Männern zu Maurern und Schreinern, die beim Neubau der zerstörten Häuser jetzt als Facharbeiter tätig werden können.
Dazu gehörte auch eine Schulung etlicher Kleinbauern zum Anbau verschiedener landwirtschaftlicher Produkte, einschließlich der Erstellung eines „Kartoffelhauses“ zur Lagerung von Saatgut und Kartoffeln. Das Haus ist ein neu errichtetes Gebäude von Lagerung von Saatkartoffeln und geernteten Kartoffeln. Nur bei richtiger Lagerung können die Kartoffeln richtig vermarktet werden. Die fünf Dörfer rund um Lamidanda liegen weit weg von größeren Straßen und den dort angesiedelten Märkten. Die Genossenschaft sammelt die Kartoffeln von den Kleinbauern (die ebenfalls, wie die Ziegenhalter, vorab eine Schulung zum Anbau von Kartoffeln bekommen haben), lagert sie in dem Lagerhaus und organisiert den Transport. Eines von mehreren Projekten zur Einkommensentwicklung und zur Verringerung der Landflucht.
Bienenzucht und ökologische Gewinnung von Honig ist ebenfalls ein Teil dieses Programms.
Zurzeit wird, im Rahmen eines Auffrischungstrainings für die Maurer und Handwerker, ein weiteres erdbebensicheres Gebäude auf dem Schulgelände in Lamidanda hergestellt.
Der Nepalschulverein freut sich über die jüngst eingetroffenen Fotos, die die Fertigstellung des Kartoffellager-Hauses sowie den zweiten Abschnitt des Ziegenprojektes dokumentieren: Überreichung der Zertifikate, Übergabe der Ziegen und frisch hergestellte Ziegenunterstände.
Die Fotos, zusammen mit einem ausführlichen Bericht und einer differenzierten Abrechnung, stimmen zuversichtlich, dass die jahrelange Zusammenarbeit mit den Bewohnern von Lamidanda und Umgebung eine verlässliche Langzeitwirkung hat. Sie geben zugleich auch Anlass zur Hochachtung vor den Nepalesen, die den Mut nicht aufgeben und mit großer Geduld und hohem Einsatz an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen arbeiten.


Foto: Wirtz-Königshausen - Hilfe zur Selbsthilfe für die Ärmsten der Armen, ausgesucht von der Genossenschaft: 75 Familien erhalten je drei bis vier Ziegen - für die tägliche Versorgung, und als Grundstock für den Handel mit Milch und Ziegenfleisch.


Foto: Wirtz-Königshausen - Am gerade fertiggestellten „Kartoffelhaus“ – dort werden Saatgut und Ernte professionell gelagert – lässt sich auch die veränderte Bauweise zum Schutz vor Erdbeben erkennen: Mauern und Seitenwände sind mehrfach mit Holzbindern miteinander verbunden." - so die IVZ am 18.04.2017.






Junge Musiker reisen zum Festival in Tiflis


Jugendsinfonieorchester der Musikschule - eine Kooperation mit dem Kepler-Gymnasium


Das komplette Jugendsinfonieorchester der Musikschule Ibbenbüren-Recke-Hörstel fliegt im kommenden Juli nach Tiflis in Georgien. Die rund 40 jugendlichen Musiker werden dort am Festival „Youth for Classics in the Caucasus“ teilnehmen.


Sie freuen sich über die große Spendenbereitschaft (v.l.): Uwe Berkemer, Sonja May und Dr. Götz Kröner. Mit den Spenden werden die Reisekosten der Jugendlichen des Jugendsinfonieorchesters bezuschusst.


Dieses modellhafte Projekt fördert die Zusammenarbeit mit jungen Musikern aus dem Kaukasus.
Ermöglicht wird es durch eine große Spendenaktion des Fördervereins der Musikschule. Auf der Online-Spendenplattform der Kreissparkasse Steinfurt hat der Verein dazu aufgerufen, das Projekt finanziell zu unterstützen. Und das mit großem Erfolg: 3470 Euro sind zusammengekommen. 1100 Euro hat die Kreissparkasse selbst gespendet, der Rest setzt sich aus vielen kleineren und größeren Spenden von Freunden und Förderern der Musikschule zusammen. „Damit wurde unser Spendenziel von 3000 Euro deutlich übertroffen. Das freut uns sehr und wir danken allen ganz herzlich, die die Reise ermöglichen“, sagten Dr. Götz Kröner und Uwe Berkemer vom Förderverein. Sonja May, Leiterin Sparkassen-Hauptstelle in Ibbenbüren, überreichte den symbolischen Scheck: „Es ist schön, wie viele sich an der Spendenaktion beteiligt haben und so gezeigt haben, wie wichtig das Projekt für die jungen Musiker ist.“ Mit den Spenden werden die Reisekosten der Jugendlichen bezuschusst.
In Georgien werden die Musiker gemeinsame Proben mit anderen Musikern aus den Kaukasusstaaten durchführen und kreative Workshops gestalten, die in ein Konzert münden. Durch das gemeinschaftliche Konzert sollen neben der Freude am Musizieren Toleranz und Akzeptanz anderer Kulturen vermittelt werden.
Nach dem seit Jahren durchgeführten Austauschprojekt mit Mallorca und Kooperationen vor Ort beschreite das Jugendsinfonieorchester aus Ibbenbüren so neue Wege, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Projekt in Tiflis habe sich ergeben aus dem vom Kreis Steinfurt und der Landesregierung NRW geförderten Projekt mit dem Caucasian Chamber Orchestra im Jahre 2016.




So lautete auch in diesem Jahr das Motto der jährlichen Sammelaktion für die Ibbenbürener Tafel am Kepler Gymnasium.
Selbst angefertigte Plakate wiesen überall in der Schule auf den diesjährigen Sammelzeitraum hin. Vom 27. bis zum 31. März brachten dann Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer haltbare Lebensmittel mit in die Schule.
15 große Kisten konnten gefüllt werden. Diese wurden an Frau Andresen und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins „Ibbenbürener Tafel im SkF Ibbenbüren“ übergeben, die sich herzlich für das Engagement der gesamten Schulgemeinschaft am Kepler bedankten. Für das nächste Jahr ist die Sammelaktion schon wieder fest eingeplant!






Kepler-Qualität bescheinigt

Qualitätsanalyse mit Zielvereinbarung abgeschlossen



Die im letzten Frühjahr am Johannes-Kepler-Gymnasium durchgeführte Qualitätsanalyse durch die Bezirksregierung hatte eine herausragende Beurteilung ergeben, die in allen Schulgremien vorgestellt und diskutiert wurde. Dabei wurden im Besonderen die Denkanstöße der Analyse genutzt, um auf deren Basis die heute abgeschlossene Zielvereinbarung mit Inhalt zu füllen. Im nächsten Schuljahr stehen deswegen im Fokus der Schulentwicklung – trotz schon guter Beurteilung - die Förderung selbstgesteuerten und selbstverantwortlichen Lernens sowie die Binnendifferenzierung im Unterricht.
Auf dem Foto sehen wir den schulfachlichen Dezernenten des Bezirkes Steinfurt, Herrn LRSD Jürgen Mathey, den Leiter des Johannes-Kepler-Gymnasiums, Herrn OStD Paul-Georg Weiser und den stellvertretenden Leiter, Herrn StD Christoph Hagel-Grüner bei der Unterzeichnung der Zielvereinbarung. Ein Rückblick auf die Ergebnisse




Traumberufe-Abend am Kepler-Gymnasium




Das Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ der Landesregierung NRW im Rahmen der Berufsorientierung nimmt im Schulalltag eine immer wichtigere Rolle ein. Wie geht es nach der Schule weiter? Ausbildung, duales Studium oder Vollzeitstudium? Mit diesen Fragen setzen sich Schülerinnen und Schüler immer früher auseinander. Die Eltern- und Schülervertreter des Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren nahmen sich diese Fragen zum Anlass, um für interessierte Schülerinnen und Schüler der Stufen 8 bis Q2 einen Informationsabend „Traumberufe und DU“ auszurichten.
Prall gefüllt war das Pädagogische Zentrum des Kepler-Gymnasium, rund 300 Interessierte waren der Einladung der Schülervertretung (SV) gefolgt. „Der Einsatz hat sich mehr als gelohnt, es war ein wirklich toller Abend“ freute sich Mitorganisator Moritz Mohr aus der SV. Auch die Unternehmen der Region nahmen die Einladung dankend an, den interessierten Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufswelt zu gewähren. Kostenfrei, aber bestimmt nicht umsonst, präsentierten sich Referenten aus verschiedenen Bereichen, darunter Maschinenbauer, Polizisten, Journalisten, Ärzte, Architekten, Psychologen oder Stadtverwalter. Besonders im Fokus stand der Werdegang der einzelnen Referenten, die nach einer kurzen Begrüßung in diversen Fachräumen ihre Vorträge hielten. „Wie ist die konkrete Ausübung des Jobs im realen Leben?“, „Was verdient man?“, „Macht die Arbeit Spaß?“ waren nur einige von vielen Fragen der Zuhörer. Bereits im Vorfeld bereitete die engagierte Schülervertretung des Kepler-Gymnasiums die Veranstaltung gewissenhaft vor, Schüler und Kollegen bekamen die Möglichkeit, vorab zwei verschiedene Berufe vorzumerken. „Mir hat die Veranstaltung sehr weitergeholfen bei meiner Berufsentscheidung“, war einer der am häufigsten formulierten Sätze des Abends. Am Ende der rundum gelungenen Veranstaltung waren sich alle Beteiligten einig, der „Traumberufe-Abend“ am Kepler hat Zukunft.







Alte Kepler-Halle soll 2018 abgerissen werden

„Wir sind froh, dass wir sie noch haben“

von Cornelia Ruholl

Nach der alten Sporthalle am Kepler-Gymnasium fragte Ilse Berlekamp (FDP) im Schulausschuss beim Tagesordnungspunkt Anfragen und Mitteilungen. Es habe doch im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Kepler-Halle immer geheißen, die Halle sei baufällig. Nun werde sie aber offensichtlich weiterhin genutzt. „Gibt es da keine Sicherheitsvorschriften mehr?“


Die alte Sporthalle am Kepler-Gymnasium soll 2018 abgerissen werden. - Foto: ck


"IBBENBÜREN. Cornelia Ebert, Erste Beigeordnete der Stadt, sagte dazu, die Halle sollte eigentlich nicht mehr benutzt werden, sie werde auch demnächst abgerissen. Daraufhin sagte Hans-Dieter Mönninghoff, Lehrer am Kepler-Gymnasium und beratendes Mitglied im Schulausschuss: „Als Schule brauchen wir die Einheit mehr als dringend“, sie sei von morgens bis um 17.15 Uhr mit Schulsport belegt, und abends seien Vereine drin. Die Decken seien schließlich durch ein Netz abgesichert. Zwar ließen die sanitären Anlagen arg zu wünschen übrig, aber „damit können wir leben. Wir sind froh, dass wir die Halle noch haben und hoffen, dass sie nicht morgen abgerissen wird.“
Wie eine Nachfrage im Rathaus ergab, ist der Abriss für 2018 vorgesehen. Die Halle wäre schon längst weg gewesen, „wenn wir sie nicht damals angesichts der Flüchtlingssituation als Puffer behalten hätten“, für den Fall, dass noch Unterbringungsmöglichkeiten gefehlt hätten, erläutert die Erste Beigeordnete Cornelia Ebert. Um die Sicherheit zu gewährleisten seien dort provisorische Maßnahmen getroffen worden.
Derzeit sei die Stadtverwaltung dabei, einen Sportstättenentwicklungsplan aufzustellen. Auch in diesem Zusammenhang würden nochmals die Belegungen beleuchtet. Allerdings sei die alte Kepler-Halle dabei nicht mehr mit in der Betrachtung." - so die IVZ am 01.04.2017




Planer schlägt Erweiterung nach Süden hin vor

Schulausschuss diskutiert über Bauvorhaben


" Eingehend informierte Jürgen Lindner vom Büro „pbundl architekten“, Köln, den Schulausschuss über die Möglichkeiten, das nötige Raumprogramm für das Kepler-Gymnasium zu realisieren. (von Cornelia Ruholl)

IBBENBÜREN. Er schlug vor, den dazu nötigen Erweiterungsbau nach Süden hin im Bereich der Fahrradstellplätze zu errichten. Er schlug vor, im Neubau die Verwaltungsräume, das Lehrerzimmer, die ohnehin bereits geplante Mensa samt zugehöriger Funktionsräume, Pausen-WC und Ganztagsbereich unterzubringen sowie in zwei kleinen Obergeschossbereichen die Fachräume für Kunst und Musik. Im bestehenden Gebäude würden dann einzelne Wände versetzt und Raumgrößen angepasst, um die Funktionen neu festzulegen. Um die notwendigen baulichen Eingriffe möglichst gering zu halten, könnten dabei die hochinstallierten Räume wie die Computerräume und die Fachräume für Naturwissenschaften, die teils noch recht neu seien, bleiben, wo sie sind. Auch die Sekundarstufe II könne zusammengefasst werden.
Die vorgestellten baulichen Möglichkeiten, seien „noch keine Planung“, so Lindner, es sei zunächst nur geschaut worden, wo was am besten machbar sei.
Inklusive Nebenkosten würden die Kosten laut Grobkostenschätzung rund 7,6 Millionen Euro betragen. Da die Mittel für Mensa und Toilettensanierung ohnehin bereits eingeplant sind, würde die Erweiterung eine zusätzliche Investitionssumme von 6,34 Millionen Euro erfordern.
Nicht enthalten sind darin die Kosten für die Fassadensanierung des Bestandsgebäudes, die, wie Cornelia Ebert auf Nachfrage von Roland Scholtes (SPD) sagte, um die fünf Millionen Euro kosten würde.

Politik fordert mehr Zahlen
Noch keine Entscheidung über die Erweiterung des Kepler-Gymnasiums traf am Mittwoch der Schulausschuss. Einzig die SPD wollte dem Beschlussvorschlag zustimmen. CDU, FDP, Grüne, IFI und Die Linke forderten, die Verwaltung solle zunächst weitere Zahlen vorlegen. Das soll bis Anfang Mai geschehen, denn man einigte sich auf eine erneute Sitzung (voraussichtlich 3. Mai). Man könne die Planung aber „nicht auf die lange Bank“ schieben, sagte die Ausschussvorsitzende Gisela Köster.
Eingangs hatte Jürgen Lindner vom Architektenbüro „pbundl“ aus Köln das Ergebnis der von der Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie ausführlich vorgestellt. Wie berichtet, wurde das Raumprogramm festgestellt für eine vierzügige Sekundarstufe I und eine achtzügige Sekundarstufe II. Wie die Erste Beigeordnete Cornelia Ebert deutlich machte, sei die Verwaltung „schon sehr vorsichtig da herangegangen“. Die Vierzügigkeit in der Sek. I entspreche dem derzeitigen Stand. Vier Züge in der Sekundarstufe I entsprächen bereits sechs Zügen in der Sek. II. Derzeit ist die Sek. II des Keplers zwölfzügig.
Dass die Anmeldezahlen in diesem Jahr schwächer gewesen seien als im Vorjahr, entspreche dem geburtenschwachen Jahrgang. Die Geburtenzahlen seien in Ibbenbüren aber stabil, wenn nicht leicht ansteigend. „Der demographische Wandel zeigt sich in Ibbenbüren noch nicht.“ Geplant worden sei außerdem für G8 (Abitur nach acht Jahren), zwar laufe derzeit ein Volksbegehren für G9, aber das sei noch sehr ungewiss.
Wie der Planer erläutert hatte, ergäbe sich im Falle einer Rückkehr zu G9 – dann müsste noch eine Jahrgangsstufe mehr untergebracht werden – noch weiterer Raumbedarf von 387 Quadratmetern, was mit Kosten von 1,2 Millionen Euro verbunden sei.
Vorgelegt hatte die Verwaltung eine Prognose zur Entwicklung der Einschulungszahlen in Ibbenbüren auf der Grundlage der in Ibbenbüren derzeit gemeldeten Kinder, die in den kommenden Jahren bis 2022/23 eingeschult werden. Mit Schwankungen nach oben und unten bleiben demnach die Einschulungszahlen im Mittelwert (etwa bei 470) konstant.
„Müssen wir so groß bauen“, diese Frage stellten Ilse Berlekamp (FDP) und Markus Keller (CDU) in den Raum. Man müsse auch die Auswirkung der neuen Gesamtschulen in den umliegenden Orten betrachten. „Es geht um viel Geld“, so Keller. „Wir hätten gerne genauere Zahlen im Hinblick auf Schülerzahlen und Prognosen.“ Dem schloss sich vehement Richard Frank (Linke) an. „Worüber reden wir denn eigentlich“, fragte er und wies darauf hin, dass das Volksbegehren für G9 den Halbtag anstrebe, was seiner Ansicht nach auch Einfluss auf die benötigten Räume hätte.
Auch Susanne Overmeyer (IFI) sagte: „Uns fehlen wichtige Informationen. Wir hätten gerne eine Gesamtbetrachtung aller Sekundarstufen II und möchten wissen, welche Kapazitäten sind in Ibbenbüren in der Sekundarstufe II vorhanden.“ Freie Kapazitäten gebe es im Goethe-Gymnasium nicht, sagte Cornelia Ebert. Mehr Zahlen wünschte auch Doris Holthaus (Grüne): „Wie viele kommen noch aus den Nachbargemeinden, wie viele pendeln noch?“
Gesamtschulleiterin Christiane Althoff sagte, sie sei sicher, dass die Kooperation in der Oberstufe den Schülern große Wahlmöglichkeiten biete, das sei deutlich attraktiver als die vielen kleinen Oberstufen im Umland. „Deshalb liegt uns so viel daran, dass die Gymnasien kooperieren, um sie attraktiv zu halten“, so Cornelia Ebert." so ivz-aktuell am 30..03.2017.





Kosten in Höhe von 7.606.550 Euro

Schulausschuss berät Mittwoch über die Erweiterung des Kepler-Gymnasiums


Eine Erweiterung des Kepler-Gymnasiums um 2864 Quadratmeter Bruttogeschossfläche ist notwendig. Das ist Ergebnis einer Machbarkeitsstudie des Büros „pbundl architekten“. Ein entsprechender Erweiterungsbau würde Mehrkosten von über sechs Millionen Euro verursachen. Darüber berät am Mittwoch der Schulausschuss der Stadt Ibbenbüren. (von Cornelia Ruholl)


Foto: Cornelia Ruholl

Das Kepler-Gymnasium braucht Platz. Laut einer Studie müsste um 2864 Quadratmeter erweitert werden. Das würde über die Kosten für Mensa und Schülertoiletten-Sanierung hinaus Mehrkosten von über sechs Millionen Euro verursachen.

"IBBENBÜREN. Eine Erweiterung des Kepler-Gymnasiums ist notwendig. Und das bringt Kosten von 7606550 Euro mit sich. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie des Büros „pbundl architekten“. Das Raumprogramm für das Gymnasium, die Machbarkeitsstudie und eine erste Grobkostenschätzung wird heute in der Sitzung des Schulausschusses vorgestellt.
Aus der Vorlage der Verwaltung für diese Sitzung geht hervor, dass im Rahmen der Studie unter anderem untersucht wurde, welche zusätzlichen Flächen geschaffen werden müssen. Um das Raumprogramm der Schule unterzubringen, ist laut Studie eine Erweiterung von 2864 Quadratmeter Bruttogeschossfläche nötig, was die genannten gut siebeneinhalb Millionen Euro verursachen würde. Hierin enthalten sind die Kosten für die Mensa (1400000 Euro) und die Sanierung der Schülertoiletten (172000 Euro), die bereits im Haushalt 2017 veranschlagt sind. Somit würden sich im Falle einer Erweiterung voraussichtlich zusätzliche Kosten in Höhe von 6034560 Euro ergeben.
Wenn der Rat eine Erweiterung des Kepler-Gymnasiums beschließt, sollen die Planungen dafür noch dieses Jahr beginnen. Im Anschluss an die Erweiterung würde die Sanierung der Fassade folgen. In diesem Fall könnte die Erweiterung zunächst für die vorübergehende Auslagerung von Klassen während der Fassadensanierung genutzt werden, was Kosten für mobile Klasseneinheiten einsparen oder minimieren würde.
Die Verwaltung führt in der Vorlage für den Schulausschuss aus, dass das Kepler-Gymnasium wegen der stetig gewachsenen Schülerzahl, vor allem in der Sekundarstufe II, akute Raumprobleme hat. Dies sei bereits 2010 bei Erstellung der Schulentwicklungsplanung und des damit verbundenen Raumprogramms durch das Büro Dr. Garbe Consult festgestellt worden. „Es fehlten seinerzeit insbesondere Klassenräume, Gruppen- und Differenzierungsräume und Räume für die Schulverwaltung.“ Im Zuge der Erweiterung der Gesamtschule beschloss der Rat im Dezember 2014 das Raumprogramm für die Gesamtschule. Grundlage dafür war das Musterraumprogramm des Landes. Ergänzend dazu diente das Raumprogramm der Stadt Köln, das auch Räume für Inklusion, Ganztag und Differenzierung vorsieht. Diese Räume seien im Musterraumprogramm des Landes, das inzwischen nicht mehr gültig sei, nicht berücksichtigt gewesen, so die Verwaltung.
Als das Raumprogramm für die Gesamtschule beschlossen wurde, hatten die anderen städtischen Schulen und auch die Politik gefordert, zu untersuchen, inwieweit die Räume an den anderen Schulen ausreichen, so die Verwaltung.
Grundlage für die Aufstellung eines Raumprogramms ist die Zügigkeit der Schule. Das Kepler-Gymnasium ist in der Sekundarstufe I vierzügig und in der Sekundarstufe II achtzügig. Zur Einschätzung der künftigen Entwicklung wurden die Einschulungszahlen in Ibbenbüren betrachtet. Wie eine Grafik der Verwaltung auf Grundlage der tatsächlichen Geburtenzahlen bis 2022/23 zeigt, verlaufen die Einschulungszahlen mit jährlichen Schwankungen nach oben und nach unten, bleiben im Mittelwert aber konstant. Derzeit sei davon auszugehen, dass das Wahlverhalten der Eltern zu den einzelnen Schulen sich nicht verändert, so der Fachdienst Schulen. Deshalb gehe die Verwaltung davon aus, dass das Kepler-Gymnasium in der Unterstufe mittelfristig vierzügig sein und die Oberstufe auch mittelfristig groß, voraussichtlich achtzügig, sein wird." - so die IVZ am 29.03.2017




Kepler-Schüler auf interreligiöser Entdeckungsreise



50 Schülerinnen und Schüler der evangelischen Religionskurse der Jahrgangsstufen 6 und 8 des Johannes-Kepler-Gymnasiums haben sich am Donnerstag, dem 23.03.17, zusammen mit den Lehrkräften Petra Thalmann und Rafael Kuhnert auf eine interreligiöse Entdeckungstour begeben. Ein islamisch-evangelisches Team der vom Diözesanmuseum und der Domschatzkammer des Bistums Osnabrück ausgerichteten Führung begleitete die Teilnehmer erst in den Osnabrücker Dom und dann in die Ibrahim Al-Kalil Moschee, welche schon im Namen (übersetzt „Abraham Freund Gottes“) den Stammvater der drei abrahamitischen Religionen als gemeinsamen Ursprung würdigt.
Anhand vielfältiger Vergleiche (z.B. der heiligen Tage, der Bedeutung der Predigt oder des Pilgertums) zeigte das sehr versierte Leitungsteam dialogisch viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede (z.B. der Eintritt in die Religion oder die Bedeutung von Jesus Christus) auf. Die Schüler stellten wiederum zahlreiche Fragen und glänzten angesichts ihrer guten Vorbereitung.
In zweiten Teil der Führung in der Ibrahim Al-Kalil Moschee wurde die islamische Welt hautnah erfahrbar, als die Schüler in der gemütlichen Moschee, die sich in einem Wohnhaus versteckt, auf Socken Einblicke in die islamische Alltagswelt erhielten. Nicht nur grundlegende Praktiken, wie die fünf Säulen des Islam, sondern auch die Pflicht, seinem Nächsten in der Not zu helfen – selbst wenn man dafür sein Gebet unterbrechen muss –, oder die Möglichkeit, den Ramadan nachholen zu dürfen, wenn man beispielsweise Fußballspieler ist und die WM/EM einmal mehr in den islamischen Fastenmonat fällt, wurden sehr lebensnah im Dialog mit den Besuchern besprochen.
Ein Besuch in der evangelischen St. Marienkirche im Stadtzentrum mit der dortigen Ausstellung „Ich! – Justus Möser – Martin Luther“ rundete die interreligiöse Begegnungstour ab.





Strahlende Stimmkraft

Gelungene Frühlingsmatinee des Kepler-Gymnasiums


Draußen strahlender Sonnenschein, drinnen strahlende Stimmkraft: „Auf Flügeln des Gesanges“ war das Programm der Frühlingsmatinee betitelt, zu dem die Sängerinnen und Sänger des Johannes-Kepler-Gymnasiums am späten Sonntagvormittag ins Pädagogische Zentrum der Schule einluden.


Der Schulchor präsentierte fünf Werke von Franz Schubert.


"IBBENBÜREN. Vor recht gut gefüllten Sitzreihen wurde ein etwa einstündiges Programm mit Chor- und Sologesang bestritten. Die Gesamtleitung sowie die Klavierbegleitung lagen in den Händen von Uwe Berkemer.
Gleich zu Beginn holte der gemischte Schulchor das – wohl aufgrund der Zeitumstellung – noch etwas verschlafen wirkende Publikum aus seinen Träumen: Franz Schuberts „Der Tanz“ lieferte einen beschwingten Auftakt, der die Messlatte für die kommenden Stückinterpretationen schon einmal recht hoch legte. Anschließend meldete sich Chorleiter Uwe Berkemer kurz zu Wort, jedoch nur, um zu erklären, dass er eigentlich gar nichts zu erzählen habe: „Ich werde auch gar nicht viel sagen zum Programm. Ich glaube, das erklärt sich von selbst“, meinte der Musiklehrer, um dann noch viel Vergnügen zu wünschen. Mit Schubert und dem Schulchor ( insgesamt rund 30 Mitwirkende, darunter – als dringend benötigte männliche Verstärkung – auch Fördervereinsvorsitzender Dr. Dietmar Frey) ging es weiter, dann wurde die Bühne freigemacht für diverse Solisten des Pausenopernstudios.
Das programmnamengebende „Auf Flügeln des Gesanges“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde von Nina Berkemer, Sopran, ausdrucksstark vorgetragen. Es folgte, vom gleichen Komponisten, „Maiglöckchen und die Blümelein“; Ausführende waren hier Nina Berkemer und Jana Witthake (Alt). Mit gut aufeinander abgestimmten Stimmen und einer eindringlichen Interpretation begeisterten die beiden jungen Sängerinnen das Publikum, ebenso wie Thomas Kölker (Tenor) und Adrian Frey (Bass), die mit einem gekonnten Vortrag von Robert Schumanns „Intermezzo“ aus dem „Spanischen Liederspiel“ zu überzeugen wussten.
Aus den zwölf Gedichten von Justinus Kerner, vertont von Robert Schumann, stammt die „Stille Liebe“, deren getragenen und traurigen Charakter Mezzosopran Carmen Rutemöller gut herauszuarbeiten verstand. Ebenfalls von Schumann geschrieben war das Werk, das Nina Berkemer, Carmen Rutemöller und Marleen Nieland (Alt) mit Klavierbegleitung vortrugen.
Im Folgenden wurde ein wenig experimentiert: Robert Schumann habe für sein „Zigeunerleben“ Triangel und Tamburin optional vorgesehen; da er aber keine genauen Angaben zur Anwendung gemacht habe, würde in der Regel auf deren Einsatz verzichtet, erläuterte Uwe Berkemer. Er wolle dies nicht tun und habe sich überlegt, wo Schumann die Anwendung der Klanginstrumente wohl angedacht habe, so Berkemer, und weiter: „Wir trauen uns heute einfach mal.“ Das Ergebnis konnte sich hören lassen; der Chor der Stimmbildungs-AG überzeugte mit einem beschwingten Vortrag.
Weitere Auftritte von Solisten und Schulchor schlossen sich an; gesungen wurden dabei Stücke von Schubert und Brahms, wobei das Kontrastprogramm aus heiter-beschwingten Liedern wie zum Beispiel dem genannten „Zigeunerleben“ oder Johannes Brahms‘ „Die Schwestern“ und Werken mit sich verzehrend-traurigem Charakter durchaus zu überzeugen vermochte.
Den gut gewählten Abschluss für bildete Franz Schuberts „Ständchen“, ein munteres Lied, das das Programm beschwingt ausklingen ließ. Nur der Kehrvers – „Leise schleichen wir uns wieder fort“ – mochte nicht so ganz passen, gab es für die Akteure doch am Ende reichlich Applaus und für Chorleiter Uwe Berkemer einen dicken Blumenstrauß." - so die IVZ am 27.03.2017.






Schülervertreter organisieren Diskussionsrunde

Bürgermeister zu Gast am Kepler-Gymnasium / Verkehrssituation und Schulhofgestaltung waren Thema




IBBENBÜREN. An einer offenen Diskussionsrunde am Johannes-Kepler-Gymnasium, geführt von den beiden Schülersprechern Selina Bollacke und Maurice Scholz (beide Q1), nahm in der vergangenen Woche Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer teil. „Das Interesse an einem Austausch mit dem kommunalen SPD-Politiker war groß“, teilt Mitorganisator Moritz Mohr für die Schülervertretung mit. Weil die Absperrung für die Baumaßnahmen für die benachbarte Gesamtschule zum Teil auf dem Schulhof des Kepler-Gymnasiums liegt, entstand innerhalb der Schülervertretung der Wunsch, in einen direkten Dialog mit dem Bürgermeister zu treten, heißt es in der Mitteilung.
Auf einer vorangegangenen Schülerratssitzung besprachen die Vertreter aller Klassen gemeinsam weitere Themen, die mit dem Bürgermeister diskutiert werden sollten. Dabei hatten alle Schüler die Gelegenheit, ihre Anliegen persönlich darzustellen. Für die Unterstufenschüler hatte die Schulhofgestaltung höchste Priorität. In Folge des Neubaus der Gesamtschule mussten verschiedene Spielgelegenheiten demontiert werden, worunter vor allem die Jüngsten des Keplers leiden. Große Bedeutung erhielt ebenfalls die Verkehrssituation rund um das Schulgelände. Außerdem wissen die Schüler, dass der Bau einer Mensa für das Kepler wie auch weiterer Räume sowie Renovierungsarbeiten am bestehenden Gebäude bevorstehen. Da dafür noch ein Gesamtkonzept fehlt, konnte der Bürgermeister keine konkreten Aussagen treffen. Es werde aber nach Zwischenlösungen gesucht, sagte Dr. Schrameyer zu. Die meisten Fragen, die innerhalb kleinerer Arbeitsgruppen ausgearbeitet worden waren, beantwortete der Bürgermeister. Offene Fragen notierte er, sie werden jetzt bearbeitet.
Außerdem motivierte der Bürgermeister die Schülervertretung sowie die SV-Lehrer, ihr politisches Interesse beizubehalten und sich weiterhin für die Belange der Schüler einzusetzen.
Im Anschluss an die Diskussionsrunde wurde der Bürgermeister von Vertretern der Schülerschaft über den Schulhof geführt, um ihm die angesprochenen Verbesserungswünsche zu verdeutlichen.
Am Ende der Veranstaltung gab Dr. Schrameyer der Medien-AG des Kepler-Gymnasiums ein kurzes Interview, welches auf dem Keplerkanal auf YouTube erscheinen wird.
IVZ am 25.03.2017




Fußball-Mädchen der WK IV sind Kreismeister!

Jungen erreichen in einem ausgeglichenen Mannschaftsfeld einen guten zweiten und sechsten Platz




Die Kepler-Mädels sind neue und alte Kreismeisterinnen in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005/06)! Sie gewannen von ihren fünf Spielen beim Tagesturnier in Neuenkirchen vier und nur gegen das KvG aus Mettingen mussten sie sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. In der nächsten Runde warten dann die Kreismeisterinnen aus Coesfeld auf uns. Eine tolle Leistung!

Die Kepler-Jungs traten mit zwei Teams an, wovon die erste Mannschaft erstmals in neuen Trikots auflaufen durfte, die der Förderverein gestiftet hatte – dafür nochmals vielen Dank.
Leider entschied am Ende dann ein Tor in der Finalrunde darüber, dass die Kepler-Jungs ihren Kreismeistertitel aus dem letzten Jahr nicht verteidigen konnten. Trotzdem kann man aber auf den zweiten Platz stolz sein.

Das zweite Team der Jungs kam in einem ausgeglichenen Mannschaftsfeld auf einen guten 6. Platz.





„Denk nach, bevor du postest!“

Expertenvortrag über Gefahren des Internets und sozialer Netzwerke am Kepler




Polizeihauptkommissar Guido Wilke informierte interessierte Schüler und Eltern der fünften, sechsten und siebten Klassen am 22.03.2017 über die Chancen sowie Risiken digitaler Medien und gab hilfreiche Tipps


Wir leben in einer digitalen Welt. Die Kinder und Jugendlichen von heute werden wie selbstverständlich in einer solchen Welt groß, in der das Internet und Smartphones allgegenwärtig sind. Dass im Internet jedoch auch zahlreiche Gefahren lauern und wie man diesen begegnet, darüber klärte der IT-Ermittler und Präventionsbeauftrage der Kreispolizeibehörde Steinfurt, KHK Guido Wilke, die anwesenden Zuhörer auf.
Zunächst erläuterte der Referent anschaulich welche Gefahren aus polizeilicher Sicht häufig im Internet lauern, dieses waren der Identitätsdiebstahl, „Fake Shops“ und Schadsoftware. Dann berichtet er mithilfe aktueller Beispiele aus dem Kreis Steinfurt, welche Delikte in den sozialen Netzwerken oft zur Anzeige gebracht werden. Diese waren Beleidigungen, Nachstellen, üble Nachrede, aber kein Mobbing, da dies in Deutschland keinen Straftatbestand darstellt. Außerdem wird per Whatsapp und Co häufig das Recht auf das eigene Bild gebrochen oder es werden pornografische Bilder illegal weitergegeben. „Denkt nach, bevor ihr etwas per Whatsapp weiterleitet“, rief der Referent den Zuhörern ins Gewissen. Als weitere Gegenmaßnahmen präsentierte der Kommissar zahlreiche Link-Tipps für Internetseiten, die beispielweise Malsoftware kostenlos beseitigen oder Smartphone-Apps für Kinder, die bestimmte Internetseiten sperren. Den Link zu der PowerPoint-Präsentation des höchst informativen Vortrags finden Sie unter Lernen mit neuen Medien




Berufskolleg Tecklenburger Land - Kepler-Gymnasium: 43:37






Im Finale um die Kreismeisterschaft der WK I Jungen sahen die Zuschauer ein Torfestival, bei dem sich am Ende das Berufskolleg den Titel sicherte. Die Gastgeber waren es auch, die die ersten Minuten dominierten. Hinten agierten sie kompakt und im Angriff war nahezu jeder Wurf ein Treffer. Nach wenigen Minuten führten die Berufsschüler bereits 9:3 und es drohte eine einseitige Partie zu werden. Doch das Team vom Kepler spielte vorne nun konsequenter und war beim 12:12 wieder im Spiel. Bis zur Halbzeit überzeugten weiterhin die Offensivreihen, sodass beim Stand von 22:21 die Seiten gewechselt wurden.
In Abschnitt zwei änderte sich wenig am Spielgeschehen. Mal war das Kepler mit zwei Toren vorne, dann konterten die Berufsschüler und legten ihrerseits vor. In den letzten zehn Minuten der Partie hielt der spätere Kreismeister das Tempo weiterhin hoch und konnte sich am Ende verdient durchsetzen. Ausschlaggebend für diese Niederlage war aus Kepler-Sicht das mangelhafte Defensivverhalten, da die Angriffsbemühungen des Gegners zu keiner Zeit unterbunden werden konnten.





„Situationen passen in unsere Zeit“

Künstlerisch und interaktiv setzt sich der ökumenische Jugendkreuzweg mit Themen auseinander, die auf dem Pausenhof eher keine sind. Schüler des Ibbenbürener Johannes-Kepler-Gymnasiums haben nun mit dem Osnabrücker Künstler Mika Springwald ihre ganz eigene Kreuzwegstation gesprüht.


Foto: Bischöfliche Pressestelle
Schüler des Ibbenbürener Johannes-Kepler-Gymnasiums haben mit dem Künstler Mika Springwald ihre ganz eigene Kreuzwegstation gesprüht.



KREIS STEINFURT. "Diskriminierung, das Wort ist Wiebke Beckemeyer wichtig - weil viele Men-schen vorverurteilt werden, sagt die 18-Jährige. Mit heller Farbe sprüht sie die einzelnen Buchstaben über eine Schablone auf die dünne Holzplatte. Neid, Eifersucht, Leid – den Schülern des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Ibbenbüren fallen spontan noch weitere Begriffe ein, die un-bedingt aufs Bild müssen. Alle gehören irgendwie zu ihrem Alltag. Mit dem Osnabrücker Künst-ler und Sozialarbeiter Mika Springwald, der die Idee für den ökumenischen Jugendkreuzweg 2017 hatte, haben die Gymnasiasten jetzt ihre ganz eigene Kreuzwegstation gestaltet – angelehnt an Springwalds Vorlagen.

Der war nicht nur für das kreative Projekt an die Schule gekommen. Im Gepäck hatte der Stencil-Artist auch die sieben Originalbilder des aktuellen Kreuzweges, die von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der deutschen Bischofskonferenz, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland herausgegeben wurden. Bis zum kommenden Dienstag, 21. März, sind diese im Kepler-Gymnasium zu sehen. Anschließend gibt Schulseelsorger Christoph Moormann den Kreuzweg an seine Kollegin Doris Hasenkamp-Jakob in Rheine weiter.



Foto: Bischöfliche Pressestelle



Ein Kind, den Kopf gesenkt, ein Mann im knallgelben Overall mit Handschuhen, Mundschutz und Sicherheitsbrille; ein Mann, nicht mehr ganz jung, zusammengekauert auf dem Boden, neben sich eine Tasche; ein Mädchen, in der Hand den abgerissenen Arm eines Teddys - die Bilder des ökumenischen Kreuzweges 2017 mit dem Titel „Jesus Art“ wurden 2015 mit Firmanden in Geldern erarbeitet: „Wir haben uns immer wieder gefragt, was wäre, wenn Jesus heute leben würde“, beschreibt Springwald den künstlerischen Prozess.
Herausgekommen sind sieben Stationen, von denen jede auch für sich stehen kann: Sexueller Missbrauch, Ausgrenzung, Umweltkatastrophen, Krieg, Flucht und Vertreibung: „Alle Situationen passen in unsere Zeit“.
Ergänzt werden die Bilder durch Impulsfragen und O-Töne. Außerdem gibt es zu jeder Station Filmclips, die Youtuber entwickelt haben. Der Kreuzweg steht auch als App zur Verfügung. Das Material mit Texten, Musik und Videos wollen die Fachlehrer des Johannes-Kepler-Gymnasiums in den nächsten Tagen nutzen, um den Kreuzweg im übertragenen Sinn im Religionsunterricht zu gehen. Schulseelsorger Christoph Moormann freut sich über das große Interesse des Kollegiums. Die drei Bilder, die die Schüler gesprüht haben, bleiben in Ibbenbüren. Die Kirchengemeinden vor Ort sind sehr interessiert und würden die Werke gerne ausstellen. Springwald ist begeistert von dem, was die Jugendlichen geschaffen haben: „Es gibt kein Falsch und kein Richtig“, betont er. Viel wichtiger als das Ergebnis ist ihm, dass sich die Jugendlichen ausgetauscht haben – gerade und besonders über Themen, die auf dem Pausenhof eher nicht dran sind."
Mehr auf: www.jugendkreuzweg-online.de

www.ivz-aktuell.de/Artikel/145093/-/Situationen-passen-in-unsere-Zeit
IVZ vom 17.3.2017





Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer besucht die SV des Johannes-Kepler-Gymnasiums











Neue Gesichter im Sekretariat - willkommen!



Simone Schrameyer, Nadine Kamp und Susanne Hackmann


Am Montag, dem 13.03.2017, kam das Kollegium des Johannes-Kepler-Gymnasiums im Lehrerzimmer zusammen, um sich von Schulsekretärin Simone Schrameyer zu verabschieden.
Schulleiter Paul-Georg Weiser eröffnete seine Verabschiedungsrede mit den Worten: „Ich hätte es mir nicht träumen lassen, dass wir Sie nach einem so kurzen Intermezzo schon wieder verabschieden müssen.“ Mit diesen Worten drückte der Schulleiter in aller Wertschätzung sein Bedauern über den Weggang von Simone Schrameyer aus, die sich in nur anderthalb Jahren sehr gut in die Abläufe und die Organisation des Sekretariats eingearbeitet hatte. Paul-Georg Weiser dankte Simone Schrameyer für die von ihr geleistete Arbeit und für ihre offene Art im Umgang mit Kollegen und Schülern. Auch Uwe Berkemer fand als Lehrerratsvorsitzender des Kepler-Gymnasiums nur anerkennende Worte. Man könne ihre Entscheidung, eine neue Stelle bei der Stadtverwaltung anzutreten, zwar allseits sehr gut nachvollziehen, bedaure aber ihren Weggang ob ihrer aufgeschlossenen, hilfsbereiten und engagierten Art.
Verbunden mit der Verabschiedung von Simone Schrameyer feierten gleichzeitig die beiden neuen Sekretärinnen Susanne Hackmann und Nadine Kamp ihren Einstand. Der Schulleiter schmunzelte bei seinen Willkommensworten an die neuen Mitarbeiterinnen, die Messlatte für die Arbeit im Sekretariat sei durch Frau Schrameyer sehr hoch gelegt worden. Er zeigte sich aber zuversichtlich, denn beide würden sich ob ihrer Qualifikationen bei dem netten Kollegium sicherlich schnell einarbeiten. Uwe Berkemer hieß Susanne Hackmann, die bereits seit drei Monaten am Kepler tätig ist, und Nadine Kamp, die seit Anfang März das Sekretariat leitet, im Namen des Kollegiums ebenfalls herzlich willkommen. Er wünschte den Beiden Besonnenheit und gute Nerven, die man bei all der Laufkundschaft im Sekretariat einer so großen Schule sicherlich das eine oder andere Mal brauche.
Susanne Hackmann und Nadine Kamp zeigten sich erfreut über all die ermunternden Worte und dankten für die Unterstützung, die ihnen entgegengebracht wird.
Wir wünschen den beiden neuen Sekretärinnen an unserer Schule, aber auch Simone Schrameyer zu ihrer neuen Tätigkeit in der Stadtkämmerei nur das Beste! IVZ am 17.3.2017





Schüler geben Wissen an Jüngere weiter

Kepler-Gymnasium bildet wieder „Cyberbuddys“ aus




Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Internet liegt den 16 „Cyberbuddys“ am Herzen. Dort arbeiten Vincent Baar, Doreen Penkala, Carina Kreling und Michelle Ehrenberg mit dem Beratungslehrer-Team Stefanie Brüggemann und Sven Göttsche zusammen.



Verschiedene Buddys (aus dem Englischen „Kumpel“) üben am Ibbenbürener Kepler-Gymnasium ihr Ehrenamt aus. Es handelt sich um Schüler/innen, die für ihre Mitschüler/innen da sind und ihnen helfen wollen, wenn diese in schwierigen Situationen sind, sich aber nicht Erwachsenen anvertrauen mögen. Oft können die Buddys selbst bei der Problemlösung helfen. Manchmal machen sie auch den Weg zu den verantwortlichen Erwachsenen leichter, heißt es in einer Pressemitteilung.
Streitschlichter/in, Trust-buddy (Ansprechpartner/in für Mitschüler beim Thema sexuelle Gewalt) oder auch Cyberbuddy: Die Schüler/innen haben ab der achten Klasse viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich und verantwortungsvoll an der Schule zu engagieren.
In diesen Wochen durchlaufen 16 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9 ihre Fortbildung zum Cyberbuddy. Wöchentlich nehmen sie an einem Workshop zu den wichtigen Themen teil, über die sie gut Bescheid wissen müssen, um qualifiziert helfen zu können. Sie erlernen die Grundlagen der Gesprächsführung und üben diese ein. Sie wissen über Cybermobbing und dessen Folgen Bescheid und kennen präventive Strategien sowie Lösungswege. Dieses Wissen möchten sie an jüngere Schüler weitergeben, indem sie die siebten Klassen besuchen und mit ihnen arbeiten. Dafür werden sie zur Zeit ausgebildet und danach weiter unterstützt und begleitet durch den Beratungslehrer Sven Göttsche und die Beratungslehrerin Stefanie Brüggemann.
Die gesamte Schulgemeinschaft profitiert von diesen Ehrenamtlern: Letztere, weil sie sich weiterbilden, fachlich wie persönlich. Und die Schülerschaft, weil sie kompetente Ansprechpartner auf dem Schulgelände haben und schnell Hilfe bekommen kann. IVZ am 11.3.2017











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