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Aktuelles vom Johannes-Kepler-Gymnasium

"Das Kepler wird 50!" - Programm des Jubiläumsjahrs.........

Die lesenswerte Festschrift über 50 Jahre Kepler-Schulleben gibt es im Sekretariat (15€) und im Buchhandel (18 €)!




Die Nachbarn der Synagoge

Stolpersteine werden verlegt


Vier Stolpersteine wird der Künstler Gunter Demnig am Donnerstag, 6. Oktober, in Ibbenbüren an der Adresse Synagogenstraße 10 (früher Schulstraße 2) verlegen.

An der Synagogenstraße 10 (früher Schulstraße 2) sollen vier Stolpersteine künftig an die Familie Meyer Rosenthal und an Paul Abrahamson erinnern. (Quelle: Stadtmuseum)


"Dort lebte früher die jüdische Familie Rosenthal. Vater Meyer Rosenthal war Viehhändler. Mit seiner Frau Rika Rosenthal geb. Prag (*17.3.1875) und seinem Sohn Karl Rosenthal (*10. 6. 1913) lebte er in dem Haus Schulstraße 2. Von März bis Oktober 1936 lebte dort mit ihnen auch ein Mieter. Paul Abrahamson (*5.4.1917). Ihm gelang 1936 die Flucht nach Südafrika.
Meyer Rosenthal handelte vorwiegend mit Ziegen. Die Boykottmaßnahmen von 1935 schränkten in erheblich in seiner Berufsausübung ein. SA-Leute stellten vor seinem Haus ein Schild auf: „Hier wohnt ein Viehjude. Kein Deutscher handelt mit ihm. Nur Lumpen.“ Als direkte Nachbarn der Synagoge verwahrten die Rosenthals auch den Schlüssel des Gebäudes der jüdischen Gemeinde. In der sogenannten „Reichskristallnacht“ (8. November 1938) wurde die Synagoge geplündert und durch Brandstiftung von SA-Leuten zerstört. Die Rosenthals wurden misshandelt, verletzt, beraubt und ihre Wohnung wurde verwüstet. Der 25-jährige Karl Rosenthal wurde mit gebrochenem Arm und Kopfverletzungen nicht etwa ins Krankenhaus gebracht. Vielmehr wurde er am 14. November 1838 zusammen mit mehreren Tausend anderen Männern ins KZ Sachsenhausen gebracht. „Schutzhaft“ nannte man das. Die Männer kamen, so heißt es in dem Buch „Ibbenbürener Studien, Bd. 6“, in den meisten Fällen nach einem traumatisierenden Winter mit Erfrierungen und Zwangsarbeit erst Mitte 1939 wieder frei. Danach bereitete sich Karl Rosenthal auf die Ausreise nach Palästina vor. Ab dem 21. Juli 1939 war er in Paderborn, Grüner Weg 86, gemeldet. Dort befand sich seit Juni 1939 ein Schulungslager der „Reichsvertretung der deutschen Juden“. Dort erwarben die Teilnehmer landwirtschaftliche und bautechnische Fertigkeiten, die sie brauchen würden für das Leben in Palästina.
Karl Rosenthals Eltern hatten aus Altersgründen den Gedanken an eine Flucht verworfen. Von Juli bis September 1939 nahm Karl Rosenthal an einem Schulungslager in Paderborn teil und reiste danach über Wien auf einem Flüchtlingsschiff in Richtung Schwarzes Meer. Doch der Krieg und die deutsche Wehrmacht holten die Flüchtlinge ein. Den Schiffen wurde die Weiterfahrt verweigert. Es wurde ein Gefangenenlager in Sabac/Jugoslawien für die Flüchtlinge errichtet.
Als Vergeltungsmaßnahme für einen Partisanenangriff, bei dem 21 deutsche Soldaten getötet wurden, erschoss die Wehrmacht am 11. Oktober 1941 alle 400 Gefangenen des Lagers in der Nähe des Ortes Zasavica. Es gibt eine Sterbeurkunde Karl Rosenthals, die am 12. Dezember 1957 ausgestellt wurde. Darin ist vermerkt: „gestorben im Okt. 1941 in Zasavica bei Schabac. Todesursache: Erschossen.“
Inzwischen war die Zahl der noch in Ibbenbüren lebenden jüdischen Mitbürger von knapp 90 vor 1933 auf drei gesunken. Zwei von ihnen waren Meyer und Rika Rosenthal. Sie mussten ihr Haus verkaufen und waren Anfang 1942 völlig verarmt. Zwangsweise mussten sie in das „Judenhaus“, eine Art Dorf-Ghetto, in Hopsten umziehen. Im Juli 1942 wurden beide nach Theresienstadt deportiert und im September des gleichen Jahres im Vernichtungslager Treblinka ermordet.
Quellen: Flyer der „Initiative Stolpersteine e.V.-“ und „Ibbenbürener Studien, Band 6, „Machtsicherung. Ausgrenzung. Verfolgung“, Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Hrsg.: Historischer Verein Ibbenbüren e.V. (L. Boesenberg und N. Ortgies sind ehemalige Kepler-Lehrer)

„Stolpersteine – Spuren und Wege“
Nachdem der Rat der Stadt Ibbenbüren am 5. November 2014 einstimmig dem Antrag des Stadtmuseums auf Genehmigung zur Verlegung von „Stolpersteinen“ im öffentlichen Raum zustimmte, hat der Lenkungskreis der „Initiative Stolpersteine für Ibbenbüren e.V.“ das Projekt gründlich vorbereitet. Am 6. Oktober 2016 werden nun die ersten 23 quadratischen Gedenkplatten auf den Gehwegen an vier ehemaligen Adressen verlegt. Der Kölner Künstler Gunter Demnig hat seit 1992 etwa 60 000 Stolpersteine in ganz Europa verlegt. Er wird auch die Stolpersteine (Format: zehn mal zehn Zentimeter) in Ibbenbüren in die Gehwegflächen einfügen. Sie sollen an Menschen aus Ibbenbüren erinnern, denen das Nazi-Regime das Wohn- und Lebensrecht in Ibbenbüren entzog. Ihre Namen kehren so zurück an den früheren Wohnort. Demnigs „Stolpersteine“ werden auch als das „größte dezentrale Mahnmal der Welt“ bezeichnet. „Außer jüdischen Mitbürgern gab es in Ibbenbüren auch Personen, die aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt wurden“, heißt es in dem Flyer der „Initiative Stolpersteine für Ibbenbüren e.V.“, der in der Reihe der Veröffentlichungen des Stadtmuseums erschien.
Gunter Demnig wird ab 16 Uhr die Steine verlegen. Reihenfolge: Große Straße 55, Schulstraße 2 (Nachbargrundstück des Caritas-Altenwohnhauses, Synagogenstraße 10), Unterer Markt 10 und Unterer Markt 2. Am Abend (19 bis 20.30 Uhr) referiert er im Rahmen eines VHS-Vortrags im Großen Rathaussaal zum Thema „Stolpersteine – Spuren und Wege“." Cornelia Ruholl in der IVZ am 28.09.2016


Schüler sammeln mit Aktionen schon jetzt Geld für ihre Abi-Kassen

Abi-Ball statt neues Auto


"Mit etwa 10 000 bis 15 000 kann man sich ein neues Auto kaufen – oder den Abi-Ball einer Jahrgangsstufe bezahlen. Schüler des Abitur-Jahrgangs 2017 versuchen durch diverse Aktionen bereits, möglichst viel Geld für die Events aufzubringen."


Foto&Text: Daniel Lüns


"Mit etwa 15 000 bis 20 000 Euro kann man allerlei Dinge bezahlen. Eine Weltreise zum Beispiel oder ein nagelneues Auto – oder aber den Abi-Ball einer kompletten Jahrgangsstufe. Genau das haben zum Beispiel die „Goethe“-Schüler Tim Flören, Lukas Heeke und Leon Grage jetzt vor.
Die drei machen im kommenden Jahr Abitur, am 1.Juli 2017 soll der Schulabschluss mit einem großen Ball gefeiert werden. So wie das jede Stufe eben macht. Und so wie in jedem Jahr fragen sich nun auch die künftigen Absolventen: Wie bezahlen wir das Fest? Komitees lassen sich dafür zurzeit allerlei einfallen.
Leon etwa arbeitet im „Smak“-Markt in Ibbenbüren. Über seinen Chef kam er an Eis, dass er in der Schule weiterverkaufte. Natürlich mit dem Einverständnis der Schulleitung. „Das lief super. Vor allem, als es noch warm war“, sagt der 17-Jährige. Nach wenigen Tagen lag der Gewinn schon im dreistelligen Bereich. „Ein ordentliches Sümmchen!“ Aber der Eis-Verkauf alleine reicht natürlich noch nicht. „Wir verkaufen auch Eintrittskarten von der Disco ‚Index‘“, erklären die drei. Ein eigens gegründetes „Promotion-Komitee“ wiederum spreche Sponsoren an und versuche, Spenden zu bekommen. Auch sollen Banner beim Abi-Ball oder Anzeigen in der Abi-Zeitung (auch die muss mitbezahlt werden) sollen die Kasse klingeln lassen.
Auch ausgerichtete Partys sollen dazu beitragen. Zum Beispiel ein gemeinsames Oktoberfest, dass der Goethe-Jahrgang im September gemeinsam mit den künftigen Absolventen des Ibbenbürener Kepler-Gymnasiums und dem Mettinger KvG-Gymnasium im Festzelt bei Getränke Benning in Ibbenbüren präsentiert hatte.
Das Event spülte Geld in die Kasse, erklären die Stufensprecher vom „Kepler“, Charlotte Engelsberg, Sebastian Lehmann und Lieska Knappmann. Bei den drei Sprechern laufen in puncto Organisation quasi die Fäden zusammen. Sie organisieren ein Mal im Monat ein Komitee-Leiter-Treffen, bei dem alles Wichtige besprochen wird.
Wie zum Beispiel, dass zwei weitere Partys folgen sollen, diesmal an der Schule selbst. Oberstufenschüler des „Kepler“ und des „Goethe“ seien dabei willkommen. „Diese zwei großen Partys sind unsere Haupteinnahmequelle“, erklärt Charlotte. Weitere Aktionen, etwa der Verkauf von Eis und Kuchen in der Schule, sollen ebenfalls Geld sichern. Auch Sponsoren sollen dabei eine Rolle spielen. Wie genau und in welcher Form, das steht aber noch nicht fest.
Den Dreien ist dabei klar: Trotz aller Bemühungen werden die Einnahmen wohl nicht reichen, um den Abi-Ball komplett zu bezahlen. „Jeder Gast muss eine Eintrittskarte kaufen. Aber wir versuchen im Vorfeld, Geld hineinzubekommen, damit die Karten nicht so teuer werden“, sagt Charlotte Engelsberg.
Jeder Schüler der Jahrgangsstufe hat auch bereits einen kleinen „Solidarbeitrag“ bezahlt. „Man braucht einfach einen gewissen Grundstock“, erklärt Sebastian Lehmann. Zum Beispiel, um Anzahlungen zu leisten. Oder um neues Eis zu besorgen, dass in der Schule weiterverkauft wird. IVZ vom 28.09.2016


Kepler Fußballer in nächster Runde




Die Jungs der WK III (Jahrgänge 2003/04) ziehen dank eines nie gefährdeten 9-0 Siegs gegen das Goethe-Gymnasium in die nächste Runde ein. Bedanken konnte sich Trainer Christian Zobel bei Daniel Befus, dem gleich 5 Treffer gelangen. Erwähnenswert ist auch ein gehaltener Elfmeter von Nils Wenker.
Das war ein top Start in eine hoffentlich noch lange laufende Schulkreismeisterschaftsrunde!


Kepler-Gymnasium bricht am 3. Oktober auf zum Gardasee

„Aufmerksam und gelassen bleiben“


"Wo können denn 16 große Busse hintereinander halten? Das ist nur eine der zahllosen Fragen, die es zu klären galt im Vorfeld der großen Schulreise, zu der 1070 Schüler und 60 Lehrer am Montag, 3. Oktober, morgens um 5 Uhr aufbrechen werden.


Foto: djama - Fotolia

Ein Traumziel ist für viele der Gardasee in Italien. Für Schüler und Lehrer des Kepler-Gymnasiums ist es ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr.

Im Jubiläumsjahr (50 Jahre Kepler-Gymnasium) ist diese Reise ein Glanzlicht im Programm. Die 16 Busse, teils sind es große mit 87 Plätzen, teils solche mit 44 Plätzen, werden an der Gildestraße abfahren. Die Schule darf den Marktkauf-Parkplatz dafür mitnutzen, sodass auch Parkmöglichkeiten für die Eltern vorhanden sind, die ihre Kinder zum Bus bringen, erläutern Schulleiter Paul-Georg Weiser und der stellvertretende Schulleiter Christoph Hagel-Grüner.
Vier weitere Busse werden schon am Freitag zuvor in Richtung Gardasee starten. Christoph Hagel-Grüner und die Schüler der Q2 dürfen drei Tage länger am Gardasee verbringen. Das entschädigt die Q2-Schüler dafür, dass ihre reguläre Studienfahrt in dieser Jubiläumsreise aufgeht.
Paul-Georg Weiser wird am Montagmorgen gemeinsam mit den Organisatoren des Schulreise-Unternehmens Höffmann und dem medizinischen Personal (zwei Ärzte und zwei Krankenschwestern) allein im „Chefbus“ sitzen. „Wenn unterwegs irgendwo ein Bus nicht weiter kann, fahren wir da hin“, so Weiser. Dann könne der fast leere Bus die Passagiere aufnehmen.
Es steuern übrigens nicht alle 16 Busse über die gleiche Route den Gardasee an. Bei den ohnehin oft langen Schlangen vor Raststätten-Toiletten wären die sanitären Einrichtungen wohl hoffnungslos überfordert, wenn sich Schüler aus 16 Bussen gleichzeitig dort anstellen würden. Die vier Mitglieder des medizinischen Teams sind übrigens alle Eltern von Kepler-Schülern, die sich bereit erklärten, diese Aufgabe zu übernehmen.
In dem großen Bungalowpark in Peschiera del Garda, in dem die Schüler jeweils zu sechst in einem Bungalow wohnen werden, werde das medizinische Team, das sich mit einem umfassenden Equipment ausgerüstet hat, unter anderem auch mit Medikamenten, sogar tägliche Sprechstunden einrichten.
Jeden Morgen und jeden Abend wird es im Bungalowpark Besprechungen mit den Lehrern und Betreuern geben, wo die wichtigsten Fragen geklärt werden. Aber die wichtigste Devise lautet für Paul-Georg Weiser: „Aufmerksam, aber gelassen bleiben.“
Eine solche Reise biete auch „große erzieherische Chancen in vielen Bereichen“. So müssen sich natürlich alle an Regeln halten. Stichworte wie Handy oder Alkohol sind nicht größere Themen, wie bei jeder Klassenfahrt auch. „Das ist eine Schulveranstaltung“, erklärt Weiser. Da gelten dieselben Regeln. Und: Wer dagegen verstößt, muss kostenpflichtig den Flug nach Hause antreten. Das gehört auch zu den Details, die durch eine Einverständniserklärung der Eltern geregelt sind.
Und so könnten alle feststellen, dass man auch Spaß haben kann, wenn man sich an Regeln hält. Auch von den Lehrern werde gefordert, dass sie ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. Rücksicht nehmen, sich einfügen, das gilt für alle: „Es können im Bus nicht 60 Kinder vorne sitzen.“ Schwimmen im Gardasee oder sich ein Fahrzeug (weder Tretboot noch Roller) ausleihen, sind übrigens auch tabu. Für den Badespaß steht die Poolanlage zur Verfügung.
Eine komplizierte Aufgabe für das sechsköpfige Lehrerteam, das sich um die schulischen Vorbereitungen kümmerte („viel Organisation wird uns vom Schulreiseanbieter abgenommen“), war die Verteilung der Schüler auf die Busse und Bungalows: Je sechs in einem Bungalow, entweder sechs Mädchen oder sechs Jungen, dann die Bungalows den Bussen zuordnen und möglichst die Klassen zusammen lassen.
Das war knifflig. Und auch, wenn das Spiel nicht hundertprozentig aufgehen konnte, war es Ziel, „einen hohen Zufriedenheitsgrad“ für alle zu erreichen.

Schulreise zum Gardasee
Trotz der großen Schulreise bleibt das normale Reiseprogramm der Klassen erhalten. Das ist natürlich eine spürbare finanzielle Belastung für die Eltern. Um die etwas abzumildern, wird die Reise vom Sozialfonds der Schule mitfinanziert. Da die Reise 320 Euro kostet, Kursfahrten aber nicht teurer als 300 Euro sein sollen, gibt es für jeden Schüler einen Zuschuss von 20 Euro, für jedes 2. Kind einer Familie beträgt der Zuschuss 120 Euro und für jedes 3. Kind 320 Euro. Der Sozialfonds finanziert die Reise daher mit rund 30 000 Euro mit. Das ist auch für den Fonds ein Kraftakt. „Wir freuen uns daher über Spenden an den Sozialfonds der Schule“, sagt Paul-Georg Weiser. Langsam dürfte Aufbruchstimmung aufkommen. Venedig, Verona, Sirmione, Malcesine und Desenzano und der Berg Monte Baldo sind wahre Sehnsuchtsziele. Das Reiseerlebnis mit so vielen zu teilen, dürfte für Hochstimmung sorgen.
Aber auch für die 140 Schüler, die nicht teilnehmen an dieser Reise (die Teilnahme ist nicht verpflichtend), wird es eine außergewöhnliche Schulwoche. Für sie wurde eine Projektwoche vorbereitet, die 30 verschiedene Angebote bereithält, vom Waldprojekt über Toprope-Klettern und Theaterspiel bis hin zu verschiedenen Sport- oder Musikangeboten."
so Claudia Ruholl in der IVZ am 24.09.2016


Bravouröse Doppelpremiere

"Peter und der Wolf" zogen Publikum in ihren Bann



Von Holger Luck


"Mit „Peter und der Wolf“ hatte das neue Jugendsinfonieorchester der Stadt Ibbenbüren am Sonntag seinen ersten großen Auftritt. Rund 450 große und kleine Zuschauer sahen im Bürgerhaus außerdem die Uraufführung von „Maries Orchesterführer“. Orchesterleiter Uwe Berkemer hatte das Werk mit dem Untertitel „Was mache ich nur mit den wild gewordenen Flöten?“ eigens komponiert, um Kinder mit den Instrumenten eines Sinfonieorchesters vertraut zu machen. Dem öffentlichen Konzert am Sonntag folgte am Montag eine geschlossene Aufführung für Schulklassen.
Großväter gibt es im Sinfonieorchester gleich mehrere. Bei den Holzblasinstrumenten ist es das Fagott, bei den Streichern der Kontrabass. Die Violine spielt schnelle und schwierige Passagen, die Bratsche sorgt für traurige Stimmung, die Oboe spielt die „wunderschönen Melodien“ und das Cello jene, die „der menschlichen Stimme am nächsten kommen“. Das alles wissen jetzt Kinder (und natürlich auch Erwachsene), die „Maries Orchesterführer“ am Sonntag und Montag aufmerksam verfolgt haben.
Musiklehrer Uwe Berkemer stellte mit seiner Komposition nacheinander die einzelnen Holz- und Blechblas-, Schlag- und Streichinstrumente des Sinfonieorchesters vor. Die jungen Musikerinnen und Musiker standen jeweils auf und hielten ihre Instrumente in die Höhe. Langweilig wurde das den gebannt zuhörenden Kindern schon deshalb nicht, weil die frechen Flöten immer wieder vorlaut dazwischen spielten und den Orchesterleiter damit vermeintlich zur Verzweiflung brachten. Nachdem die kecken Blasinstrumente endlich gezähmt waren, spielten alle zusammen und zeigten, wie aus dem Spiel einzelner Instrumente ein wohlklingendes Ganzes wird. Beim verdienten Schlussapplaus holte Uwe Berkemer zur Begeisterung des Publikums seine fünfjährige Tochter Marie auf die Bühne, der er das Opus gewidmet hatte.
Ebenfalls didaktisch ausgerichtet ist das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergei Prokofjew, dass das Jugendsinfonieorchester im Anschluss zum Besten gab. Die musikpädagogischen Absichten traten hier weniger offensichtlich zutage. Die Vorstellung der Instrumente war vielmehr in die bekannte, spannende Geschichte von Peter und seinem Großvater, sowie den Freunden und Gegenspielern aus der Tierwelt verpackt. Neben den tadellos gespielten Instrumentalpassagen trug nicht zuletzt Erzähler Robert Rickert mit seiner markanten Stimme dazu bei, dass „Peter und der Wolf“ ihr Publikum auch 80 Jahre nach derUraufführung noch zu fesseln vermochten." - so Holger Luck in der IVZ am 20.09.2016


"Marie, Peter und der Wolf"
Premiere für das Städtische Jugendsinfonieorchester am Wochenende



Uwe Berkemer, Leiter des Städtischen Jugendsinfonieorchesters Ibbenbüren, freut sich auf den ersten großen Auftritt des neuen Ensembles mit „Peter und der Wolf“ am Sonntag im Bürgerhaus. Foto und Text: Holger Luck

"Mit dem Familienkonzert „Peter und der Wolf“ dürfen sich Musikfreunde am Sonntag gleich auf zwei Premieren im Ibbenbürener Bürgerhaus freuen. Erstmals präsentiert sich das neu formierte Städtische Jugendsinfonieorchester hier in seiner kompletten Besetzung. Hinter der zweiten Premiere steckt Orchesterleiter Uwe Berkemer, der dem bekannten musikalischen Märchen von Sergei Prokofjew das von ihm selbst komponierte Opus „Maries Orchesterführer“ voranstellt. Die kindgerechte Komposition feiert am Sonntag ihre Uraufführung.
„Peter und der Wolf ist ja nicht länger als eine halbe Stunde“, erklärt Uwe Berkemer, „also habe ich etwas gesucht, um das Programm zu ergänzen. Etwas, das Kindern die Besonderheiten und Klangeigenschaften der einzelnen Instrumente eines Sinfonieorchesters anschaulich erklärt.“ Seine erste Wahl wäre „The Young Person’s Guide to the Orchestra“ von Benjamin Britten gewesen – für ein Jugendsinfonieorchester leider zu schwer zu spielen. Da musste mit „Maries Orchesterführer“ eben etwas Neues her. „Was mache ich nur mit den wild gewordenen Flöten?“, lautet der Untertitel. Berkemer: „Das Werk habe ich meiner fünfjährigen Tochter gewidmet und speziell auf die Fähigkeiten des neuen Orchesters zugeschnitten. Vor allem soll es Kinder neugierig machen, ein Instrument zu erlernen.“
Uwe Berkemer unterrichtet als Fachlehrer Musik am Kepler-Gymnasium und hat von dort aus 2015 das Städtische Jugendsinfonieorchester als Kooperation zwischen Städtischer Musikschule und Gymnasium ins Leben gerufen. „Ich möchte dieses Orchester – trotz aller Sparmaßnamen – dauerhaft und nachhaltig als Kulturträger der Stadt etablieren“, so der Dirigent und Komponist. Das überwiegend sehr junge Ensemble befinde sich noch im Aufbau, doch es entwickle sich „sehr schön“, wovon man sich am Sonntag gerne überzeugen könne. Jeden Dienstag, von 18 bis 20 Uhr, proben die Musiker in den Räumen der Musikschule, getrennt nach Instrumenten. Als Gesamtorchester kommt man einmal im Monat zusammen. „Wir freuen uns immer über Verstärkung.“
Mit „Peter und der Wolf“ wagten sich die Jungmusiker an „das Aushängeschild der pädagogischen Orchesterliteratur“, so Berkemer, „ein anspruchsvolles Werk, bei dem auch Einzelne stark gefordert sind und das sonst eher von großen Profiorchestern gespielt wird.“ Es sei gelungen, die Instrumente fast ausschließlich mit Schülern zu besetzen. Der eine oder andere Lehrer ist auch darunter, das gebe den Kindern Sicherheit, so Musik-Pädagoge Berkemer. Robert Rickert, Leiter der Rabatz-Theaterwerkstatt, übernimmt die Rolle des Sprechers.
„Peter und der Wolf“ nebst „Maries Orchesterführer“ sind Teil der Kepler-Jubiläums-Veranstaltungen sowie der Programmreihe „Musik schlägt Brücken“ des Kreises. Für die Vorstellung am 18. September, 11 Uhr, im Bürgerhaus Ibbenbüren, gibt es Karten im Vorverkauf beim Stadtmarketing Ibbenbüren, Bachstraße 14. Eintritt zehn, ermäßigt sechs Euro. Die Vorführung am Montag ist Schulklassen vorbehalten." IVZ am 16.09.2016


"Gute Tat" der 8a - Besuch beim Tierheim Lengerich




Stellvertretend für die Klasse 8b des vergangenen Schuljahres überreichten Miriam Käller und Marie Dirkes den Erlös ihres Kuchenverkaufes an Frau Backhaus-Horstkotte und Hund Jules als Spende für das Tierheim Lengerich. Aufgestockt wurden die tollen Einnahmen durch die Auflösung der Klassenkasse auf über 190,-€. Danke für eure “Gute Tat”!!!
Ach ja: Am 16.10.16 feiert das Tierheim die Eröffnung des Anbaus mit einem Tag der offenen Tür von 11-17 Uhr. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!


Pädagogik-Kurs besucht Montessori-Schule in Münster




Am 07. September besuchte der Pädagogik-LK (ROTH) die Montessorischule in Münster und verschaffte sich so zur Vertiefung der theoretischen Kenntnisse aus dem Unterricht einen Eindruck der praktischen Arbeit. Nach einem einführenden Film sowie einer Besichtigung der Räumlichkeiten, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an Stationen wie die Montessori-Schülerinnen und Schüler zu arbeiten. Unsere ehemalige Lehrerin/Kollegin Claudia Oesterle, die an der Montessorischule arbeitet, beantwortete den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus vor allem Fragen bezüglich der Abschlussklasse 10, in welcher Freiarbeit und selbstständiges Arbeiten zwar noch einen großen Bestandteil haben, jedoch von den eigentlichen Vorstellungen Montessoris mehr und mehr abweichen.


"Gutes und Schlechtes vom Aasee"
Kepler-Schüler untersuchen den Zusstand des Gewässers




"Schon zehn Jahre untersuchen Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums den Ibbenbürener Aasee. Das Projekt dauert immer rund ein halbes Jahr. 20 bis 60 Jungen und Mädchen überprüfen vor allem die Fauna und sagen zudem etwas über den Zustand des Gewässers.
Diesmal hat sich die Gewässergüteklasse an vielen Messpunkten verbessert, erzählten stellvertretend Deren Kocabiyik, Hüda Ekinci, Michelle Kari und Jana Gerber den Mitgliedern des Umweltausschusses am Mittwoch im Rathaus. Oft wird Gewässergüteklasse II (von insgesamt fünf) erreicht: mäßig belastet. Allerdings gibt es auch einige Stellen, an denen die Qualität deutlich eingebüßt hat. An einer Messstelle im Norden heißt es Gewässergüteklasse V – sprich ökologisch zerstört.
Die Schüler waren in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt: Zulauf, Aasee, Ablauf. Sie sammelten und bestimmten Tiere, protokollierten die Ergebnisse und berechneten den Saprobien-Index (Bewertungssystem für die Gewässergüteklasse). Im Zulauf stellten die Schüler fest, dass dort eine hohe Artenvielfalt zu finden ist. Das weise auf eine gute Wasserqualität hin. Im Verlauf und am Ablauf des Aasees sieht das schon anders aus. Dort sind eine geringere Artenvielfalt und somit auch eine schlechtere Wasserqualität zu finden. Als mögliche Gegenmaßnahmen schlugen die Schüler vor, den Faulschlamm auszubaggern, damit sich die Wasserqualität verbessert. Eine zweite Möglichkeit ist das Einbringen von Sauerstoff. Die dritte Maßnahme ist die Kontrolle des Eintrags von Nährstoffen in den Aasee. Alle diese Maßnahmen würden das ökologische Gleichgewicht des Gewässers verbessern. Friedhelm Hundertmark (SPD) fragte, ob daran die Landwirtschaft im Umfeld ihren Anteil habe. „Und gibt es Gegenstrategien?“

Stadtbaurat Robert Siedler erinnerte daran, dass der Aasee ein künstlich angelegtes Gewässer und Regenrückhaltebecken sei. Er erinnerte daran, dass es schon umfangreiche Planungen zur Verbesserung der Qualität der Aa gebe, beispielsweise durch eine Umflut. Geschätzte Kosten: 4,3 Millionen Euro. Generell könne man nie ganz vermeiden, dass sich Schlamm im Aasee absetze. Das liege an der geringen Strömung.
Eine der Schülerinnen erklärte zudem, ein Ausbaggern würde ihrer Meinung nach nicht viel bringen. Die Kurse des Kepler-Gymnasiums raten zu erhöhter Sauerstoffzufuhr. „Das bringt mehr.“ Robert Siedler merkte zudem an, zunächst müsse das andere Problem noch gelöst werden. Damit ist der bereits ausgebaggerte Faulschlamm gemeint, der auf einem Feld am Aasee liegt und den die Stadt nicht los wird. „Da ist gar nicht so einfach.“ ... " - so Sabine Plake in der IVZ am 10.09,2016.


Erste Tutti-Probe für "Peter und der Wolf"

Hitze im Herzen




"Nur die riesige Palme am Fenster hat gut Lachen. Für sie sind die Temperaturen gerade wahrscheinlich ideal. Alle anderen Anwesenden müssen zusehen, wie sie mit der Hitze klarkommen. Uwe Berkemer hat sicherheitshalber ein Frotteetuch mitgebracht. Für den Schweiß, der heute unweigerlich fließen wird. Das Pensum ist ohnehin danach. Die Temperaturen setzen noch einen drauf.
Dienstagabend im Saal des Kulturhauses Ibbenbüren. Der Sommer hat sich entschlossen, noch einmal aufzufahren. Deswegen wird der Aufenthalt unterm Dach des Baus an der Oststraße für die jungen Streicher, Bläser und Rhythmuswerker des Städtischen Sinfonieorchesters Ibbenbüren kein Zuckerschlecken
Proben stehen auf dem Plan. Tutti-Proben, wie die Fachleute es nennen, wenn nach vorangegangenen getrennten Probengängen alle Abteilungen eines Orchesters zusammenkommen und sich im gemeinsamen Spiel zu einem Klangkörper fügen. Am Sonntag, 18. September, steht im Bürgerhaus Ibbenbüren ein Doppelkonzert auf dem Plan: Das Sinfonieorchester der Ibbenbürener Musikschule wird dann Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“ darbieten. Plus – in Uraufführung – das von Berkemer komponierte, unterhaltsame Opus „Maries Orchesterführer“. Drei Tage nach der Zusammenkunft im Saal des Kulturhauses Ibbenbüren geht es für die Sinfoniker geschlossen nach Meppen. Intensivprobe, ein Wochenende lang.
„Was am Ende heute herauskommt, wird sich finden“, sagt Uwe Berkemer, der das Städtische Sinfonieorchester Ibbenbüren dirigiert. „Für mich geht es bei dieser ersten Tutti-Probe darum, zu schauen: Was muss am kommenden Wochenende in Meppen noch genau gemacht werden? Und wo müssen wir dazu ansetzen?“ Derweil ist Berkemers Musikerkollege Wolfgang Donnermeyer, Fachgruppenleiter der Musikschule, damit beschäftigt, die Streicher des Orchesters Ton für Ton aufeinander abzustimmen. Diese Detailarbeit zu Beginn muss sein, damit für das Kommende alles stimmig ist. Nach den Streichern kommen die Flöten dran. „Und jetzt das Gebleche!“, ruft Donnermeyer, als auch die Flötentöne alle auf einer Wellenlänge liegen. Hitze hin oder her, die jungen Musiker geben alles. Oder eben erstmal fast alles. „Ihr seid noch viel zu brav!“, ruft Uwe Berkemer aufmunternd in Richtung Flöten, als die Probe an Fahrt aufgenommen hat. „Ihr dürft ruhig ein bisschen aggressiver spielen!“ Worauf die jungen Flötisten den brütenden Temperaturen zeigen, was eine akustische Harke ist. Prokofjews Kultwerk tritt man nämlich eben nicht einfach so gegenüber. Oder handhabt es so lala. „Peter und der Wolf“ zählt üblicherweise zum Repertoire großer Profi-Orchester.

Infos zum Konzert
„Peter und der Wolf“ und „Maries Orchesterführer“ – ein Familienkonzert der Musikschule Ibbenbüren: Sonntag, 18. September, 11 Uhr, Bürgerhaus Ibbenbüren. Dasselbe Programm wird am Montag, 19. September , ebenfalls um 11 Uhr im Bürgerhaus Ibbenbüren noch einmal für die Grundschulen und die fünften Klassen der weiterführenden Schulen in Ibbenbüren als Schulkonzert aufgeführt. Eintrittskarten sind bei der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH, Bachstraße 14 in Ibbenbüren, 05451 / 5454540, erhältlich."
- so die IVZ am 09.09.2016.


It’s raining certificates...




… und das nicht schlecht! In diesem Durchgang können sich insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler über ein weltweit anerkanntes Sprachzertifikat in B2 oder C1 freuen. 2 Schülerinnen Johanna Schwabe und Martha Schöpper waren besonders erfolgreich und erreichten sogar das höchste Niveau C2.
Sie haben sich im letzten Schuljahr intensiv auf die renommierten Zertifikats-prüfungen English for Business (LCCI) und Cambridge English: Advanced (CAE) vorbereitet. Die Prüfungen waren wie gewohnt auf einem sehr hohen Niveau und fanden vor den Sommerferien statt.
Auch in diesem Halbjahr wird die English for Business AG angeboten. Interessierte Schüler/innen können sich dafür ab sofort bei Frau Brüne anmelden.
Wir sagen: Congratulations and keep up the good work


Fährt der Bürgermeister auch eine Limousine?
Klasse 5a erkundet das Rathaus




Mit Fragen regelrecht bombardiert wurde Andre Hagel, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Ibbenbüren, bei dem Besuch der Klasse 5a des Johannes-Kepler-Gymnasiums. Zusammen mit ihren Lehrern Dr. Gerold Heuger und Christian Zobel erkundeten die jungen Schülerinnen und Schüler das Ibbenbürener Rathaus. Dabei wurden sie sowohl über die zahlreichen Aufgaben der Stadt als auch über die Arbeit des Bürgermeisters und des Stadtrates informiert. Im Unterricht hatte sich die Klasse bereits intensiv mit dem Thema „Demokratie in der Gemeinde“ beschäftigt und sich mit Erkundungsaufgaben auf den Besuch im Rathaus vorbereitet. In der anschließenden Fragerunde zeigten die Schülerinnen und Schüler dann ihre Neugier und ließen Andre Hagel kaum Zeit zum Luftholen. Und immer wieder kehrten die Fragen auf den Bürgermeister zurück. Tagesablauf, Einkommen, Limousine – Informationen über den obersten Bürger der Stadt standen hoch im Kurs. Im Standesamt erhielt die Gruppe dann genaue Details zum Ablauf einer standesamtlichen Trauung. Und mit der Trauung des neuen Traumpaares der Klasse 5a endete schließlich die spannende Rathaus-Erkundung.


„Kepler“ holt die goldenen 20er zurück
Electro-Swing-Party zum Jubiläum


"Das Pädagogische Zentrum des Johannes-Kepler-Gymnasiums war am Samstagabend der Schauplatz für eine musikalische Reise in die Vergangenheit. Bei einer Electro-Swing-Party im Zuge des 50-jährigen Bestehens der Schule ging es zurück in die 20er- und 30er-Jahre."



"Zusammen mit Schülern und den Musikern der Kepler-Big-Band stellten die Verantwortlichen um Frauke Hilbig und Alfred Hagedorn von der Jugendarbeit der St.-Franziskus-Gemeinde wieder einmal ihren Einfallsreichtum und die Lebendigkeit der Schule unter Beweis. Mit viel Liebe zum Detail war das Pädagogische Zentrum dem Motto entsprechend umgestaltet worden. Die passende Musik zum Thema lieferte darüber hinaus neben der hauseigenen Big Band auch die Lehrer-Big-Band des Landes Nordrhein-Westfalen, die auf einer Tournee am Kepler-Gymnasium Station machte."



"Überhaupt wurde mit dieser Veranstaltung wieder den Einflüssen und Interessensgebieten der Jugendlichen Rechnung getragen. „Es fällt auf, das momentan in den ganzen Clubs der Swing und die Musik der 20er- und 30er-Jahre wieder mehr Einzug halten. Und das kommt der Musik einer Big Band natürlich total entgegen“, erklärt Frauke Hilbig die spezifische Mottowahl für diesen Abend. Wie sehr es den Jugendlichen entgegenkommt, die Musik aus dem eigenen privaten und kulturellen Umfeld zu spielen, zeigte sich am späten Abend in einer eindrucksvollen Performance. Darüber hinaus gab die Schule bekannt, dass die Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit von Alfred Hagedorn in Zukunft noch weiter intensiviert werden soll." - so Leon Ratermann in der IVZ vom 04.09.2016





Peter, der Wolf und mehr

Familienkonzert am Sonntag, 18. September und am 19. September für die Jahrgangsstufe 5 im Bürgerhaus




In einem Familienkonzert der besonderen Art präsentiert das städtische Jugendsinfonieorchester Ibbenbüren (eine Kooperation der städtischen Musikschule mit dem Johannes-Kepler-Gymnasium) u.a. das bekannte Werk „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew.
Hier wagt sich das Jugendsinfonieorchester an einen Klassiker des sinfonischen Märchens, der üblicherweise zum Repertoire der großen Profiorchester zählt. Wenn die Hörner den drohenden Wolf markieren, die Flöte den pfiffigen Vogel brillieren lässt und dann auch noch die träge Ente in Form einer Oboe von der quicklebendigen Klarinette als Inkarnation der Katze in die Flucht geschlagen wird, sind alle mitten im Handlungsgeschehen der Geschichte. Eine Geschichte, die keinerlei visuelle Reize benötigt, um die kreativen Kräfte der Bildvorstellung im Kopf der Zuhörer in Gang zu setzen. Den Part des Sprechers übernimmt der Leiter der „Rabatz-Theaterwerkstatt“ Robert Rickert.
Als zweites Werk wird das Jugendsinfonieorchester eine Uraufführung spielen, nämlich „Maries Orchesterführer“ aus der Hand des Komponisten und Dirigenten Uwe Berkemer, der auch die musikalische Leitung des Konzertes hat. In diesem Werk werden in verständlicher Tonsprache die Besonderheiten der einzelnen Orchesterinstrumente und -gruppen erklärt und hörbar gemacht. Das Konzert findet im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Johannes-Kepler-Gymnasiums statt und ist gleichzeitig eine Veranstaltung der Konzertreihe „Musik schlägt Brücken“ des Kreises Steinfurt.
Das Familienkonzert wird am Sonntag, 18. September im Bürgerhaus zu erleben sein. Beginn ist 11 Uhr (Einlass ab 10.30 Uhr). Karten gibt es an der Konzertkasse und im Vorverkauf beim Stadtmarketing Ibbenbüren, Bachstraße 14, ☎05451 5454540. Der Eintritt beträgt zehn Euro (sechs Euro).
IVZ vom 25.08.2016


Der Verein „Schulprojekt Lamidanda e.V.“ empfiehlt der Schulgemeinde des Johannes-Kepler-Gymnasiums den Vortrags-Abend über eine Nepal-Reise

am Mittwoch, dem 7. September 2016 um 20 Uhr in der Familienbildungsstätte Ibbenbüren



Heinz Wüppen hat auf einer Reise im Frühjahr dieses Jahres Nepal bereist. Seine Fotos und Berichte werden uns die Schönheiten und Kultur des Landes und die Liebenswürdigkeit der Menschen in Erinnerung bringen, ebenso aber auch die verheerenden Folgen des Erdbebens und die mühsamen Wege des Wiederaufbaus.
Für unser Schulprojekt ist das eine willkommene Gelegenheit: Alle, die sich in den letzten Jahren für die Menschen in Lamidanda und Umgebung engagiert haben, erhalten hier weitere Informationen über Land und Leute und über die aktuelle Situation in Nepal. Herr Wüppen freut sich über eine rege Teilnahme.
Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zum Gespräch. Wer möchte, kann dann auch von unserem Verein Auskunft bekommen über den Stand unserer Hilfe nach dem Erdbeben.


Franzis Berkemeyer, Abi 2016, ist ab morgen für ein Jahr in Ghana. Wer ihr Engagement im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahrs verfolgen will, kann sich informieren unter:
Blog der Ghana-FSJler



Schulbeginn am Kepler-Gymnasium

Infos für Eltern im Einschulungscafé


Der Unterricht am Johannes-Kepler-Gymnasium beginnt für die Jahrgangsstufen 6 – Q2 am Mittwoch, 24. August, mit der ersten Stunde um 7.50 Uhr und endet regulär um 14 Uhr. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 – EP (Einführungsphase) begeben sich in ihre Klassenräume (Raumplan hängt aus!). Die Stufe Q1 (1. Jahr Qualifikationsphase) trifft sich im Pädagogischen Zentrum. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 versammeln sich in Raum 220/221. Anschließend ist Unterricht entsprechend dem neuen Stundenplan. Die neuen Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase von Real- und Hauptschulen werden um 8.55 Uhr im Raum 220/221 von ihren Koordinatoren und Klassenlehrern begrüßt (Stundenplan, Klasseneinteilung). Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 versammeln sich mit ihren Eltern um 10.45 Uhr im Pädagogischen Zentrum. Während die Kinder mit ihren Klassenlehrern bzw. Klassenlehrerinnen in ihre neue Klasse gehen, bekommen die Eltern weitere Informationen und können sich anschließend in einem von der Schulpflegschaft organisierten Einschulungscafé mit Eltern der Klassen 6 austauschen.


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