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Aktuelles vom Johannes-Kepler-Gymnasium

"Das Kepler wird 50!" - Programm des Jubiläumsjahrs.........

Die lesenswerte Festschrift über 50 Jahre Kepler-Schulleben gibt es im Sekretariat!


4. September 2016 - 19.30 Uhr - "Live Night" - Back to swing - Tanzparty im Stil der 20er/30er Jahre mit Musik der NRW Big Band und der Kepler Big Band - PZ - Leitung: Frauke HIlbig / Axel Knappmeyer



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Kepler-Gymnasium ehrt besondere Schülerleistungen




Zum Schuljahresschluss ehrte das Johannes-Kepler-Gymnasiums besondere Leistungen. Darunter waren zahlreiche Sportler. Auch die Rekordhalter beim schulinternen Wettbewerb „Move an more“ wurden geehrt. Im Anschluss wurden die erfolgreichsten Teilnehmer der 36. Mathe-Olympiade auf die Bühne gebeten. Bei der kreisweiten Mathe-Olympiade landeten Aaron Feldkötter und Noah Kleine-Katthöfer auf einem herausragenden 2. Platz unter 289 Teilnehmern. Der stellvertretende Schulleiter Christoph Hagel-Grüner ehrte Luca Francesko Broghammer für Rang 1 im mathematischen Känguru-Wettbewerb, er gehörte mit seiner Punktzahl zu den besten drei Prozent Deutschlands. Schließlich wurden die erfolgreichsten Teilnehmer der Big Challenge ausgezeichnet, einem Wettbewerb unter 50000 Schülern. Bemerkenswert war der 72. Platz von Lukas Lührmann.


Kepler-Mädchen holen Bronze


Die Leichtathletinnen der Wettkampfklasse III des Johannes-Kepler-Gymnasiums Ibbenbüren haben bei den Landesmeisterschaften der Schulen überraschend die Bronzemedaille geholt.


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Mit 6703 Punkten mussten sich die vom Sportlehrer Karsten Sackarendt und Stützpunkttrainerin Jutta Frommeyer betreuten Kepler-Schülerinnen im niederrheinischen Goch nur dem Gymnasium Arnoldinum Burgsteinfurt (6757 Punkte) sowie dem Sieger Gymnasium Wilnsdorf (6955 Punkte) geschlagen geben.
„Ein Erfolg, mit dem wir niemals gerechnet hätten“, war Karsten Sackarendt nach der Medaillenübergabe sichtlich stolz. In vielen Trainingseinheiten hatte sich das Kepler-Team auf die Wettkämpfe vorbereitet. „Die Kooperation zwischen Schule und Verein läuft hervorragend“, so Karsten Sackarendt.
Alle Athletinnen zeigten Leistungen am oberen Limit. Kim Beckmann fuhr mit herausragenden 52 Metern im Schlagballwurf gar einen Disziplinsieg ein. Auch Ausnahmetalent Samira Attermeyer wusste gegen die in der Regel drei Jahre ältere Konkurrenz zu glänzen. Im Weitsprung wurde sie mit 4,98 Metern Zweite, über 75 Meter in 10,17 Sekunden Dritte. Auch die Staffel überzeugte in der Besetzung Jana Hagedorn, Lucy Bauschulte, Leonie Scholtes und Lisa Marie Schophuis in 40,23 Sekunden. Nur das Norbert-Gymnasium Knecht war schneller. Am Ende eines erfolgreichen Tages hatten die Kepler-Mädchen 39 Zähler Vorsprung auf den Vierten aus Knecht. „Alle waren glücklich und zufrieden“, freute sich Sackarendt über den Erfolg kurz vor Beginn der Sommerferien.
Kepler-Mädchen holen Bronze - IVZ am 12.7.2016


Der Abijahrgang 96 trifft sich am Aasee




"Am Freitag trafen sich 43 von 110 Kepler-Absolventen des Abschluss-Jahrgangs 1996 (Abi-Motto: „Heinzelmännchens Chaostage“) um 19 Uhr am Beach-Club in Ibbenbüren. Aus den entlegensten Gegenden der Republik (zum Beispiel aus Hof, oder München) kamen die Gäste, die nicht der Heimat Ibbenbüren treu geblieben sind. Prominentester Gast des Abends war Donots-Frontmann Ingo Knollmann. Ein jährliches Treffen in ungezwungener Atmosphäre wurde dabei angeregt." - so die IVZ am 09.07.2016


Eine Schulkirmes für das Nepal-Schulprojekt - 50 bunte Stände!
2672 Euro gehen an das Schulprojekt in Lamidanda




Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums hat die Schülervertretung unter der Leitung der SV-Lehrer Sven Göttsche, Wichard Hagemeier und Johannes Leushacke ein gelungenes Schuljahresende eingeläutet. Zusammen mit den SV-Schülerinnen und –Schülern wurde eine Schulkirmes mit 50 bunten Ständen von langer Hand vorbereitet. Namentlich seien hier Maris Löwer, Lilli Büscher, Selina Bollacke, Janine Richter, Bjarne Hallmann, Moritz Mohr, Katharina Plantholt, Charlotta Weiß, Marie Frickenstein, Rieke Thalmann, Evelyn Degraf, Natascha Schröer, Lavinia Hohensträter und Nina Berkemer genannt. Annahita Askari und Maurice Scholz halfen beim Publikumsmagneten der SV – beim Würstchen- und Hot Dog-Verkauf – tatkräftig mit.



Auf dem gesamten Schulgelände hatten alle Klassen und Kurse des Kepler-Gymnasiums eine Großveranstaltung auf die Beine gestellt, die den zahlreichen Besuchern bei bestem Wetter vergnügliche Stunden bereitete. Der Schulhof wurde durch variationsreiche Angebote wie Teebeutelweitwurf, Pfeilschießen, Schwammwerfen, Jump 4 win, Schneckenrennen, Slackline, Parcours und Bobbycar-Rennen zum Schauplatz sportlicher Höchstleistungen. Stände wie Flipper und Dosenwerfen forderten die Geschicklichkeit der Gäste heraus. Im Quiz-Salon konnten die Besucher ihr Wissen unter Beweis stellen. Darüber hinaus erfreuten sich die Besucher am Glücksrad, an einer Tombola, einem Spaßhaus, einem Flohmarkt, einem Schneckenorakel und einer Hüpfburg. Das Gruselkabinett lehrte die Gäste das Fürchten – Erholung konnte man aber z.B. im Entspannungsraum finden.
Auch die kulinarischen Bedürfnisse kamen nicht zu kurz: Einige Klassen hatten Stände für Cocktails, Smoothies und Slush-Eis vorbereitet, andere Klassen hatten reichhaltige Kuchenbuffets vorbereitet und haben die Gäste der Schulkirmes mit Waffeln und Crèpes verwöhnt. Die Elternvertreter boten Erdbeer-Cocktails und Erdbeerquark.
Echte Publikumsmagneten waren die Auftritte der Big Band unter der Leitung von Frauke Hilbig und der Schulband unter der Leitung von Sven Göttsche. Sage und schreibe 2672 Euro kommen nun als Erlös dem Schulprojekt in Lamidanda / Nepal zugute, welches das Kepler-Gymnasium seit nunmehr 10 Jahren unterstützt.
Nach diesem gelungenen Schulfest freuen sich nun alle Kepleraner auf die Sommerferien und blicken schon voller Vorfreude der Gardasee-Fahrt mit der gesamten Schulgemeinschaft im Oktober 2016 entgegen!
2672 Euro gehen an das Schulprojekt in Lamidanda


Michael Dudek alles Gute!




Michael Dudek, seit 1980 mit den Fächern Deutsch und katholische Religionslehre, früher auch fachfremd mit dem Fach Musik am Johannes-Kepler-Gymnasium tätig, wurde mit Beginn der Sommerferien in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. Sein Name ist besonders verbunden mit den „Tagen religiöser Orientierung“, die er durch seine ökumenische Glaubensauffassung, durch seine authentische, hilfsbereite, engagierte und menschliche Art stets bereichert hat.
Michael Dudek hat immer das Wohl der Schülerinnen und Schüler im Kopf. Er sieht in jedem Schüler erst einmal seine Stärken und versucht, die jeweiligen Schwächen zu verstehen und diesen abzuhelfen. Nicht nur durch diese schülerorientierte Art, sondern auch durch seine innere Gelassenheit wird er der Schülerschaft in guter Erinnerung bleiben.
Auch das Kollegium wird ihn als verlässlichen und kompetenten Ansprechpartner vermissen. Zitate wie: „Michael Dudek hatte stets ein offenes Ohr.“ und „Der Ideenaustausch mit Michael war immer ein Gewinn.“, sprechen für sich. Neben seinem langjährigen Engagement für die Schule bezieht er Position für den Frieden und engagiert sich in der Kirchengemeinde St. Ludwig / Heilig Kreuz.
Die Kepler-Schulgemeinschaft wünscht Michael Dudek für seine weitere, nach eigenen Worten „entschleunigte“, Zukunft alles Gute!
IVZ am 09.07.2016


Ein transatlantischer Familientausch


"„Du bist 16 Jahre alt – und alle deine Freunde haben einen Führerschein“, schildert Soeren Beermann. Mit dem Auto geht’s überall hin. Auch zu Partys – gefeiert wird aber nur bis 23 Uhr. Und ohne Alkohol.



Diese Erfahrungen hat Soeren in Portland im US-Bundesstaat Oregon gemacht. Der Riesenbecker hat dort ein Auslandsschuljahr verbracht.
Dabei kam es zu einem seltenen Ereignis: Zwei Schüler tauschten ihre Familien. Während Soeren in den USA lebte, kam Rachel Polaski, die Tochter seiner Gasteltern, in Riesenbeck unter. Seit Freitag ist der mittlerweile 17 Jahre alte Schüler wieder zu Hause. Dort trafen die zwei Reisenden aufeinander. Und sprachen über ihre Eindrücke. Während Soerens Start in den USA recht gut verlaufen war („Meine Englisch-Vorkenntnisse haben mir sehr geholfen“), musste Rachel die Sprachbarriere erst noch überwinden. „Ich konnte ja kein Deutsch“, sagt sie. Weiter halfen da etwa Post-its, die ihre Gastfamilie im Haus überall hin klebte – und auf denen der deutsche Name des Gegenstandes stand.
„Nach einer Woche war es dann nicht mehr wie im Urlaub“, sagt sie. Ihr Deutsch wurde immer besser, auch in der Schule – Rachel besucht das Ibbenbürener Kepler-Gymnasium – kommt sie klar. Das Autofahren aber blieb ihr verwehrt. Trotz Führerschein. Logisch, in Deutschland darf man erst ab 18 alleine fahren. In den USA schon ab 16. Die Erfahrung, die auch Soeren machte. Nur andersherum.
Derweil bemerkte der Riesenbecker, dass globale Ereignisse in den amerikanischen Nachrichten-Shows kaum vorkommen. „Die fokussieren sich hauptsächlich auf die US-Nachrichten.“ Wie die Wahl des Präsidenten. Soeren: „Trump ist dort fast jeden Tag in den Nachrichten.“ Umgekehrt erfuhr Rachel von manchen Themen fix. Den Brexit besprach sie auch in der Schule.
In den USA sei auch alles eine Nummer größer, sagt der Riesenbecker. Zum Frühstück gab es etwa Pancakes oder gebratenen Speck – viel deftige Kost also. Kein Wunder, dass mancher US-Bürger dick sei. „Aber nicht alle“, sagt Soeren Beermann. „Wer drüben Sport macht, der macht es richtig.“
Selber machte er Leichtathletiktraining. „Das war jeden Tag nach der Schule, drei Stunden lang.“ In Deutschland spielt der 17-Jährige Volleyball, trainiert wird da aber „nur“ zwei bis drei Mal in der Woche. Das merkte Rachel Polaski, die beim SV Teuto Riesenbeck in seine Fußstapfen trat.
Viele Dinge sind der 17-Jährigen während ihres Aufenthaltes in Erinnerung geblieben. Vor allem die Tatsache, dass Deutschland (im Vergleich zu den USA) winzig ist. „Hier ist man in einer Stunde in einem anderen Land, zum Beispiel Holland. Bei uns geht das oft gar nicht“, sagt sie. Daheim seien die Distanzen viel größer. Toll findet sie auch die deutsche Kirmeskultur. Ibbenbüren, Riesenbeck, Hörstel – die Feste in der Region besuchte sie alle. Auch super: Weihnachtsmärkte. „Überhaupt das Weihnachtsfest. Hier feiert man drei Tage lang. Bei uns nur am 25. Dezember“, sagt Rachel.
Den Kontakt zueinander wollen die Familien Beermann und Polaski aufrecht erhalten. 2017 wollen die Riesenbecker daher ihren Urlaub in den USA verbringen – und die Familie ihres „Tauschkindes“ vor Ort kennenlernen. „Und wir überlegen, ob wir nach Deutschland kommen“, sagt die 17-Jährige über ihre Familie.", so Daniel Lüns (Foto und Text) in der IVZ am 06.07.2016.


Mehr als 1000 freudige Wiedersehen


Mit weit mehr als 1000 Gästen hat das Johannes-Kepler-Gymnasium am Samstag seine große Jubiläumsparty gefeiert. Das 50-jährige Schuljubiläum war für zahlreiche ehemalige Gymnasiasten der Anlass gewesen, ihrer alten Schule einmal wieder einen Besuch abzustatten.

Foto: Heinrich Weßling


Natürlich waren auch viele ehemalige und aktuelle Lehrer anwesend, sodass die Gäste bis in den frühen Sonntagmorgen Erinnerungen und Erlebnisse austauschten. Das Organisationsteam um Nico Bahlmann, Herbert Telgkamp, Gerd Kramer, Bernd Wendker, Gerd Schwaer und Hans Dieter Mönninghoff hatte in der neuen Sporthalle, der Aula und draußen – der alte Ascheplatz war für die Veranstaltung neu aufbereitet worden – für die entsprechende Atmosphäre des Wiedersehens gesorgt.
Ausdrücklich gelobt wurde von allen Anwesenden die Dekoration der Feier, erstellt von Monika Möwes und ihrem Sportkurs. Nach der kurzweiligen Eröffnungsrede durch den ehemaligen Schüler Holger Hegekötter steigerte das Erreichen des Halbfinales der deutschen Fußballnationalmannschaft die Stimmung verständlicherweise noch weiter. Die Zwillinge und die Blechgang hatten als ehemalige Referendare bei ihrem musikalischen Auftritt anschließend ein Heimspiel, Partyspaß vom allerfeinsten. „Auf gar keinen Fall weitere 50 Jahre warten bis zur nächsten Feier“ war die einhellige Meinung aller.
so die IVZ am 04.07.2016





Festakt zum 50-Jährigen
Dem „Kepler-Geist“ auf der Spur


Foto: Cornelia Ruholl


"Zu einem Musikerlebnis machten Streichorchester, Chöre und Bigband den Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Kepler-Gymnasiums. Rückblick, Ausblick und viele Dankesworte an alle Beteiligten des Schullebens prägten die Feier.

Das Schöne an Geistern seien zwei Dinge: „sie sind ortsgebunden und unsterblich“, hieß es am Freitag in der Aula des Kepler-Gymnasiums, wo mit vielen geladenen Gästen das 50-jährige Bestehen der Schule gefeiert wurde. In Form von Videointerviews, die im Verlauf des Festakts als kleine Zwischenspiele präsentiert wurden, suchten Sprecher aus Lehrer-, Schüler- und Elternschaft den offenbar allgegenwärtigen Kepler-Geist zu beschreiben. Ortsgebunden - konkret Ibbenbüren verbunden - und, wenn nicht unsterblich, dann doch mit jeder Menge Zukunft, zeigte sich das „Kepler“ auch mit dieser Feier. Allein die Tatsache, dass es ihn geben soll, beweise, dass er etwas Typisches für die Schule sei, etwas, das sich entwickelt habe, sagte Schulleiter Paul-Georg Weiser über den Kepler-Geist. Er sei etwas, das unterschwellig immer da sei und das die Basis eines gemeinsamen Handelns des Kollegiums darstelle. Besseres könne sich ein Schulleiter nicht wünschen.
Er verwies in seiner Ansprache auf die Entwicklung der 1965 als mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium gegründeten Schule, die heute ein breit aufgestelltes Gymnasium sei, das auch in Sprachen und Gesellschaftswissenschaften „ein äußerst umfassendes Spektrum“ aufweise und sich nach wie vor großen Zuspruchs erfreue. Während die allgemein sinkenden Schülerzahlen wieder zu einer „gesunden Vierzügigkeit“ zurück geführt hätten, gebe es in der Oberstufe eine umgekehrte Entwicklung. Traditionell zögen Schülerströme aus Haupt- und Realschulen zum Kepler, die hier zuletzt in Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium ein hervorragendes Angebot fänden, das Ibbenbüren als Schulstadt auch für Schüler aus umliegenden Gemeinden attraktiv mache.


Foto: Cornelia Ruholl


Schulträger und Schule hätten „auf Anforderungen der Zeit reagiert und seien sie „aktiv und kreativ angegangen“, so Weiser. Neben vielfältigen Innovationen und Entwicklungen in der pädagogischen Arbeit betonte Weiser auch das soziale Miteinander.
Als Aspekte für die künftige Entwicklung nannte Weiser unter anderem den Ausbau der Studien- und Berufsorientierung gemeinsam mit Partnern der regionalen Wirtschaft, die Weiterentwicklung individueller Lernwege und der Förder- und Forderstrukturen sowie den Aufbau von Kooperationsstrukturen mit Gesamtschule und Goethe-Gymnasium. Der Leitende Regierungsschuldirektor Dietmar Schade gratulierte dem Kepler-Gymnasium im Namen der Bezirksregierung Münster. Er formulierte, was heute Ziel von Bildung sein müsse: die Befähigung des Menschen zu vernünftiger Selbstbestimmung, die ihm selbstverantwortetes Urteilen und Handeln ermöglicht.
Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer setzte das Leben Keplers mit der Entwicklung des nach ihm benannten Gymnasiums in Beziehung. Die Zusammenarbeit Keplers mit Tycho Brahe, in der sich beider Stärken ergänzten, interpretierte Schrameyer als Schablone für das kooperative Lernen und Lehren an dieser Schule. Nicht zuletzt deshalb sei Kepler ein passender Namenspate. An dieser Schule würden Schüler nicht zu Solisten ausgebildet, betonte der Bürgermeister den Gedanken der Kooperation und den Aspekt der sozialen Verantwortung.
Der Festakt zum Jubiläum, zu der die Schulleitung, Paul-Georg Weiser und Christoph Hagel-Grüner, die Gäste willkommen hießen, wurde eindrucksvoll musikalisch gestaltet. Unter Leitung von Uwe Berkemer musizierten das Schulstreichorchester mit Inga Haskamp als Solo-Klarinettistin, der Juniorchor und der Schulchor. Auch die Big Band und Solisten der Big Band machten die Feier zu einem Musikerlebnis. Viele große Filmmelodien aus „Skyfall“, „Fluch der Karibik“, „Romeo and Juliet“, „Star Trek“ oder „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ machten die Veranstaltung zu einer bewegenden Feier. Anschließend versammelten sich die Gäste im zweiten Obergeschoss zum Empfang und einem Rundgang durch eine umfangreiche Ausstellung, die die Geschichte des Kepler-Gymnasiums in allen Facetten veranschaulicht.

Ehemaligenfest am Kepler Samstag, 2. Juli, feiern Kollegium und ehemalige Schüler das 50-jährige Schuljubiläum. Personalisierte Eintrittsausweise werden in der alten Sporthalle ab 18 Uhr ausgegeben. Anschließend kann die Schule besichtigt werden. Der Abend beginnt offiziell um 19 Uhr. Ab 21 Uhr wird das EM-Viertelfinale in der neuen Sporthalle übertragen. Ab etwa 22.30 Uhr spielt die Band „Die Zwillinge“ im PZ, danach geht es mit einem DJ weiter. Das Vorbereitungskomitee weist darauf hin, dass die Veranstaltung komplett ausgebucht ist und nicht mehr spontan ohne Eintrittsausweis besucht werden kann." - so Cornelia Ruholl in der IVZ am 02.07.2016


Erhebliche Probleme machen Hilfe komplizier




"Nach der Zerstörung von 80 Prozent der Häuser benötigten die Menschen Zelte, Decken, Lebensmittel und Kochzubehör. Dank der Spendengelder aus Ibbenbüren und dank des Einsatzes der Menschen vor Ort konnte der Verein sehr schnell erste Hilfe leisten. Mit einer zweiten größeren Überweisung wurden in Lamidanda und Umgebung 15 kleinere Übergangsschulen aus Holz und Wellblech finanziert, damit die Kinder wieder einen einigermaßen geregelten Schulalltag haben. Diese Gebäude können auch als Versammlungsort und Schutz für die Dorfbewohner genutzt werden.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2015 stellte sich heraus, dass dem Wunsch nach einem schnellen Wiederaufbau erhebliche Schwierigkeiten im Wege standen: Zum einen war das eine monatelange Blockade aller Warenlieferungen aus Indien, die inzwischen einen größeren wirtschaftlichen Schaden in Nepal angerichtet habe als die Folgen des Erdbebens. Es wurde zunehmend schwieriger, notwendiges Material für den Wiederaufbau von Häusern und Straßen zu bekommen. Zudem verteuerten sich die Waren um ein Vielfaches. „Eine weitere Schwierigkeit liegt in der für uns kaum nachvollziehbaren Langsamkeit der nepalesischen Behörden, die erst im April 2016, also ein Jahr nach dem Erdbeben, dazu in der Lage waren, Richtlinien für die Genehmigung und Förderung von Wiederaufbaumaßnahmen zu erlassen“, teilt der Verein mit.
Bei dem Besuch einer Delegation des Nepalschulvereins im Oktober hatten sich die Mitglieder der Reisegruppe vom Ausmaß der Schäden überzeugt. Angesichts der Schwierigkeiten wurde mit der nepalesischen Partnerorganisation „CCODER“ beschlossen, nicht auf grünes Licht der Regierung zu warten, sondern schon mit der Vorbereitung des Wiederaufbaus zu beginnen. Von Januar bis März sind aus den Dörfern rund um Lamidanda 60 Handwerker zu Schreinern und Maurern ausgebildet worden. Sie wurden mit Methoden erdbebensicheren Bauens vertraut gemacht. Im Rahmen dieser Ausbildung durften zwei Modellhäuser gebaut werden, ein kleineres Schulgebäude an der Dorfgemeinschaftsschule Lamidanda, ein weiteres im Nachbardorf als Gemeinschaftshaus für die Genossenschaften
Weiterhin eng verzahnt ist der Verein mit dem Kepler-Gymnasium: Das Nepalschulprojekt ist Teil des Schulprogramms. Brigitte Bösing ist von der Schule mit der Koordination beauftragt und bereitet mit Schülern Projekte und Spenden-Aktionen vor. Inzwischen hat sich die Johannes Bosco Grundschule dem Projekt angeschlossen und ist Mitglied.

Beschlüsse Um weiter zu helfen, traf die Versammlung folgende Beschlüsse: Die Unterstützung der Schule in Lamidanda, Errichtung eines zweiten Schulgebäudes Unterstützung der kleinen staatlichen Schule in Milim, Finanzierung von zwei Lehrern für ein Schuljahr und schulische Grundausstattung zum neuen Schuljahr Finanzierung eines umfassenden Einkommensprogramms für viele Kleinbauern in fünf Dörfern, entsprechend den Vorschlägen der Genossenschaft aus Nepal." - so die IVZ am 03.07.2016


Schulstaffellauf 2016 in neuem Gewand
Kepler belegt Rang 2




Im ersten Jahr der „Sporttalendiade“ belegte die erste Staffel unserer Schule den Silberrang und musste sich damit knapp der Gesamtschule geschlagen geben, die die 800m in einer Zeit von 1 min. und 49 sek. zurücklegte. Der dritte Platz ging an das Kardinal-von-Galen-Gymnasium aus Mettingen, die in diesem Jahr erstmals dabei waren. Auch die jungen Talente der zweiten Staffel zeigten sich in guter Form, konnten sich aber gegen die teilweise drei Jahre ältere Konkurrenz noch nicht behaupten.
Mit den Stadtwerken Tecklenburger Land als neuem Sponsor im Rücken gelang es Jutta Frommeyer und ihrem Team der DJK Arminia Ibbenbüren erneut, einen tollen Wettkampf mit großer Teilnehmerzahl auf die Beine zu stellen.
Neben den weiterführenden Schulen kämpften auch wieder zahlreiche Grundschulen um den Goldrang, den die Ludwig-Schule gewann.


Unsere Festschrift zum Jubiläum kann ab nächster Woche jeweils in der ersten großen Pause im PZ zum Preis von 15 Euro erworben werden - außerdem wird es einen Verkaufsstand auf der Schulkirmes geben!





Experten im Biologie-Unterricht
Das Kepler-Gymnasium und Zartbitter e.V. Münster kooperieren beim Präventionsprojekt TRUST




Was genau ist sexualisierte Gewalt, was ist eine Grenzüberschreitung, was ist freundschaftliche Nähe, was liebevolle Berührung? In manchen Fällen ist es für Kinder und Jugendliche nicht leicht, ihre eigenen Grenzen klar zu setzen, auch wenn sie deutlich spüren, bis wohin sie mit dem Verhalten ihres Gegenübers gut leben können und ab wo es ihnen unangenehm wird.
Über dieses wichtige Thema sprachen die Expertinnen und Experten von Zartbitter e.V. Münster mit den Sechstklässler/innen im Rahmen der Biologie-Unterrichtsreihe zur Sexualerziehung. Zum zweiten Mal wurde das Projekt TRUST: Trau dir- trau dich! in allen sechsten Klassen erfolgreich durchgeführt. Durch ganz verschiedene und oft spielerische Übungen konnten die Schüler/innen erspüren und erproben, wo ihre Grenzen sind und wie sie diese wahren können. Sie erfuhren aber auch, wie sie Hilfe bekommen können, wenn sie Opfer von sexualisierter Gewalt sind bzw. kennen.
Auch die zu „TRUST-buddYs“ ausgebildeten Neuntklässlerinnen nehmen an den Projekttagen teil, da sie nach Schulungen in verschiedenen Bereichen, wie Gesprächsführung, aktivem Zuhören, Vermittlung von Hilfe und Wissensvermittlung zum Thema Sexualität und sexualisierte Gewalt, ihr Hilfsangebot bekanntmachen möchten. Diese Ausbildung, zu der auch Besuche beim Deutschen Kinderschutzbund und bei der Caritas gehören, können Achtklässler/innen alle zwei Jahre dank der finanziellen Unterstützung des Vereins Menschen gegen Kindesmissbrauch aus Duisburg antreten. Zudem ermöglicht der Förderverein des Johannes-Kepler-Gymnasiums den Expertenunterricht. Expertenunterricht heißt: Die Mädchen und Jungen der sechsten Klassen haben zusammen mit Expertinnen und Experten sowie älteren Schülerinnen neues Wissen und neue Handlungsmöglichkeiten erworben und erprobt.


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