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Aktuelles vom Johannes-Kepler-Gymnasium

"Das Kepler wird 50!" - Programm des Jubiläumsjahrs.........

Die lesenswerte Festschrift über 50 Jahre Kepler-Schulleben gibt es im Sekretariat (15€) und im Buchhandel (18 €)!

Link zu den Fotos der Gardaseefahrt des Reiseveranstalters




Neuigkeiten für unser Nepalschulprojekt - Spendenportal der Kreissparkasse für 60 Tage




Die Kreissparkasse Steinfurt hat für gemeinnützige Vereine folgendes Angebot gemacht: Sie stellt für eine begrenzte Zeit (60 Tage) ein Spendenportal zur Verfügung, über das Spendengelder eingezahlt werden können. Dazu gibt es eine Einmalzahlung von 100 €, zusätzlich verdoppelt die Bank die ersten Spenden bis zu 1.000 €.
Unser Verein Nepalschulprojekt Lamidanda e.V. wirbt um Spenden für eine dringliche Aufgabe: Die erbärmlich ausgestatteten „temporary learning center“ (das sind einfache Wellblechgebäude) sollen mit Schulmöbeln und Holzfußböden ausgestattet werden. Heute ist unser Projekt auf die Spendenplattform gestellt worden:

Schulmoebel-fuer-die-Dorfschule-in-Lamidanda - Link zur Spendenplattform

Wir hoffen auf zahlreiche Spenden und bitten die Schulgemeinschaft des Kepler-Gymnasiums um Unterstützung





Die Sportlehrer üben schon fleißig
Große Sportgala des Kepler-Gymnasiums am 16. Dezember




"Es soll der krönende Abschluss eines ereignisreichen Jahres für das Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren werden. Gardasee-Fahrt, 50jähriges Schuljubiläum verbunden mit zahlreichen Veranstaltungen und nun genau zehn Jahre nach der letzten Auflage wieder die beliebte Sportgala.
Am Freitag, 16. Dezember (19 Uhr) steht die Ibbenbürener Halle Ost wieder ganz im Zeichen des Kepler-Gymnasiums, wenn zahlreiche aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte für einen bunten Abend des Sports sorgen. Wie schon bei den bisherigen drei Auflagen in den Jahren 1993, 1996 und 2006 rechnet das Orga-Team mit einer prall gefüllten Halle Ost. „Schüler, Eltern, Freunde, es wird richtig voll. Wir haben schon zahlreiche Kartenanfragen im Voraus erhalten“, gibt Sportlehrerin Julia Grabitz einen Einblick in die Vorbereitung. Rund 400 Aktive sorgen für ein abwechslungsreiches Gala-Programm, in dem ein Einblick in die verschiedenen Sportarten gewährt wird, jeweils präsentiert von unterschiedlichen Jahrgangsstufen, Klassen oder Kursen. „Das Programm steht, es wird toll“, verspricht Julia Grabitz einen spannenden Abend. Eröffnet wird die Gala traditionell mit einem Einmarsch aller 5er und 6er-Klassen zum Olympia-Song von 1988 „Go for gold“. Es folgen Darbietungen aus den Bereichen, Turnen, Akrobatik, Tanzen, Basketball, Volleyball, Fußball und Rope-Skipping. Einer der Höhepunkte ist dann die Hip-Hop-Vorstellung der Fachschaft Sport, „die Sportlehrer üben schon fleißig“, schmunzelt der Moderator Hans-Dieter Mönninghoff. Für die musikalische Begleitung sorgt die Big-Band des Kepler-Gymnasiums unter der Leitung von Frauke Hilbig. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. „Die Vorfreude steigt, die Anspannung steigt, wir freuen uns auf viele Besucher“, glaubt Julia Grabitz auch bei der vierten Auflage der Kepler-Gala an einen vollen Erfolg."" - so die IVZ am 6.12.2016
Karten für die Sportgala sind ab sofort bei den Sportlehrern des Kepler-Gymnasiums, im 13+-Raum sowie im Sekretariat erhältlich. Im Vorverkauf beläuft sich der Preis auf 6€ für Erwachsene und 3€ für Kinder/Jugendliche, an der Abendkasse für 8€/4€.


Welcher Lerntyp bist du?
Methoden zu eigenverantwortlichem, kooperativem und sachgerechtem Lernen kennenlernen



Sich Bilder zu merken, gehörte unter anderem zu den Aufgaben beim Lerntypen-Test.


Es wimmelte am Dienstag im Pädagogischen Zentrum (PZ) des Kepler-Gymnasiums und in den Fluren und Treppenhäusern von hoch konzentrierten Schüler-Pärchen: Schüler der Pädagogikkurse der Einführungsphase (EP) führten mit den Schülern der fünften Klassen einen Lerntypentest durch. Eingebunden ist dieser Test in das „Lernen lernen“-Vorhaben der fünften Klassen, in welchem die Schüler Methoden und Arbeitstechniken zu eigenverantwortlichem, kooperativem und sachgerechtem Lernen erlangen sollen. Auf Grundlage des ermittelten Lerntyps werden die Schüler im Fachunterricht, aber auch an Lernberatungsnachmittagen gemeinsam mit ihren Eltern individuelle Lernstrategien entwickeln, die ihnen das Lernen erleichtern. Die Schüler werden so dazu angehalten, ihr bisheriges Lernverhalten zu reflektieren, um ihr Methodenrepertoire gezielt zu erweitern und anzuwenden. Die Schüler der EP hoben besonders die praktischen Erfahrungen im Umgang mit Kindern positiv hervor. „Das war wirklich interessant, man hat mal Kontakt mit den Kleinen und kann denen was beibringen“, sagte Hannah Achtermann, EP. „Man konnte richtig Unterschiede zwischen den verschiedenen Aufgaben erkennen und praktisch ausprobieren, wo die Stärken liegen“, sagte Gordana Miscevic, EP. Die Schüler der Jahrgangsstufe 5 haben mit viel Engagement und Freude die Testaufgaben in den drei Bereichen Sehen, Hören und Ausprobieren/Anfassen absolviert. Dies bestätigt auch Luca Exeler, Klasse 5a: „Das Zeichnen und Bildermerken hat am meisten Spaß gemacht. Das konnte ich nämlich am besten.“ Hannah Dunkhorst-Robertson und Elisabeth Esser (EP) waren sich einig: „Die Durchführung des Tests hat super geklappt und war sehr interessant. Wir hätten uns nicht so viel merken können wie unsere Fünftklässler.“ - so die IVZ am 30.11.2016





Keplerschüler lauschen den Worten der Zeitzeugin Henriette Kretz



Foto: Sebastian Wolfrum


Am Montagmittag um 12:30 Uhr versammelten sich die Geschichtskurse der Q1 sowie die neunten Klassen im Pädagogischen Zentrum des Johannes-Kepler-Gymnasiums, um einen Zeitzeugenbericht von Henriette Kretz zum Thema Holocaust zu hören. Henriette Kretz wurde am 26.10.1934 in Lemberg geboren. Ihr Vater arbeitete als Arzt, ihre Mutter als Anwältin. Bis zum Beginn des Krieges empfand sie ihre Kindheit als eine sehr glückliche. Sie wohnte mit ihrer Familie ca. 30km vor der Stadt Lemberg, wohin sie bei Ausbruch des Krieges floh. Ihr Vater arbeitete zu dieser Zeit in einem Erholungsheim für Tuberkulosepatienten. Nach Bruch des Friedenspaktes zwischen Deutschland und der Sowjetunion durch Hitler musste die Familie Kretz unter der deutschen Besatzung leben. Nach einiger Zeit, wie Frau Kretz beschreibt, wurde ihre Familie in eine jüdische Siedlung, nahe einer Synagoge, umgesiedelt. Ein paar Tage später seien Soldaten gekommen, um sie und auch die Familie des Rabbis zu holen. Ein Vertrauter in der galizischen Einheit, die sie abführte, brachte sie zu einem Fluss, wo sie sich im Gebüsch versteckten, während der Soldat so tat, als würde er sie und ihre Familie erschießen. Henriette Kretz wurde dann bei einer polnischen Witwe aufgenommen und versteckte sich dort - wenn nötig - hinter einem Schrank. An einem Tag jedoch kamen ein junger deutscher Soldat und ein Zivilist und entdeckten sie in ihrem Versteck. Daraufhin wurde sie in ein Gefängnis in Lemberg gebracht. Ein paar Tage später sei sie in ein Ghetto gekommen, so sagt Henriette Kretz, dort traf sie auch ihre Eltern wieder. In dieser Zeit hätten die Kinder immer „Deutsche und Juden gespielt“, und niemand wollte Jude sein. Ihre Familie konnte letztlich aus dem Ghetto fliehen und kam bei einem ukrainischen Feuerwehrmann und seiner polnischen Frau unter. Dort wurden sie in einer Kohlegrube versteckt und lebten einen Winter lang im Dunkeln. Im Frühjahr wurden sie auf einen Dachboden gebracht, der - mit seinen Fenstern und dem vielen Licht - für Henriette Kretz wie der Eingang zum Paradies war, beschreibt die 82-Jährige. Im Sommer jedoch wurden sie von deutschen Soldaten entdeckt und mitgenommen. Auf der Straße versuchte ihr Vater dann, sich auf die Soldaten zu stürzen. Henriette rannte weg, hörte in der Ferne Schreie und Schüsse und wusste, dass sie keine Eltern mehr hatte. Sie schaffte es anschließend, sich zu einem Waisenhaus am Ende der Stadt durchzuschlagen, das einer ehemaligen Patientin ihres Vaters gehörte. Dort war sie bis Ende des Krieges in Sicherheit. Henriette Kretz` Botschaft ist es, sich an die Vergangenheit zu erinnern, bei heutigem Leid nicht wegzusehen und den Kindern dieser Welt zu helfen - sie könnten schließlich nichts für die Fehler der Erwachsenen. Im Pädagogischen Zentrum des Johannes-Kepler-Gymnasiums herrschte 90 Minuten lang betroffenes Zuhören, bis Henriette Kretz mit einem tosenden Beifall für ihren Zeitzeugenbericht gewertschätzt wurde - ein Bericht von Gerrit Tschierswitz aus der Stufe Q1.

Zeitzeugin berichtet - Thema: NS-Terror - Wer Henriette Kretz live hören und sehen will...

"IBBENBÜREN. Henriette Kretz, Zeitzeugin des NS-Terrors, ist am Donnerstag in den Kaufmännischen Schulen zu Gast. Sie wurde 1934 als Kind einer jüdischen Familie im damals polnischen Stanislawów (heute Iwano-Frankiwsk/Ukraine) geboren. Seit 1935 lebte die Familie in der Nähe von Opatów im südöstlichen Polen. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen 1939 floh die Familie zuerst nach Lemberg und dann nach Sambor. Mehrmals gelingt es dem Vater, die Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren. Immer wieder müssen sie sich verstecken. 1944 werden Henriettes Eltern vor ihren Augen erschossen. Sie selbst versteckt sich in einem Nonnenkloster und bleibt dort, bis sie von einem Onkel gefunden wird, dem einzigen Überlebenden der Familie. | Zeitzeugenprojekt mit Henriette Kretz, Kaufmännische Schulen, Aula, Donnerstag, 24. November, 19 Uhr: „Fragt uns, wir sind die letzten… - IVZ am 22.11.2016


Auf Tuchfühlung mit dem Tiermaler
Bernd Pöppelmann Gast am Kepler-Gymnasium



Bernd Pöppelmann beantwortete die interessierten Fragen der Schüler.


"Die Fünftklässler der Wald-Kunst-Projektgruppe des Johannes-Kepler-Gymnasiums hatten Besuch von Tiermaler Bernd Pöppelmann aus Steinfurt. Die Schüler hatten in der Projektwoche vor den Herbstferien, die parallel zur Gardaseefahrt stattfand, eine Exkursion in den Wald gemacht.
Mit dort gesammelten Materialien erstellten sie eine Collage des Waldes und zeichneten Tiere, deren Spuren sie entdeckt hatten. In Anerkennung ihrer künstlerischen Leistungen erhielten sie ein neu aufgelegtes Anleitungs-Malbuch des Tiermalers geschenkt. In diesem Heftchen gibt Bernd Pöppelmann Erläuterungen und Tipps zum Selbermalen. Auch Kopiervorlagen für eigene Übungen sind enthalten. Aus Interesse an dessen Arbeit erwuchs der Wunsch der Schüler, den Tiermaler persönlich kennenzulernen. Gerne sagte Bernd Pöppelmann zu, zumal er bereits mehrfach Malkurse für Kinder und Jugendliche durchgeführt hatte.
Die Schüler zeigten sich interessiert und stellten viele Fragen: „Wie sind Sie zum Malen gekommen? Haben Sie noch einen Beruf? Wie lange malt man an einem Bild? Wie haben Sie sich das Malen beigebracht?“ Pöppelmann freute sich sehr über das Interesse der Kinder." - so die IVZ am 17.11.2016


Wenn jedes Wort des Lehrers auf der Goldwaage liegt - Elternsprechtage




Elternsprechtage sind für Lehrer anstrengende Tage. Die Schulleitung des Kepler-Gymnasiums (v.r.) Paul-Georg Weiser und Christoph Hagel-Grüner betonen die Bedeutung des Zusammenwirkens von Schule und Elternhaus.


"An den meisten Schulen stehen sie noch bevor: Elternsprechtage. Alle Jahre wieder im November und im April bieten sie Eltern Gelegenheit, das Gespräch mit den Lehrern ihrer Kinder zu suchen. Während Eltern meist mit zwei oder drei Lehrern sprechen, ist der Elternsprechtag für Lehrer ziemlich stressig. Eine Annäherung an den Charakter von Elternsprechtagen versuchen wir im Gespräch mit Paul-Georg Weiser und Christoph Hagel-Grüner, dem Leiter und dem stellvertretenden Leiter des Kepler-Gymnasiums.
„Es ist sicherlich so, dass das ein sehr anstrengender Tag ist, weil jedes Wort des Lehrers auf die Goldwaage gelegt wird“, sagt Weiser. Das liege nicht zuletzt daran, dass Schule insgesamt heute ein deutlich höherer Stellenwert beigemessen werde. Auch der Stellenwert von guten Abschlüssen und guten Noten sei heute hoch. Deshalb werde auch das, was am Elternsprechtag gesagt wird, „stark aufgenommen und analysiert“, sagt Hagel-Grüner. Und auch der Anspruch an Schule sei gestiegen. Die Verantwortung der Schule, zu fördern, sei deutlich höher.
Wenn Schule und Elternhaus zusammenarbeiten, und wenn dieser Anspruch von beiden miteinander korreliere, sei das in Ordnung, meint Weiser. Und er spricht den erzieherischen Aspekt der Bildung an. Die Schule entziehe sich nicht einem ganzheitlichen Auftrag. „Aber wenn der Anspruch allein an Schule geht, ist das ein Problem.“ Und in Richtung Politik sagt er: „Der Anspruch an Schule steigt kontinuierlich. Das ist ein Versagen der Gesellschaft, die sich nicht selber beim Schopf packt und sich überlegt, was ihre Aufgabe ist, also auch Aufgabe der Familien, von Eltern. Das muss stärker wieder ins Zentrum, dann sind wir auch der richtige Ansprechpartner für die Bildung.“
Eltern am Elternsprechtag begegnen Paul-Georg Weiser vorwiegend in drei Kategorien: Die einen kommen, um einfach mal den Lehrer zu sehen, um sich persönlich ein Bild von ihm machen zu können. Andere kämen mit dem festen Vorsatz, dem Lehrer einmal zu sagen, was er alles falsch macht. Und wieder andere kämen, um sich einmal anzuhören, wo es möglicherweise Probleme gibt. Wie Eltern sich vorbereiten auf den Elternsprechtag? „Das müssen Sie die Eltern fragen“, so Weiser. Aber: „Letztendlich sollte man sich als Eltern immer der Erziehungsverantwortung bewusst sein. Es muss immer ein Miteinander von Schule und Elternhaus geben, das ist die Kernvorgabe“.
Und wie bereiten sich die Lehrer vor? „Ich mache kein Hehl daraus, dass ich mir immer anschaue, wer da kommt. Dann bereite ich mich so vor, dass ich mir vorher ein klares Notenbild gemacht habe, damit ich die Einschätzung kommunizieren kann“, so Weiser. Auch sei es ihm wichtig, die Entwicklung des Schülers zu kennen und benennen zu können, wo es eine positive und wo gegebenenfalls eine negative Entwicklung gibt. Es sei so, „dass man versucht, den Schüler immer ganzheitlich zu würdigen“, um zu einer realistischen Einschätzung zu kommen, „was in Zukunft von dem Schüler erwartet werden kann. Darum geht es ja.“ Inzwischen müssen am Elternsprechtag auch die Entwicklungspläne der Schüler thematisiert werden, „gerade da, wo Förderbedarf ist“. Aber: „Wir hoffen, dass Eltern das Gespräch mit uns suchen, sobald es ein Problem gibt und es nicht auflaufen lassen bis zu solchen Tagen“, so Hagel-Grüner.
Dass alle Eltern am Elternsprechtag kommen, werde nicht unbedingt erwartet. Das wäre allein vom zeitlichen Ablauf her gar nicht möglich. „Aber wir sind natürlich schon froh, wenn Eltern, die wir ansonsten nicht sehen, vielleicht am Elternsprechtag da sind“, sagt Hagel-Grüner. Und es sei auch legitim, wenn Eltern von guten Schülern kommen und das noch einmal bestätigt bekommen. „Man muss eine Balance finden.“" - so Cornelia Ruholl in der IVZ am 15. November 2016


Tafel besucht Religionskurs der Klasse 7




"Am 7.11.2016 bekam unser Religionskurs (Klasse 7, Frau Schlüter) Besuch von Frau Andresen, einer Mitarbeiterin der Tafel in Ibbenbüren. Sie hat uns viel über die Arbeit bei der Tafel erzählt. In der Stunde vor dem Besuch haben wir uns Fragen überlegt, die sie alle beantwortet hat. Was uns sehr erstaunt hat, ist, dass die Tafelräumlichkeiten in Ibbenbüren recht klein sind und jeder Besucher einen Tafel-Ausweis benötigt. Außerdem werden nicht einzelne Teile, sondern es wird der gesamte Einkauf bezahlt. Nachdem Frau Andresen fertig war, haben wir ihr Lebensmittel und Geld für die Tafel gespendet. Diese Stunde hat uns sehr gefallen, wir können einen solchen Besuch auf jeden Fall weiterempfehlen." (Lorena, Thorben und Tim)


Mathematik-Olympiade – Regionalrunde in Rheine




Am Samstag, dem 12. November, machten sich 17 Kepler-Schülerinnen und Schüler mit der Mathematiklehrerin Christiane Glöckner auf den Weg nach Rheine, um an der diesjährigen Regionalrunde der Mathematik-Olympiade teilzunehmen. Nach Jahrgangsstufe differenziert mussten jeweils drei knifflige Aufgaben bearbeitet werden, für deren Lösung den Schülern aus dem Schul-Mathematikunterricht keine Standardverfahren bekannt sind. Daher erfordert die Bearbeitung eine große Portion Kreativität, Geduld und mathematische Experimentierfreude. So war z.B. für die Fünftklässler in einer Teilaufgabe eine Begründung für folgende Aussage verlangt: „Define behauptet, dass die Summe von vier aufeinanderfolgenden ungeraden Zahlen (also z.B. 5 + 7 + 9 + 11) immer durch 4 teilbar ist.“


Bis in die späten Abendstunden wurden die Aufgaben aus dem gesamten Kreis von einem Lehrerteam gesichtet und bewertet. Auf die Bekanntgabe der Preisträger muss aber noch etwas gewartet werden. Am Mittwoch, den 21. Dezember werden dann in der Stadtsparkasse Rheine um 11 Uhr die ersten und zweiten Preisträger geehrt.
Von unserer Schule haben folgende Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 in Rheine teilgenommen: Konrad Garnjost, Phil Hartmann, Henrik Heidrich, Tim Kerkhoff, Luis Kulik, Sarah Egbert, Felix Lublinski, Julius Niehüser, Kamil Roguski, Konstantin Gorenflo, Aaron Feldkötter, Maren Donnermeyer, Leonhard Gorenflo, Luca Broghammer Noah Kleine-Katthöfer und Marvin Zimmermann.


Schon die Fahrt war ein Happening
Schulleitung des Kepler-Gymnasiums zieht positive Bilanz der Jubiläumsreise zum Gardasee



Große Reisegruppe vor großer Kulisse: Die Kepler-Schüler und der Gardasee.
Von Cornelia Ruholl


"„Mission gelungen“, könnte die Bilanz der großen Gardasee-Reise des Kepler-Gymnasiums lauten. Inzwischen sind gut vier Wochen vorbei, seit 1070 Schüler und 60 Lehrer in Italien waren. Und im Hinblick auf das große Ziel, mit dieser Fahrt die Schulgemeinschaft insgesamt zu stärken, ist Schulleiter Paul-Georg Weiser sicher: „Das hat geklappt.“ Das gründet er nicht allein auf sein eigenes Urteil. Die Schüler wurden gefragt und auch die Eltern. „Es hat sehr positive Rückmeldungen gegeben“, sagt der stellvertretende Schulleiter Christoph Hagel-Grüner. „Viele bedanken sich und bestätigen uns, dass man auch einmal den Mut haben müsse, so etwas zu machen. Und es gibt auch den gewünschten positiven Effekt.“
Über das Programm mit Besuchen in Venedig und Verona sowie einer Wanderung auf den Monte Baldo gebe es eine hohe Zufriedenheit. „Man sieht was fürs Leben.“ Dabei sei es gar nicht leicht, für so viele ein Programm zu machen. „Wenn es gelingt, dass für jeden etwas dabei ist, ist es gelungen.“
Wichtig sei den Schülern auch gewesen, das Programm so zu gestalten, dass es auch noch möglich war, das Angebot des Bungalow-Parkes zu erleben, in dem alle jeweils in Sechser-Gruppen in einzelnen Bungalows wohnten. Es habe „unheimlich positive Rückmeldungen über die Unterkünfte“ gegeben.
Und in dem Park habe mit Ziel auf das große Zelt, in dem sich 1000 Leute gleichzeitig aufhalten konnten, immer ein Kommen und Gehen geherrscht. „Unterwegs wurde viel miteinander gemacht und es war immer gute Stimmung“, sagt Paul-Georg Weiser. Unter anderem „eine irre Lautstärke“, wie einige Lehrer es nannten, ließ das erkennen. Auch Kritik an der Dauer der Fahrt hätten die Schüler selbst nicht geäußert. Eine so große Unternehmung, eine Reise mit so vielen Bussen, das war ein Ereignis für sich. „Die Schüler haben die Fahrt nicht als Belastung, sondern als ein Happening erlebt. „Die 14 bis 16 Stunden Fahrt sind für die Schüler nur so verflogen“, so Paul-Georg Weiser.
„Viele haben auch zum ersten Mal überhaupt die Alpen gesehen.“ Und die Reise war von schönem Wetter begleitet. „Je mehr wir nach Süden kamen, umso schöner wurde es. Und dann in den Abend hinein hinunter zu fahren, das war schon eine eindrucksvolle Fahrt.“ Die meisten Busse seien auch gut gefahren. Mit ein paar Reibungsverlusten müsse man bei einer so großen Fahrt immer rechnen. Letztlich seien zwar die Lehrer bei den Abläufen vor Ort doch mehr gefordert gewesen, als vorher zu erwarten gewesen sei. Aber es habe alles gut geklappt.
Die Schüler hätten sich als durchaus „pflegeleicht“ erwiesen, sodass alles „gut zu händeln gewesen sei. „Wir mussten nicht viel einfordern“, so Paul-Georg Weiser. Allerdings: „Einen mussten wir leider nach Hause schicken.“ Aber insgesamt „haben wir auch vor Ort die Rückmeldung bekommen, dass unsere Schüler sich gut zu benehmen wissen“, so Christoph Hagel-Grüner.
Als einen „optimalen Ausflug“ haben Weiser und Hagel-Grüner Venedig in Erinnerung. Alle seien pünktlich wieder an Bord gewesen, „wir mussten auf niemanden warten“ und auch die Ausweise für den Fall, dass jemand verloren ginge, wurden nicht gebraucht. Ein ausdrückliches Lob zollt die Schulleitung dem medizinischen Team, das hervorragend gearbeitet habe. Zum Glück habe es keinen Unfall gegeben, aber bis zu 30 Schüler seien in die täglichen Sprechstunden gekommen und seien dort mit Rat und Tat kompetent medizinisch betreut worden.
Und gut zufrieden seien auch alle diejenigen gewesen, die hiergeblieben sind. Das Angebot der Projektwoche sei interessant gewesen und auch von den Schülern positiv bewertet und gut angenommen worden.
So werten die Schulleiter die Fahrt als ein gelungenes und für die Schulgemeinschaft wertvolles Unternehmen, das dem Anlass Jubiläumsjahr angemessen ist. Aber: „Es muss die Ausnahme bleiben“, betont der Schulleiter. Es gebe Schulen, die eine solche Reise jedem Jahrgang einmal in der Schullaufbahn ermöglichen. Aber daraus erwachse ein Anspruchsdenken und es würde sich auch die Einmaligkeit einer solchen Unternehmung abschleifen, meint Paul-Georg Weiser." - so die IVZ am 08.11.2016


Wenn Flüsse sterben, hungern die Menschen
Tanzensemble „Nativos“ der Kinderkulturkarawane


"Auftritte der „Kinderkulturkarawane“ haben im Kepler-Gymnasium eine lange Tradition. Am Mittwoch war bereits zum zwölften Mal ein Ensemble von Jugendlichen zu Gast, die mit Tanz und Musik Geschichten aus ihrer Heimat erzählten. - Fotos und Text von Brigitte Striehn



Der eindringliche Appell der Tanzgruppe forderte zum Umdenken in Bezug auf die zunehmende Umweltverschmutzung auf.


Dagmar Meyring und Margret Hövermann-Mittelhaus begrüßten dazu etwa 80 Besucher. Die „Companhia Dança Nativos“ ermöglichte einen ebenso informativen wie unterhaltsamen Blick auf aktuelle Probleme, die Brasilien zu bewältigen hat. Die Gruppe kommt aus dem Norden des südamerikanischen Landes. Ihren Lebensunterhalt bestreiten die Bewohner der Ilha de Deus (Gottesinsel), einer Gemeinde der Großstadt Recife, überwiegend durch Fischfang und Muschelsammeln. Doch zunehmende Umweltverschmutzung entzieht ihnen die Existenzgrundlage.
Dies war Grundthema des Theaterstückes, mit dem die Jugendlichen auf ihre Lebensumstände aufmerksam machten. Sie schilderten in eindrucksvollen Tanzszenen, wie sie versuchen, den letzten sauberen Fluss zu retten. Das Pflanzen von Mangroven war dabei ebenso zu sehen, wie der eindringliche Appell, die Abholzung der Regenwälder zu stoppen. Edy Rocha und Nalvinha da Ilha gaben eine Einführung in das Theaterstück, die durch einen Film noch vertieft wurde. Alexia, Alana, Mauricio, Leidiane, Williane und Jony Potter zeigten mit traditionellen Tänzen einiges aus dem Alltag der Bewohner der Region. Bereits am Vormittag hatte die Gruppe in Workshops etwas von ihrem Lebensgefühl und den Problemen des Landes an die Kepler-Schüler weitergegeben. Die Aktion wurde durch den Förderverein und weitere Sponsoren unterstützt. Sie reiht sich ein in die „50 guten Taten“ zum Jubiläum der Schule. Die Organisation terre des hommes war mit einem Informationsstand vertreten.



Der Titel der Erzählung „Tote Flüsse, Mangroven ohne Leben, ein hungerndes Volk“ machte die fatale Entwicklung deutlich, die zum Umweltdrama der heutigen Zeit geführt hat. Deshalb gibt es auf der Insel das Bildungszentrum „Saber Viver“ (Wissen, wie man lebt), gegründet 1983 von dem Franziskaner Pater Beda. Der Aktionskreis Pater Beda engagiert sich bis heute in der Region. „Niemand hat sich früher um die Menschen gekümmert, doch wir haben die ansässige Bevölkerung ermutigt, selbst etwas auf die Beine zu stellen“, erklärte Maria Lohoff. Ziel sei es, über Bildung den Kindern einen Weg in eine bessere Zukunft zu öffnen.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert zudem das Projekt „Säen und Ernten“ (Semear e Colher). Auf der Ilha de Deus werden beispielsweise Mangrovensetzlinge gezüchtet und ausgepflanzt, die das empfindliche Ökosystem vor Zerstörung bewahren sollen. Dies zeigten die Tänzer in einer Szene des Stückes, die vor Lebensfreude geradezu sprühte. Zum Schluss holten die Brasilianer Gäste aus dem Publikum zum gemeinsamen Tanz auf die Bühne. Nach der Aufführung war Gelegenheit, Fragen zu stellen und dabei viel über die Zukunftsträume der Jugendlichen zu erfahren." - so die IVZ am 03. November 2016


Sebastian Lehmann erreicht 2. Platz des Hans-Riegel-Fachpreises
Kepler-Schüler erfolgreich im Fach Chemie




Sebastian Lehmann aus der Stufe Q2 hat mit seiner Fach-arbeit im Bereich der Chemie über einen selbst hergestellten „Ester-Klebstoff“ einen herausragenden Erfolg eingefahren. Er sicherte sich den mit 400 Euro dotierten 2. Platz beim Hans-Riegel-Fachpreis der Chemie.
Schon der Slogan „HARIBO macht Kinder froh“ verdeutlicht, wie wichtig junge Menschen Dr. Hans Rie-gel waren. Daher fördert seine Stiftung seit Jahren innovative Projekte im Bildungsbereich. So wurden in diesem Jahr zusammen mit dem ICBF (Internationales Centrum für Begabtenforschung) zum siebten Mal herausragende Facharbeiten in den Bereichen Biologie, Chemie, Mathematik, Geographie und Physik ausgezeichnet.
Hierbei überzeugte die Facharbeit von Sebastian Lehmann vor allem durch den großen Alltagsbezug seines Themas die Jury, bestehend aus Universitätsprofessoren. Sebastian stellte aus Haushaltschemikalien wie Zitronensäure und Frostschutzmittel einen „Ester-Klebstoff“ her und untersuchte ihn auf seine Belastbarkeit. Anschließend variierte er einzelne Faktoren an der Synthese, um eine Veränderung der Klebe-Eigenschaften zu überprüfen. Hervorzuheben ist hierbei die sehr detaillierte Dokumentation und fachliche Auswertung der Versuchsreihe, bei der sich der Schüler auf eine Vielzahl von Fach-quellen bezog. Sebastian Lehmann erreichte so den 2. Platz aus 25 Bewerbern.
Mit Rabea Schröder wusste eine weitere Kepler-Schülerin mit ihrer Facharbeit über die Farbeigenschaften des Rosenblütenfarbstoffes bei unterschiedlichen pH-Werten zu überzeugen, sie verpasste die Top-Drei nur knapp. „Ein toller Erfolg für unsere Schüler“, freute sich Biologie-Lehrer Helge van Alen über die Auszeichnungen.


KinderKulturKarawane im Johannes-Kepler-Gymnasium – Saber Viver - Tanztheater aus Brasilien
Aufführung am 2. November um 19.00 Uhr im PZ


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KinderKulturKarawane im Johannes-Kepler Gymnasium – Saber Viver - . Am 2. November gastiert die KinderKulturKarawane im PZ des Johannes-Kepler Gymnasiums. Die KKK besucht uns schon in alter Tradition, immer wieder mit anderen Gruppen tritt sie bei uns zum zwölften Mal in unserem Jubiläumsjahr auf. Das Tanzensemble Saber Viver präsentiert die Produktion “Tote Flüsse, Mangroven ohne Leben, ein hungerndes Volk“.
Kinder der Fischer von der Gottesinsel (Ilha de Deus) erzählen mit Mitteln der traditionellen Tänze aus dem Nordosten Brasiliens die Geschichte von der Verschmutzung der Flüsse und Mangroven. Die Erzählung beginnt zu der Zeit, als die ersten Bewohner auf die Gottesinsel kamen, einen wunderschönen Ort mit klarem Wasser, vielen Fischen und Krustentieren – ohne den Müll, der heute Flüsse und Mangroven verschmutzt. Die Bevölkerung lebte hier glücklich, weil es ein Ort war, an dem es keine Gewalt, stattdessen Arbeit und eine Fülle an Nahrung für die Fischer und ihre Familien gab. Heutzutage hingegen sind die Flüsse verschmutzt, es gibt keine Fische, Krustentiere oder Flusskrebse mehr, die Mangrovenbäume sind tot und überall ist Müll, vor allem der Müll alter PET-Flaschen.
Hauptfigur des Umwelt-Dramas ist die Gemeinde der Ilha de Deus selbst – die sechs Jugendlichen stehen stellvertretend für ganz Brasilien. Durch die zunehmende Verschmutzung der Flüsse und Mangroven durch Industrie- und Haushaltsabwässer, die direkt in die Flüsse geleitet werden, ist der Beruf des Fischers heutzutage stark bedroht. Die Fischer und Bewohner auf der Gottesinsel sehen einer finsteren Zukunft entgegen, wenn sich nichts ändert.......


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