Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren
AKTUELL Kalender Unterricht Pädagogische Schwerpunkte Aktionen/Projekte/AGs Schulprogramm •neu• •intern•
60-Minuten-Modell

Ansprechpartner
Schülervertretung
Elternvertretung
Förder-Verein
Schulprojekt Nepal
Unsere "Ehemaligen"

Nachmittagsbetreuung (13+)
Mittagessen

Erprobungsstufe aktuell
Mittelstufe aktuell
Oberstufe aktuell
Studium und Beruf

Rundgang durch das Kepler
Impressum

Unsere Partner:








Aktuelles vom Johannes-Kepler-Gymnasium


Anmeldungen für die 5. Klasse und die Einführungsphase vom 06.03. (Mo) bis zum 09.03.2017 (Do)
9.00-12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr im Sekretariat der Schule

Bringen Sie bitte das letzte Zeugnis und eine Geburtsurkunde oder Ihr Familienstammbuch mit!






Drei Leistungskurse der Stufen Q1 und Q2
hören Vortrag der VR-Bank Kreis Steinfurt eG über die Staatsschuldenkrise





An zwei Terminen informierten sich die Leistungskurse der Abiturjahrgänge 2017 und 2018 über die Eurokrise und die Staatsschuldenkrise. In einem qualifizierten Vortrag informierte der Geschäftsstellenleiter der Hauptstelle Ibbenbüren, Maximilian Heile, die Schülerinnen und Schüler und entfachte eine lebhafte Diskussion über die Problematik der Staatsschuldenkrise, die Gefahr einer Deflation und die Reaktionen der EZB mit einem "1,7-Billionen-Euro-Maßnahmenpaket". Herr Heile wagte ebenfalls einen Ausblick auf die Wirtschaftspolitk unter Donald Trump, der bei den Schülern auf besonders großes Interesse stieß.




Samstag, 18.02.2017: Alle Skifahrer/innen haben um 7.45 Uhr wohlbehalten ihr Ziel erreicht!







Sonntag, 1902.2017: Erster Skitag





Mathematik beim Mathecamp in Münster spielerisch entdecken...







... durften die 27 Gewinner der letzten Matheolympiade. In verschiedenen Workshops, betreut von den Organisatoren (Frau Schlüter, Herrn Schröer und Herrn Sackarendt) und einigen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q1, untersuchten sie verschiedene Probleme mathematischer und strategischer Natur.
So galt es den kürzesten Weg zwischen Bahnhof und Zoo strategisch zu finden und dieses Problem auf andere Strecken zu übertragen, aus kleinen Würfelchen den sogenannten „Somawürfel“ zusammen zu setzen und beim Geocaching am Münsteraner Aasee möglichst schnell zum Schatz zu gelangen.

Kleine und große Monster möglichst schnell einzufangen war das Ziel beim Denkerorden (Spiel: Panic Lab), während es beim Technikpreis eher auf Konstruktionsgeschick ankam: Mithilfe eines gummibandbetriebenen Minipropellers sollten Papierflugzeuge so umgerüstet werden, dass sie möglichst lang in der Luft blieben.
Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern des Fördervereins unserer Schule, der die Kosten dieses Projekts trägt!
IVZ vom 18.02.2017


Alle Schülerinnen und Schüler, die im nächsten Jahr dabei sein wollen, sollten sich ranhalten: Die 37. Matheolympiade startet noch vor den Osterferien! Nähere Infos dazu sind stets der Homepage zu entnehmen: Zur Matheolympiade 2017







Erinnerungen festhalten - Besuch des Bergbaus Ibbenbüren






Der Kunstkurs der Q2 von Frau Renken macht es sich zur Aufgabe, den Kohleabbau in Ibbenbüren kreativ zu verewigen. Da dieser 2018 geschlossen wird, nutzen die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit und fahren 1,4 km tief unter die Erde, um die Arbeit dort kennenzulernen und fotografisch festzuhalten. Die Fotografien zeigen die Arbeiter in Aktion und spiegeln den Ablauf unter Tage wider. Diese Fotos werden im Nachhinein von dem Kurs im Stil Gerhard Richters bearbeitet und ausgestellt. Es war ein aufregender Tag und eine einzigartige Aktion, aus der alle mit positiven Erfahrungen zurück ins Tageslicht fuhren.




Ergebnisse aus der Regionalrunde der Mathematik-Olympiade






Einen ganz dicken Glückwunsch unseren zwei erfolgreichen Kepler-Schülern Henrik Heidrich, Klasse 5a und Maren Donnermeyer, Klasse 6d zu ihrem hervorragenden zweiten Platz in der Regionalrunde der Mathematik-Olympiade. Sie wurden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern anderer Schulen aus dem gesamten Kreis Steinfurt in Rheine geehrt, die einen ersten oder zweiten Platz in der Regionalrunde erzielten.

Wer einmal einen Blick auf die anspruchsvollen Aufgaben werfen möchte, kann dies gern tun unter: http://www.mathematik-olympiaden.de

Sehr erfolgreich mit einem dritten Platz waren auch unsere Schüler Konstantin Gorenflo und Aaron Feldkötter (beide 6c), Leonhard Gorenflo (7d), Noah Kleine-Katthöfer (8d) und Marvin Zimmermann (9d).

Wir wünschen weiterhin viel Spaß und Erfolg bei zukünftigen Mathematik-Olympiaden!





Flüchtlingsprojekt - ein voller Erfolg!






Am Donnerstag, dem 02.02.2017, trafen sich elf Oberstufenschüler des Kepler-Gymnasiums mit zehn Flüchtlingen, betreut von der Jugendhilfe „tibb“. Ein gegenseitiger Kennlern-Nachmittag an der Schule stand auf dem Programm. Das Treffen begann mit einem sogenannten „Speed-Dating“, bei dem alle Teilnehmer an Gruppentischen das erste Mal miteinander in Kontakt treten konnten. Im Intervall von drei Minuten wechselte die Hälfte der Gruppe jeweils den Tisch. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Gesellschaftsspiele zu spielen und sich auszutauschen. Das Treffen gab beiden Seiten die Chance, sich gegenseitig kennenzulernen und ggf. bestehende Vorurteile abzubauen. Organisiert wurde das Projekt durch Q1-Schüler der Sowi-LKs von Peter Roeßink und Matthias Traub in Zusammenarbeit mit „tibb“. Die SV-Lehrer Wichard Hagemeier und Johannes Leushacke begleiteten das Projekt. Aufgrund der positiven Resonanz waren sich im Nachhinein alle einig: Es wird auf jeden Fall ein zweites Treffen folgen!





Schub für die Schulgemeinschaft


Kepler-Jubiläumsjahr - eine Bilanz



Am Kepler-Gymnasium ist wieder Alltag eingekehrt. Das Jubiläumsjahr 2016 zum 50-jährigen Bestehen der Schule bot zahlreiche Höhepunkte, die lange in Erinnerung bleiben werden. Der Aufwand war groß. Aber in der Rückschau sind Schulleiter Paul-Georg Weiser und der stellvertretende Schulleiter Christoph Hagel-Grüner sich einig: „Es hat sich gelohnt“.





"Eines der zentralen Anliegen war, das Jubiläum zu nutzen, um die Schulgemeinschaft zu stärken. „Das ist uns in besonderem Maße gelungen“, sagt Paul-Georg Weiser. „Wir bekommen auch von den Betrieben immer wieder die Rückmeldung, wie interessiert und diszipliniert unsere Schüler sind“, so Christoph Hagel-Grüner. Qualitäten, die schon im Vorfeld des Jubiläums zum Tragen kamen. Es wurden Ideen von Schülern, Eltern, Lehrern, Ehemaligen und der interessierten Öffentlichkeit gesammelt und umgesetzt.
Zur Stärkung der Schulgemeinschaft beigetragen habe unter anderem die Auseinandersetzung mit der 50-jährigen Schulgeschichte. Sie wurde als Musikrevue präsentiert. Über 50 Musiker der Kepler-Bigband, Schauspieler und Tänzer brachten das Projekt auf die Bühne. Die Revue basierte auf der umfangreichen Recherchearbeit eines Literaturkurses, der das Archiv der IVZ, die Schulchronik sowie Schülerzeitungen und Jahresberichte durchforstete.

Die musikalische Reise durch 50 Jahre Filmgeschichte war auch Gemeinschaftsprojekt. Sie wurde musikalisch begleitet von den Kepler Musik AGs (Juniorkammerorchester, Juniorchor, Schulchor, Schulstreichorchester und das neu gegründete Jugendsinfonieorchester, einem Kooperationsprojekt mit der Musikschule Ibbenbüren).

Auch die Beteiligung des Schulchores am beeindruckenden Konzert des Caucasian Chamber Orchesters mit dem Kammerchor, passt in diese Reihe – eine Gelegenheit, die auch als Gesprächskonzert mit den Klassen 5 und 6 genutzt wurde.
Und die Kepler Big Band war Highlight bei der Live Night, einer Swing Party mit Musik aus den 1920er und -30er Jahren. Als Gast war die Lehrer Big Band des Landes NRW unter Leitung eines Ehemaligen (Axel Knappmeier) dabei.

„Im eigentlichen Festakt liefen alle Aktivitäten in Ausschnitten zusammen, ergänzt durch Präsentationen, in denen sich die Ehemaligen bei ihrem Treffen wiederfinden und sich über die Entwicklung des Keplers informieren konnten“, so Christoph Hagel-Grüner.
Wichtig sind der Schulleitung in der Rückschau nicht zuletzt drei Stichworte: „Jubiläen“, „hohe Schüleraktivität“ und „die Zahl 50“.

Dass Initiative am Kepler Tradition hat, dokumentierten die ins Jahresprogramm eingebetteten Jubiläen schulischer Projekte: zehn Jahre Nepalprojekt, zehn Jahre Akrobatik-AG „Hochstapler“, 20 Jahre Kepler Big Band.

Die beiden Aktionen mit der höchsten Schüleraktivität waren die Schulkirmes (50 bunte Stände) und die Sportgala. Fast 400 und damit gut ein Drittel aller Schüler von Klasse 5 bis zur Q2 stellten ihre aus dem Unterricht erwachsenen Präsentationen vor und boten mit einem mehr als dreistündigen Programm einen würdigen Abschluss des Jubiläumsjahres.
Die Zahl 50 ziert nicht nur den Titel der Festschrift, sondern prägte auch viele Beiträge zum Festjahr: 50 Jahre Filmmusik, 50 bunte Stände und „50 gute Taten“ von 50 Klassen bzw. Kursen, womit das Kepler seine soziale Verantwortung unterstrich.
Und wie geht es weiter in der Zukunft? – „Wir werden weiterhin die Entwicklung von Schule aktiv angehen und die Herausforderungen der Zeit suchen, um sie kreativ zu bewältigen“, so der Schulleiter. Beispiel: Das Thema des nächsten pädagogischen Studientages lautet ‚Schule im Spannungsfeld von politischer und sozialer Verantwortung. Und im Unterricht will sich die Schule „besonders dem schülerorientierten Gestalten von Unterricht widmen.“"



Viele Teilnehmer

Ein Zeichen von Verbundenheit und Identifikation mit der Schule seien auch die Teilnehmerzahlen bei den verschiedenen Veranstaltungen, bilanzieren die Schulleiter. Zwei Programmpunkte des Jahres stachen in dieser Hinsicht besonders heraus: das Ehemaligenfest mit über 1000 Teilnehmern (Weiser: „Aus Sicherheitsgründen mussten wir die Anmeldeliste dicht machen“) und die Schulfahrt an den Gardasee an der über 1000 Schüler und 70 Lehrer und Eltern teilnahmen. „Besonders gefreut hat uns, dass niemand aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben musste“, so die Schulleitung.

Viel Engagement

„Mehr als bemerkenswert“ sei es, dass dies alles gelang „in einem Jahr, in dem die Qualitätsanalyse das Kepler untersuchte und ihm ein hervorragendes Zeugnis ausstellte und ein Jahrgang von 198 Abiturienten, die mit der Durchschnittsnote 2,34 ihr Ziel erreichten“, betont Paul-Georg Weiser. Mit Dank würdigt der Schulleiter daher das Verdienst aller Beteiligten. Sowohl das der Lehrer („für ihre Kreativität, Unermüdlichkeit, gelebte soziale und pädagogische Verantwortung sowie Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“), das der Eltern („für ein verantwortungsbewusstes Miteinander, das sich nicht nur in Streichaktionen, sondern auch in der Weiterentwicklung der Schule ausdrückt“), das der Schüler („die unser Schulleben aufnehmen, mitgestalten und mitverantworten“) und den Beitrag der Kooperationspartner aus der Wirtschaft („mit denen wir das Spektrum von Schule massiv ausweiten konnten“)."

Schub für die Schulgemeinschaft - so die IVZ vom 7. Februar 2017




Kepler-Sechstklässler auf den Spuren des Mittelalters






Einen spannenden und lehrreichen Vormittag erlebten die Klassen 6a und 6c des Johannes-Kepler-Gymnasiums. Sie nahmen in Osnabrück an einer Stadtführung mit dem Titel „Mauern, Markt und Menschen“ teil, bei der es um das Leben der Menschen in einer mittelalterlichen Stadt ging. Auf dieses Thema hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht zusammen mit ihren Fachlehrern Hilke Schelten und Dr. Tobias Korte intensiv vorbereitet. Neben vielen wissenswerten Informationen rund um Osnabrück im Mittelalter waren die Kinder besonders beeindruckt vom Ratsschatz im Osnabrücker Rathaus und dem Bucksturm, einem noch erhaltenen Bestandteil der mittelalterlichen Stadtmauer, welcher seinerzeit auch als Gefängnis und Folterkammer gedient hatte. Die Sechser waren sich einig: So macht Geschichtsunterricht Spaß! - IVZ am 11.02.2017




Verabschiedung von Joachim Fleck und Ute Neurauter






Joachim Fleck, seit 2004 mit den Fächern Mathematik und Physik am Johannes-Kepler-Gymnasium tätig, wurde im Januar 2017 in den Ruhestand verabschiedet. In diesen Jahren übernahm er in hohem Maße Verantwortung für die Entwicklung der Naturwissenschaften am Kepler-Gymnasium. So war er federführend bei der Bewerbung als MINT-Schule, betreute Schüler des SAMMS, der Schülerakademie für Mathematik in Münster, leitete die Physik-AG und engagierte sich auch als Fachvorsitzender. Die Fachschaft Physik ist Joachim Fleck dankbar für alle Anregungen und Tipps, die er in seiner enthusiastischen Art immer wieder einbrachte. Auch in der Fachschaft Mathematik war Joachim Fleck sehr aktiv, indem er unter anderem für das mit einem Innovationspreis ausgezeichnete Oberstufenkonzept der Schule zahlreiche Materialien beisteuerte. Die Schülerinnen und Schüler des Kepler-Gymnasiums werden Joachim Fleck sicherlich ob seiner innovativen und realitätsnahen Unterrichtsmethodik in Erinnerung behalten. Das Kollegium, für das er sich zwischen 2008 und 2012 als Lehrerratsmitglied einsetzte, wünscht Joachim Fleck für seine Zukunft in Berlin alles erdenklich Gute! IVZ am 11.02.2017






Darüber hinaus verabschiedete sich das Kepler-Kollegium von Ute Neurauter, der „guten Seele“ des Sekretariats. Ihr Name steht für Herzlichkeit, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Kompetenz. Zitate wie „Frau Neurauter behielt bei allem Trubel stets die Ruhe.“ und: „Bei ihr hatte man immer das Gefühl, sie hilft einem gerne.“ machen deutlich, wie beliebt die Sekretärin bei allen Kollegen war. Auch den Schülerinnen und Schülern wird Ute Neurauter immer in bester Erinnerung bleiben, denn im ärgsten Stress reichte sie verletzten Sextanern ein Kühlpack, klebte ein Pflaster auf ein blutiges Knie oder reichte morgens den Oberstufenschülern in letzter Sekunde in aller Gelassenheit die Bögen für anstehende Klausuren. Ute Neurauter ließ sich einfach durch nichts aus der Ruhe bringen, war freundlich, besonnen, vorausschauend und hatte trotz all ihrer Verpflichtungen stets ein offenes Ohr für ihr Umfeld. Die Kepler-Gemeinschaft ist sich einig: Wir werden Ute Neurauter vermissen, wünschen ihr aber für die Zukunft in einem neuen Aufgabenfeld bei der Stadt Ibbenbüren nur das Beste!





„Brexit – Quo vadis EU?“


Zwei LKs Sowi diskutieren in einer politischen Talkshow






Die aktuellen Diskussionen um den Austritt Großbritanniens aus der EU nahmen die Sowi-Leistungskurse der Q2 von Christoph Hagel-Grüner und Tobias Mönninghoff zum Anlass, eine politische Talkshow zur Fragestellung „Brexit – Quo vadis EU?“ durchzuführen. In kursübergreifenden Gruppen hatten sich die 45 Schülerinnen und Schüler intensiv auf die verschiedenen selbst ausgewählten Rollen vorbereitet. Auf der Pro-Brexit-Seite argumentierten der britische Außenminister Boris Johnson, Premierministerin Theresa May sowie der neue US-Präsident Donald Trump. Gegen den Brexit votierten EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani sowie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ergänzt wurde die von den Moderatoren Robin Ungruh und Shania Kappelhoff geleitete Debatte von einer Lobbyistin aus Reihen des Volkswagen-Konzerns. Rund 45 Minuten diskutierten die Teilnehmer äußerst lebhaft und erlebten einmal selber, wie es ist, politische Verantwortung für eine Entscheidung mit dieser weltpolitischen Tragweite zu übernehmen. Alle Beteiligten zogen am Ende ein rundum positives Fazit des kursübergreifenden Unterrichts, der gerade für das Fach Sozialwissenschaften eine enorme Bereicherung darstellt und sicher ein Modell für die Zukunft ist.








Ist Puccinis Intention getroffen?


Kepler-Schüler in der Oper







Am Donnerstag, dem 26. Januar, war Oper angesagt: Zwölf Schülerinnen und Schüler der Q2 des Johannes-Kepler-Gymnasiums besuchten gemeinsam mit ihrem Musiklehrer Uwe Berkemer eine Vorstellung von Puccinis „Manon Lescaut“ am Theater Osnabrück. Nachdem Musik, Handlung und diverse Inszenierungsmöglichkeiten vorher im Unterricht intensiv besprochen wurden, war es für die Kursteilnehmer höchst interessant zu sehen, wie denn „Osnabrück“ die Oper auf die Bühne gebracht hat. Schon nach dem ersten Akt war klar: Die Darstellung war deutlich anders, als es im Unterricht thematisiert wurde. Kritisch und mit vorgeschultem Ohr und Auge ließen sich die Schülerinnen und Schüler während der Osnabrücker Inszenierung in eine Welt der Dekadenz und Frauenfeindlichkeit entführen. Bemerkenswert: Heftige Diskussionen entbrannten unter den Schülern, ob die Inszenierung denn möglicherweise an der Intention Puccinis vorbeirauscht, der ja eigentlich einfach nur „schöne“ Musik schreiben wollte. Die Schülerinnen und Schüler erlebten jedenfalls mit Begeisterung ein spannendes Theatererlebnis und kündigten schon an: Das war der erste, aber nicht letzte Opernbesuch.





Das Kepler gedenkt der Opfer des Holocaust



„ich glaube […], dass wir das Recht und die Pflicht haben, die junge Generation verantwortlich zu machen – nicht für die Vergangenheit, aber dafür, wie sie mit ihr umgeht [...]“

Dieses Zitat von Nobelpreisträger Elie Wiesel, einem Überlebenden des Konzentrationslagers Ausschwitz, zeigt uns einmal mehr, wie wichtig die Erinnerung an die Schrecken des Holocausts ist. Anlässlich des diesjährigen Gedenktages für die Opfer dieses unvergleichbaren Verbrechens der Menschheit am 27.01. wurde von Schülerinnen und Schülern des Kepler-Gymnasiums eine Plakataktion veranstaltet. In verschiedenen Klassenräumen wurden Informationen über Juden aus Ibbenbüren, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind, zusammengetragen. Um den Lebensweg der Opfer nachzuvollziehen, recherchierten die Schüler eines Grundkurses Geschichte aus der Q1 mehrere Stunden und stellten ihre Ergebnisse auf Plakaten dar. Zusätzlich wurden mehrere „Stolpersteine“ in einigen Teilen des Schulgebäudes aufgestellt, mit dem Ziel, auch im Schulalltag an die verstorbenen Juden zu erinnern und ihrer zu gedenken.











IHK: Mehr Abiturienten entscheiden sich gegen Studium


Ausbildungsbotschafter am Kepler-Gymnasium






Lennard Kleine Nisse berichtet über seine Ausbildung bei der „Bischof + Klein SE & Co. KG“ (Lengerich)



"Einen ihrer bislang größten Einsätze hatten am Donnerstag die Ausbildungsbotschafter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Am Johannes-Kepler-Gymnasium in Ibbenbüren informierten zwölf Botschafter aus fünf Unternehmen insgesamt rund 220 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe über die Vorteile einer betrieblichen Ausbildung.
Die IHK-Botschafter sind selbst noch in der Ausbildung und „wissen deshalb, wovon sie reden“, wird Carsten Taudt, Leiter des Geschäftsbereichs Bildung und Fachkräftesicherung bei der IHK Nord Westfalen in Münster, in einer Pressemitteilung zitiert: „Das ist Berufsorientierung auf Augenhöhe.“ Ein lockerer Austausch von fast Gleichaltrigen, bei dem Schüler auch Fragen äußerten, die sie ansonsten eher ungern stellen. Die Auszubildenden hätten ja vor gar nicht allzu langer Zeit selbst vor der Entscheidung gestanden zwischen betrieblicher oder akademischer Ausbildung. Dabei, so Taudt, stehen Schulabgängern auch mit einer betrieblichen Ausbildung alle Karrierechancen offen. Der Bildungsexperte macht klar: „Man muss nicht studieren, nur weil man Abitur hat. Und man muss nicht studieren, um Karriere zu machen“.
Die Botschaft der IHK komme an: Der Anteil der Abiturienten, die eine Ausbildung machen, steige. Dennoch könnten die Betriebe im Münsterland längst nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen, teilt die IHK mit.
Christoph Hagel-Grüner, einer der Studien- und Berufswahlkoordinatoren am Johannes-Kepler-Gymnasium hatte die IHK-Ausbildungsbotschafter schon zum zweiten Mal eingeladen, „um das große Spektrum der Möglichkeiten, die sich den Schülern heute bieten, möglichst gut abzudecken“. Unterstützt wird er dabei von den Studien- und Berufswahlkoordinatoren Tobias Mönninghoff und Peter Roeßink. Das Kepler-Gymnasium wolle seine Schülerinnen und Schüler frühzeitig und praxisnah informieren und dabei auch Kontakte in den betrieblichen Alltag aufbauen, so Hagel-Grüner, der auch stellvertretender Schulleiter ist." - so die IVZ am 28.01.2017







"Das Kepler wird 50!" - Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2016 zurück und sagen „Danke“!


Welch einen Anlass kennen wir, für den ein Musiktheater, ein Festakt, eine Konzertreihe, eine Swingparty, ein Ehemaligenfest und eine Gardaseefahrt mit über 1000 Menschen veranstaltet wurde? Welch einen Anlass kennen wir, zu Ehren dessen ein Buch mit 368 Seiten geschrieben wurde? Für den 50 gute Taten von über 1000 Menschen organisiert wurden? Für welch einen Anlass haben sich so derartig viele Menschen zusammengefunden? Ganz klar: für das 50-jährige Bestehen unserer Schule! Woran mag es liegen, dass das Kepler-Gymnasium mit so vielen wunderschönen Events gefeiert wurde? Es liegt wohl an den zahlreichen Menschen, die sich mit der Schule verbunden fühlen! Bei diesen Menschen wollen wir uns bedanken: Bei allen Organisatoren, allen Helfern, allen Besuchern und allen, die das Jubiläumsjahr – abgeschlossen mit der Sportgala – zu einem ganz besonderen Jahr gemacht haben, das uns allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird!





50 Jahre Kepler – 50 gute Taten – eine 'coole' Aktion der Klasse 8B






Zum Abschluss des Jubiläumsjahres 2016 sammelten im Rahmen dieses Mottos kurz vor Weihnachten die 27 Schüler der Klasse 8B in zwei sog. "1+ Aktionen" für die Ibbenbürener Tafel.

Ausgerüstet mit Sammelausweis und Informationstafel vom SkF e.V. (Sozialdienst katholischer Frauen) sprachen sie die Kunden vor den weihnachtlichen Supermärkten in Laggenbeck, Recke und Ibbenbüren-Stadt ganz persönlich an. Anhand einer Einkaufsliste mit geeigneten lagerfähigen Lebensmitteln baten sie die 'Kunden', einen Artikel mehr (1+) zu kaufen, als sie selbst brauchten, um diesen dann der Tafel zu spenden. Die Tafel versorgt so bedürftige Menschen mit preiswerten Lebensmitteln. Trotz bitterer Kälte und Weihnachtshektik kamen dabei immerhin stolze 510,73 kg, also netto etwa eine halbe Tonne Lebensmittel zusammen, die einem Gegenwert von über 800 € entsprechen. Gerade zum Weihnachtsfest waren diese Gaben mehr als willkommen, denn während der Feiertage bleiben alle Geschäfte und natürlich auch die Tafel geschlossen.
Zum Dank für diese "coole" Aktion, durften die Schüler nun am 24.1.2017 – also genau einen Monat nach Weihnachten - die Tafel in der Oststraße 39 besuchen.
Frau Andresen führte die Schüler durch die Verkaufsräume, stellte einen Teil ihrer über 50 ehrenamlichen Helfer vor und erläuterte die Bedingungen für die Tafel:
Die Kunden (ein Stamm von etwa 900 Personen) müssen hierfür mit einem entsprechenden Einkommensnachweis einen speziellen Ausweis beantragen, der sie als Berechtigte ausweist, um dann für wenig Geld am Dienstag, Donnerstag oder Freitag sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Damit es keinen Stress oder gar Gerangel gibt, werden spezielle Einkaufszeiten festgelegt, so dass der Kundenandrang zu bewältigen ist. Die dabei vereinnahmten Gelder bilden eine Basis zur Finanzierung der diversen Sachkosten, wie z. B. Strom, Heizung, Transportwagen, Kühlgeräte usw. reichen aber bei weitem nicht aus. Träger ist der SkF e.V. Als ein Schüler fragte, ob man denn auch 'katholisch' sein müsse, lachte Frau Andresen und versicherte, dass dieser Name nur historisch bedingt sei, da der SkF bereits vor 90 Jahren gegründet wurde. Heute gibt es dort viele Konfessionen und ebenso auch Kollegen, nicht nur Kolleginnen. Zum krönenden Abschluss wurden die fleißigen SchülerInnen noch von einem unbekannten Spender zu einem guten Eis eingeladen, weil es ja im Dezember und jetzt und überhaupt eine total 'coole' Aktion war.








Danke an die fleißigen „Wand-Streicher“













In der ersten Woche nach den Weihnachtsferien versammelten sich am Freitag und am Samstag hilfsbereite Eltern und Schüler in der Schule und starteten die nächste Aktion zur Verschönerung der Klassenräume. Mit Farben, Pinseln, Schutzkleidung und guter Laune gewappnet ging es daran, die Wände zahlreicher Klassenräume mit frischen Farben neu zu gestalten. Unter der Schirmherrschaft des Elternvertreters Dr. Johannes Wolf sind in den zwei Tagen unter Einsatz vereinter Kräfte drei Klassenräume frisch renoviert worden. Die Schule dankt den Eltern und Schülern sehr herzlich für ihr freiwilliges Engagement!






Turnerinnen der WK III erreichen starken zweiten Platz bei den Bezirksmeisterschaften - Glückwunsch!






Die Turnerinnen der Wettkampfklasse III des Johannes-Kepler-Gymnasiums Ibbenbüren haben bei den Bezirksmeisterschaften der Schulen einen starken zweiten Platz belegt. Nach dem souveränen Erfolg bei den Kreismeisterschaften mussten sich die Kepler-Schülerinnen auf Bezirksebene nur der Canisiusschule Ahaus geschlagen geben und verpassten den Sprung ins Landesfinale knapp.

Am Ende hatten die Turnerinnen aus Ahaus mit 205,25 Punkten gut acht Zähler mehr auf dem Konto als das Kepler-Gymnasium (197,15). Allerdings mussten die Ibbenbürenerinnen kurzfristig Lavinia Hohensträter ersetzen, so dass die Streichresultate komplett entfielen. „Mit Lavinia hätten wir gewonnen“, war sich Sportlehrerin Monika Möwes sicher. Mit dem Silber-Rang war sie dennoch „super zufrieden.“ Für Möwes war es zugleich der letzte Wettkampf als Begleitung, nach vielen erfolgreichen Jahren und einigen Teilnahmen am Bundesfinale in Berlin tritt sie im Sommer ihrem wohlverdienten Ruhestand an und übergibt das Ruder an Vanessa Krafft. Stärkste Einzelturnerin in Reihen einer homogen Kepler-Mannschaft war Leonie Scholtes, die es am Ende auf 51,4 Punkte brachte und ihre Höchstwertung am Boden (13,2) erreichte. Ein Sonderlob verdiente sich Lisa Tietmeyer, die kurzfristig für die erkrankte Hohensträter am Sprung antreten musste (12,1), nach jahrelanger Pause an diesem Gerät. Möglich war dieser Erfolg einmal mehr aufgrund der tollen Kooperation Schule und Verein, in diesem Fall der SV Cheruskia Laggenbeck. „Für die tolle Zusammenarbeit mit Petra Scholtes in den vergangenen Jahren kann ich mich nur bedanken“, weiß Möwes genau, dass ohne die Kooperation Schule/Verein die Erfolge nicht möglich gewesen wären.





Das Finanzamt Ibbenbüren zu Besuch bei den SOWI-Leistungskursen der Q1






Ziemlich „handfest“ fand ein Kepler-Schüler die Veranstaltung des Finanzamts Ibbenbüren mit dem Titel „Schule und Steuern“, die in der dritten Januarwoche in den Leistungskursen Sozialwissenschaften des Johannes-Kepler-Gymnasiums durchgeführt wurde. Dabei lernten die Schüler aus erster Hand die Grundlagen des deutschen Steuersystems kennen. So wurde beispielsweise darüber informiert, warum es steuerlich einen Unterschied macht, ob man seinen Burger im Restaurant isst oder mitnimmt. Zudem thematisierten die Mitarbeiter des Finanzamts mit den Schülerinnen und Schüler die Besteuerung verschiedener Einkommensklassen in der Bundesrepublik. Außerdem erklärten die Mitarbeiter des Finanzamts den Schülerinnen und Schülern, wie man eine Steuerklärung ausfüllt.

So lernten die Schüler nicht nur viel über unser Steuerwesen, sie nahmen außerdem ganz praktische Tipps für ihr zukünftiges Berufsleben mit. Und eines wurde am Ende auch ganz deutlich: Ohne Steuern kann unser Staat nicht funktionieren.





Kepler-Gymnasiasten bekommen tiefen Einblick in die Europäische Union








Seit mittlerweile 24 Jahren arbeitet der Ibbenbürener Georg Biekötter für die Europäische Union in Brüssel. In der vergangenen Woche war Biekötter einer von vielen höchst interessanten Referenten, die 51 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 sowie drei Lehrkräfte des Johannes-Kepler-Gymnasiums Ibbenbüren in einem EU-Seminar vor Ort in Brüssel erleben durften. Biekötter bezeichnet die EU oder den Rat der EU? als eine Organisation von „28 Diven, die sich auf der Suche nach einem Schönheitsideal befinden“. Gebannt und interessiert lauschten die Kepleraner den Vorträgen der EU-Mitarbeiter und beteiligten sich dabei immer wieder lebhaft an den Diskussionen. „Wir haben unglaublich viel für die Unterrichtspraxis mitnehmen können“, war nur eine von vielen positiven Rückmeldungen aus der Schülerschaft. Unter der Leitung der Europäischen Akademie in Bonn und begleitet von den Lehrern Cornelia Bahlmann, Christoph Hagel-Grüner sowie Tobias Mönninghoff machten sich die Kepler-Schüler auf den Weg nach Brüssel. Erster Anlaufpunkt war das Europäische Parlament, wo der Österreicher Albrecht John einen tiefen Einblick in die Legislative der EU vermittelte. Mehr als „13.000 Änderungsvorschläge für Gesetze“ habe es in dem höchst komplexen Prozess auf europäischer Ebene gegeben, „das britische Parlament hatte im gleichen Zeitraum nur einen“, sorgte John für Raunen im Plenum. Überhaupt stand der „Brexit“ im Mittelpunkt der viertägigen Veranstaltung zum Thema „Die EU im Spiegelbild des Brexits“, immer wieder gewährten die EU-Mitarbeiter einen vertiefenden Einblick in die Arbeitsabläufe der Europäischen Union. Bettina Appel von der Europäischen Kommission sprach von einer mehrtägigen „Schockstarre in Brüssel“ nach Bekanntwerden des Brexits, für Martin Diesterheft von der Landesvertretung NRW wartet auf die EU „das vielleicht schwierigste Jahr ihrer Geschichte.“ Vieles werde die EU in ihren „Grundfesten erschüttern“, die Entwicklung bereite auch vielen Mitarbeitern vor Ort in Brüssel „große Sorgen“. Von einem Zusammenbruch sei die Europäische Union allerdings noch weit entfernt, „der Kitt wird die wirtschaftliche Zusammenarbeit bleiben“, ist sich Diesterheft sicher. Viel Applaus erntete auch Klaus Hullmann vom Ausschuss der Regionen, der mit seiner Rhetorik für viele Lacher sorgte und bekräftigte, dass „70 Prozent des EU-Rechts vor Ort in Ibbenbüren ankommen“. Alles in allem erlebten die Teilnehmer bei herrlichem Winterwetter eine tolle Zeit in Brüssel, aus der sie viele wertvolle Erfahrungen mitnehmen konnten.












Neues vom Nepal-Schulprojekt





Auch in diesem Schuljahr wurde der Nepal-Basar auf dem Elternsprechtag im Herbst von Schülern der Einen-Welt-AG organisiert. Viele Eltern, Schüler und Lehrer konnten ihre ersten Weihnachtseinkäufe tätigen und gleichzeitig Gutes tun. Angeboten wurden unter anderem bunte Taschen und Etuis aus Filz, Schlüsselanhänger oder Weihnachtskarten. Ein Umsatz von 255,50 €, der dem Nepalschulprojekt zu Gute kommt, zeigt einmal mehr die große Unterstützung der Schulgemeinschaft für dieses langfristige Projekt. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, diese Summe aufzubringen. Aber auch in der Stadt Ibbenbüren war das Nepalschulprojekt in der Vorweihnachtszeit präsent. Zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Johannes-Bosco-Grundschule hat das Nepalschulprojekt einen Stand auf dem weihnachtlichen Basar beim Hof Korte am 19. November 2016 gestaltet. Verkauft wurden unter anderem Produkte aus Nepal, wie Bleistifte, Filztaschen oder Weihnachtskarten. Die Grundschulkinder haben in liebevoller Arbeit Weihnachtskarten gebastelt, die viele Interessenten anlockten. Gemeinsam konnten so 250,50 € umgesetzt werden, die auf das Spendenkonto des Nepalschulvereins fließen. Unterdessen geht der Wiederaufbau an unserer Partnerschule gut voran. Mit Unterstützung der Dorfgemeinde konnten die ersten Schulgebäude wieder errichtet werden.





Mit der Schutzbrille ins Gymnasium
IHK-Ausbildungsbotschafter berichten von ihrer Tätigkeit/Azubis bieten Berufsorientierung auf Augenhöhe







Flyer, Backbuch, Arbeitskleidung: Bei Informationsveranstaltungen haben die Ausbildungsbotschafter (v.l.) Jan Merschmeyer, Amelie Lupp und Moritz Etgeton allerlei Material dabei. Foto und Bericht: Daniel Lüns



"Ohne Schutzbrille, Kittel, Sicherheitsschuhe und Handschuhe fährt Amelie Lupp nicht zum Kepler-Gymnasium. Wenn die Schule im Frühjahr wieder zur hauseigenen Berufsorientierungsveranstaltung einlädt, dann wird die angehende Chemie-Laborantin dort auch ihre Arbeitskleidung vorstellen – und als IHK-Ausbildungsbotschafterin Berufsorientierung auf Augenhöhe bieten.
Seit Beginn des Projektes im Januar 2015 hat die 21-Jährige diesen Posten inne. Ihr Arbeitgeber, die Wiewelhove GmbH aus Ibbenbüren, führt zwei weitere Botschafter ins Feld. Moritz Etgeton (17) und Jan Merschmeyer (18) gewähren in Schulen ebenfalls Einblicke in ihre Ausbildung und Karrieremöglichkeiten. Dafür haben die angehenden Pharmakanten auch stets Info-Material dabei. Im Kreis Steinfurt machen insgesamt 66 Firmen mit etwa 80 Botschaftern beim Projekt mit. Tendenz steigend.
„Am Kepler-Gymnasium haben wir die elften Klassen besucht“, erklärt Moritz. „Die waren so alt wie wir.“ Dort stellten die Azubis mithilfe einer selbst gemachten Präsentation „ihr“ Unternehmen und ihren Berufsalltag vor. Tipps und Tricks für Präsentationen und den Umgang mit Publikum hatten die drei zuvor bei einer IHK-Schulung gelernt. Man ist bei diesen Veranstaltungen ja auf sich alleine gestellt. Man muss sich viele Gedanken machen“, sagt Jan.
Zum Beispiel, wie man den Vortrag spannend gestaltet und das Publikum miteinbezieht. Und wie man mit Störern umgeht. Amelie lächelt. „Die werden dann eingekleidet“, sagt sie. Bei Ungeübten dauere das nämlich durchaus ein paar Minuten. Dann sei Ruhe – und durchaus anschaulich sei die Maßnahme schließlich auch. „Mit der Zeit wird man immer selbstbewusster. Schließlich sind das auch Erfahrungen, die nicht jeder macht“, sagt sie über ihre Rolle als Ausbildungsbotschafterin.
Dazu gehöre auch, Fragen zu beantworten. Wann und wie oft geht‘s in die Berufsschule? Was verdient man während der Ausbildung? Welche Vorteile hat eine Ausbildung? Diese und andere Dinge wollten die Interessierten von Jan Merschmeyer, Moritz Etgeton und Amelie Lupp wissen. Für die drei kein Problem. „Man kann sich auf die Fragen einstellen“, sagt etwa die 21-Jährige. „Mit der Zeit weiß man, wie‘s läuft.“
Ihre Rolle als Ausbildungsbotschafter haben die drei nicht bereut. Im Gegenteil. Über Ausbildungsbotschafter hätten sie sich in ihrer eigenen Schulzeit sehr gefreut. „Bei uns an der Schule gab‘s früher viel weniger Info-Angebote“, erinnert sich etwa Moritz. Über seine berufliche Laufbahn habe er sich vor allem online informiert. Amelie besuchte in ihrer Freizeit eine Berufswahlmesse, um sich schlauzumachen. Nun kommen die Azubis zu den Schülern.
Berufsvorstellung auf Augenhöhe – das Prinzip komme gut an. Trotzdem setzten sich die Botschafter nach der Berufsorientierungsveranstaltung nochmal zusammen. „Wir tauschten Erfahrung aus und besprachen, was wir besser machen können“, sagt Jan. Vorbei war ihr Einsatz damit aber nicht, erinnert sich Amelie: „Ich wurde hinterher auch noch bei Facebook angeschrieben.“" so Daniel Lüns in der IVZ vom 5.1.2017


© 2003 JKG-CMS 2.0          <<seite::index/aktuell/aktuell/p/index::index>>          printer friendly output
© 2003, 2004 Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren
unterstützt durch das Content-Management-System JustDoIt