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Kepler aktuell aus dem Jahr 2017 - Seite 6





Ein Wochenende voller Konzertproben


Jugendsinfonieorchester spielt am kommenden Sonntag



Das Jugendsinfonieorchester der Stadt hat in Meppen seinen Auftritt geprobt.



"IBBENBÜREN. Ein ganzes Wochenende lang hat das Jugendsinfonieorchester der Stadt Ibbenbüren (eine Kooperation des Johannes-Kepler-Gymnasiums mit der städtischen Musikschule) für sein Konzert am Sonntag, 24. September, im Bürgerhaus geprobt. Unter dem Motto „Musik schlägt Brücken“, eine Konzertreihe der Musikschulen des Kreises Steinfurt, will Orchesterchef Uwe Berkemer mit den Jugendlichen „Schubert und mehr“ zu Gehör bringen. Das Programm besteht aus Orchesterwerken und Solokonzerten der Komponisten Charpentier, Schubert, Saint-Saens, Mozart, Haydn und anderen. Die Soli übernehmen Marie Strootmann (Flöte), Paula Elling (Violine), Felix Meier (Cello) und Tim Kiewitt (Trompete). Dabei möchte Berkemer laut Mitteilung die Zuschauer auf humorvolle Weise durch ein kurzweiliges Programm mit einigen „Hits“ der sinfonischen Konzertliteratur führen.

Zum Teil hat das JSO diese Werke schon im Rahmen seiner Konzertreise nach Tiflis, Georgien, beim Festival „Youth for Classics in the Caucasus“ gespielt (wir berichteten), anderes ist neu. Und so nutzten die Musiker das Wochenende in der Jugendkulturherberge Meppen, um sich vorzubereiten.

Das Konzert am Sonntag, 24. September, beginnt um 11 Uhr. (Einlass ab 10.30 Uhr) im Bürgerhaus. Tickets im Büro des Stadtmarketing oder an der Konzertkasse." so die IVZ am 19.09.2017




Schüler laufen für Schüler


Soli-Lauf am Kepler unterstützt Partnerschule in Lamidanda



Weit über 9000 Euro errannten die Gymnasiasten bei ihrem Sponsorenlauf.




"Für ihre Partnerschule in Lamidanda (Nepal) sind die Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums um die Wette gelaufen. Unter Federführung der Schülervertretung und unterstützt von ihren Lehrern drehten sie – ausgestattet mit einem Laufzettel – möglichst viele Runden zum Aasee und zurück und sammelten fleißig Stempel. Zuvor hatten sie sich private Sponsoren gesucht, die bereit waren, für jede gelaufene Runde zu zahlen – mit einem Ergebnis am Ende des Tages von 9394,75 Euro.
Begleitet wurde der Sponsorenlauf von einem vielfältigen Rahmenprogramm. Die Schüler konnten beispielsweise in den Pausen in der Sporthalle klettern, Basketball spielen, an dem Mitmachangebot der Akrobatik- und Jonglage-AG „Die Hochstapler“ teilnehmen oder sogar einen sogenannten „Handicap-Parcours“ in Rollstühlen durchfahren. Die Schülervertretung sorgte während des Tages mit Getränken, frisch gegrillten Würstchen und Kuchen für die Verpflegung der sportlich Aktiven.
Besonders spannend sei gewesen, dass man in der Schule über einen Newsticker die aktuell erlaufenen Kilometer jederzeit ablesen konnte, teilt das Gymnasium mit. Zwei Oberstufenschüler hatten für den Soli-Lauf der Schule eine Software programmiert, um live mitverfolgen zu können, welche Summe zu welchem Zeitpunkt erlaufen, und wer gerade Spitzenreiter in Bezug auf die gelaufenen Runden war. Der Rekord lag nach Angaben der Schule bei 16 Runden, also etwa 32 Kilometern.
Die erlaufene Summe ist eine Hilfe beim Wiederaufbau der Partnerschule, die in Nepal durch das verheerende Erdbeben 2015 weitgehend zerstört wurde."
so die IVZ am 19.09.2017

Weitere Fotos




Leichtathletik-Nachwuchs bestreitet das Westfalenfinale






Nachdem sich die Mädchen und Jungen des Leichtathletikteams der WK IV bereits vor den Sommerferien gegen die Konkurrenz aus dem Kreis Steinfurt durchgesetzt hatten und erneut den Kreismeistertitel verteidigen konnten, stand nun das Westfalenfinale an. Aufgrund des unbeständigen Wetters hatte die Wettkampfleitung kurzfristig beschlossen, den Wettbewerb nicht wie geplant im Stadion „Rote Erde“ in Dortmund auszutragen, sondern in die Halle des Grohe-Forums Hemer zu verlegen.

Aufgrund des begrenzten Platzes in der Sporthalle musste das Werfen leider entfallen. Die übrigen Disziplinen konnten aber in abgewandelter Ausführung in der Halle angeboten werden. So wurde zum Beispiel statt des Weitsprungs ein Standweitsprungwettbewerb durchgeführt und anstelle des Hochsprungs ein Staffellauf mit mehrmaliger Überquerung von Turnbänken.

Die jungen Sportlerinnen und Sportler zeigten sich flexibel und konnten teilweise sehr gute Leistungen präsentieren. Jedoch konnte sich das von Stützpunkttrainerin Jutta Frommeyer und Sportlehrer Karsten Sackarendt betreute Team gegen die überaus starke Konkurrenz nicht immer durchsetzen und belegte am Ende des Wettkampftages den elften Platz unter den 15 Kreissiegern. Den ersten Platz belegte das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Bünde.





Wahl-Arena im Kepler


Entscheidungshilfe im Vorfeld der Bundestagswahl


" Schüler des Keplergymnasiums veranstalteten am Donnerstag eine Podiumsdiskussion zur bevorstehenden Bundestagswahl für die Stufen Q1 und Q2. Zehn Tage vor dem Urnengang stellten sich Jürgen Coße (SPD), Anja Karliczek (CDU), Jan-Niclas Gesenhues (Grüne) Kathrin Vogler (Linke), Carsten Antrup (FDP) und Dr. Michael Espendiller (AfD) den Fragen der jungen Leute."




Sechs der Bundestagsdirektkandidaten standen den Gymnasiasten Rede und Antwort. - Foto: Holger Luck


"Wie sieht es aus in Sachen Digitalisierung und Energiewende? Was wird für mehr soziale Gerechtigkeit getan, was gegen drohende Altersarmut? Wie geht man um, mit dem Bedürfnis nach innerer Sicherheit, ohne auf der anderen Seite die persönlichen Freiheiten aus dem Blick zu verlieren? Das Spektrum der Fragen und politischen Themen, die das Podium abzuhandeln hatte, war immens groß – der Zeitdruck entsprechend. In vier 20-minütigen Themenblöcken übernahm jeweils ein anderer Schüler die Leitung der Runde. Die straffe und auf den ersten Blick sehr ehrgeizige Organisation erwies sich letztlich als überaus vorteilhaft. Die Kandidaten waren gezwungen, sich kurz zu fassen und ihre Position zum jeweiligen Thema prägnant auf den Punkt zu bringen. Die sonst üblichen und wenig erhellenden parteipolitischen Rangeleien blieben weitestgehend aus. So war die Veranstaltung am Ende tatsächlich das, was sie nach den Vorstellungen der Organisatoren sein sollte: eine Entscheidungshilfe im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl.





Gut 20 Schüler der Sowi-Grund- und -Leistungskurse hatten das Podium weitestgehend eigenständig organisiert. Von der Kontaktaufnahme mit den Politikern bis zum Konzept der Diskussion, von der Tontechnik bis zur Pressearbeit. Da gab es im Vorfeld sehr viel zu regeln. Ein nicht unerheblicher Aufwand, der sich aber gelohnt habe, meinte Luisa Wieskötter aus dem Organisationsteam: „Ich glaube, das hat alle Schüler weiter gebracht, in der Diskussion wurde noch einmal deutlich, was wirklich hinter den Slogans auf den Wahlplakaten steckt“, sagt die 18-jährige Schülerin. Das sieht Fachlehrer Matthias Traub, der das Projekt zusammen mit Peter Roessink betreut hat, ähnlich: „Sechs Politiker geben so einer Runde natürlich eine gewisse Eigendynamik, aber trotzdem ist es gut gelungen, das Konzept umzusetzen.“


Von 350 Kepleranern der Stufen Q1 und Q2 macht rund die Hälfte ihr Kreuzchen bereits bei der „richtigen Wahl“ am 24. September. Alle anderen nehmen, wie schon zur Landtagswahl im Mai, an einer Juniorwahl teil (siehe Infokasten). Im Rahmen dieser simulierten Wahl stimmen künftige Erstwähler unter realen Bedingungen und natürlich auch mit nachvollziehbaren Wahlergebnissen ab. Traub: „Näher können wir einer echten Wahl nicht kommen – eine tolle Sache.“ Termin für die Juniorwahl ist der 20. September.



Dass die politische Bildung am Kepler funktioniert, zeigte auch dies: Während der Diskussion, die durchweg aufmerksam verfolgt wurde, gab es keine Pfiffe, niemand wurde ausgebuht. Die Ablehnung gewisser Positionen wurde einfach durch ausbleibenden Applaus, in einzelnen Fällen auch durch kollektive Heiterkeit, zum Ausdruck gebracht. Respekt und Note 1 für die politische Kultur am Kepler." - so Holger Luck in der IVZ am 15.09.2017 - Hier geht es auch zu drei kleinen Filmbeiträgen und einer Fotostrecke!



Juniorwahl am Kepler

Wie bereits bei der Landtagswahl beteiligt sich das Kepler-Gymnasium auch im Vorfeld der Bundestagswahl am Projekt Juniorwahl. Die Schule gehört damit zu bundesweit über 3400, die an der simulierten Wahl des überparteilichen Vereins Kumulus e.V. teilnehmen. Die Juniorwahl ist ein handlungsorientiertes Konzept für weiterführende Schulen, das zur Wertschätzung des demokratischen Systems beitragen, Meinungsbildungsprozesse fördern und zu politischem sowie gesellschaftlichem Engagement anregen soll. Zielgruppe sind (noch) nicht wahlberechtigte Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse. Die realitätsgetreue Wahlsimulation wird von einer inhaltlichen Vor- und Nachbereitung im Schulunterricht flankiert. Die Ergebnisse der Juniorwahl zur Bundestagswahl werden am 24. September, ab 18 Uhr, unter juniorwahl.de veröffentlicht.

IVZ am 15.09.2017



Foto: Tobias Mönninghoff









Kepler-Schüler zeigen die rote Karte gegen Rechtsextremismus



Die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums haben am 8. September 2017 ein politisches Zeichen gegen Extremismus gesetzt. Jeder Schüler erhielt eine rote Karte, die er in einem symbolischen Akt dem Extremismus entgegenzeigte. Insgesamt haben 1.000 Schüler teilgenommen und dem Rechtsextremismus die rote Karte gezeigt.








Kepler-Schülerinnen gewinnen in Ahaus


Chiara Panzetta und Elena Korotja haben die Auftaktrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Ahaus gewonnen.





Foto: Deutsch-Russisches Forum



"Die beiden 18-jährigen Gymnasiastinnen setzten sich mit Vokabelkenntnis und Nervenstärke gegen sieben weitere Teams aus anderen Städten durch. Zur Belohnung geht es am ersten Novemberwochenende für Chiara und Elena zum großen Bundescup-Finale im Europa-Park in Rust. In Europas größtem Freizeitpark spielen die Schülerinnen aus Ibbenbüren dann mit 17 anderen Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um eine mehrtägige Reise nach Russland.
Die Russischrunde in Ahaus war die erste der 16 Regionalrunden in Deutschland, die bis Mitte Oktober bundesweit stattfinden und das zehnjährige Jubiläum des Sprachenspiels markieren. Für das Deutsch-Russische Forum ist „Spielend Russisch lernen“ laut Mitteilung eines der nachhaltigsten Projekte im bilateralen Austausch, betont Vorstandschef Matthias Platzeck. Seit 2008 nahmen mehr als 50000 Schüler in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Sprachturnier teil. Im Jubiläumsjahr sind knapp 2000 Teams aus 200 Schulen am Start. „Durch seine einzigartige Konzeption bietet der Wettbewerb jungen Menschen die Möglichkeit, einen spielerischen Zugang zum Russischen zu gewinnen, das gemeinhin als schwer zu erlernen gilt“, erklärt Platzeck. „So bauen wir Brücken zwischen den Nationen.“
Die 16 Regionalausscheide in Deutschland finden in diesem Jahr in zwölf Bundesländern statt. Die Kultusminister aus 15 Bundesländern fungieren als Schirmherren des Bundescups „Spielend Russisch lernen“, darunter Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das Deutsch-Russische Forum e.V. führt den Wettbewerb gemeinsam mit der russischen Stiftung „Fond Russkij Mir“, in Kooperation mit der Globus-Stiftung, der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gGmbH, dem Goethe-Institut Russland, dem Deutschen Russischlehrerverband e.V. und dem Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit e.V. durch.
Infos dazu unter spielendrussisch.de" so die IVZ am 08.09.2017





Musikalisches von der Georgienreise


Konzert des städtischen Jugendsinfonieorchesters Ibbenbüren







"Nachdem das städtische Jugendsinfonieorchester in Georgien mehrere Konzerte mitgestaltete, werden die Musikschüler und ihr Dirigent Uwe Berkemer am 24. September mehrere Ausschnitte aus ihrem Georgienprogramm vorstellen.

IBBENBÜREN. „Musik schlägt Brücken“ – das tat das städtische Jugendsinfonieorchester Ibbenbüren,eine Kooperation der städtischen Musikschule und des Johannes-Kepler-Gymnasiums, unter Federführung seines Dirigenten Uwe Berkemer beim internationalen Jugendmusikfestival „Youth for classics in the Caucasus“. Eine Woche verbrachte das Orchester mit ihrem Dirigenten und Musikschulleiter Clemens Lügger in Georgiens Hauptstadt Tiflis und war an drei der Konzerte aktiv beteiligt (wir berichteten mehrfach). Im Rahmen der Konzertreise „Musik schlägt Brücken“ der Musikschulen im Kreis Steinfurt, die auch vom Kreis Steinfurt gefördert werden, möchten Dirigent Uwe Berkemer und sein Orchester Ausschnitte aus ihrem Georgienprogramm nun auch in Ibbenbüren vorstellen.

Am Sonntag, 24. September, lädt die städtische Musikschule deshalb zu dem Konzert unter dem Titel „Schubert und mehr“ in das Ibbenbürener Bürgerhaus ein. Um 11 Uhr wird das Jugendsinfonieorchester in dem Familienkonzert – nach Angaben der Musikschule „für Kinder und Erwachsene von fünf bis 95“ – zusammen mit Solisten aus eigenen Reihen Abwechslungsreiches und Spannendes zu Gehör bringen, humorvoll und informativ moderiert vom Orchesterchef selbst.

Auf dem Programm stehen Werke unter anderem von Charpentier, Haydn, Mozart, Schubert und Saint-Saens, teilt die Musikschule mit. Einlass ist bereits ab 10.30 Uhr.
| Tickets zum Preis von zehn Euro (ermäßigt sechs Euro) sind an der Tageskasse sowie im Vorverkauf beim Stadtmarketing erhältlich." - so die IVZ am 05.09.2017.


Weitere Infos in der georgischen Presse (englischsprachig)
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Neue Filme der


Cinetopia - Kunst und Musik am Kepler



Projekttage - Graffiti-Projekt






Mehr als nur schmökern


Kepler-Schüler rezensieren „Der überaus starke Willibald“




Literatur als Lehrstück: Die Schüler der Klasse 6b bei ihrem Besuch in der Stadtbücherei Ibbenbüren Foto: Stadtbücherei Ibbenbüren




"Bücher sind nicht nur zum Weglesen da. Man kann sich auch mit ihnen auseinandersetzen. So wie die Jungen und Mädchen der Klasse 6b des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Ibbenbüren: Die 31 Schüler nahmen sich jetzt Willi Fährmanns Erzählung „Der überaus starke Willibald“ literarisch zur Brust, schmökerten die Geschichte durch – und verfassten am Ende jeweils eine Rezension zum Buch. Die drei trefflichsten Besprechungen zieren nun ein Plakat in der Kinderecke der Stadtbücherei Ibbenbüren. Als Anreiz für andere Altersgenossen, sich Fährmanns Buch ebenfalls zu nähern, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.
Das Team der Stadtbücherei stellt Schülern einen Aushang zur Verfügung, damit sie sich zu Gelesenem mitteilen können. „Wir wollen den Kindern eine Plattform geben“, erläutert Büchereileiterin Dagmar Schnittker das Angebot. Die Auswahl des Titels hatte ihren Grund: Die Geschichte schildert parabelhaft, wie Machtmissbrauch, Ausgrenzung und Gewalt entstehen – Themen, mit denen sich die Sechstklässler in den vergangenen Wochen im Unterricht befassten." - so die IVZ am 25.07.2017.






Ehrungen am Johannes-Kepler-Gymnasium


Es ist bereits gute Tradition am Johannes-Kepler-Gymnasium, dass am letzten Schultag vor den Sommerferien eine Vielzahl an Schülerinnen und Schüler für ihre besonderen Leistungen oder ihr Engagement in vielen verschieden Bereichen geehrt wurden.





"Die Sieger der diesjährigen hausinternen Mathematikolympiade"








Helfer setzen Hoffnung in neue Kommunalverwaltung

Versammlung des Vereins Nepalschulprojekt Lamidanda




Sie stehen für das Nepalschulprojekt Lamidanda: (vorne, v.l.) Werner Brökmann, Heike Strietholt, Franziska Wirtz-Königshausen, Heike Decke-Stallmeyer, (oben, v.l.) Christoph Böwer, Helge van Alen, Brigitte Bösing, Göde Klöppner und Sven Göttsche.


"Gute Nachrichten gab es bei der Jahresversammlung des Nepalschulprojektes Lamidanda e.V. zum einen aus Nepal selbst: Große Hoffnungen setzen die Menschen dort auf die erstmals gewählten neuen Kommunalverwaltungen. „Endlich ist ein Anfang gemacht für bürgernahe, effektive Verwaltungsstrukturen“, hofft der Verein laut einer Pressemitteilung. Bisher seien alle Entscheidungen in der Zentrale in Kathmandu getroffen worden – „das bedeutete sehr viel Zeitverlust, manchmal auch Willkür, und überhaupt wenig staatliche Unterstützung für das dörfliche Leben im Hinterland“.
Seit den Wahlen im Mai gibt es nun in Ajirkot eine gewählte Kommunalverwaltung (Village Council, Dörfer-Rat), die weitgehend über die Entwicklung in Lamidanda und in den umliegenden Dörfern zu entscheiden hat. Dieser Rat kann auch entscheiden, wohin die Gelder gehen, die die Regierung allen Räten für ihr Gebiet zur Verfügung stellt.
Der Rat von Ajirkot hat die Partner-Organisation des Nepalschulvereins, CCODER, als Ratgeber für die Planung der Dorf-Entwicklung in den nächsten fünf Jahren gebeten. Alle aus Ibbenbüren bisher unterstützten Projekte sollen fortgeführt und – so hofft der Verein – auch mit staatlichen Geldern bezuschusst) werden: Handwerker-Ausbildung, Ziegenprojekt, Anbau und Vermarktung von Kartoffeln und Cardamom.
Mit den neuesten Fotos aus der Schule in Milim wurden die Versammelten wieder auf den buchstäblich „harten Boden“ der Tatsachen zurückgeholt: Die Fotos zeigen die sehr kleinen Kinder, wie sie auf den aus Ibbenbüren finanzierten Holzfußböden sitzen – „ein kleines Stückchen Sauberkeit und Schutz in einem armseligen Schulraum aus Lehm und Wellblech. Umso mehr fühlten sich die Mitglieder in ihrer Entscheidung bestätigt: Die Unterstützung der Schulen in Lamidanda und Milim wird nach wie vor oberste Priorität für den Nepalschulverein sein“, heißt es in der Pressemitteilung.
Gute Nachrichten gab es auch aus Ibbenbüren: Sowohl am Johannes-Kepler-Gymnasium wie auch an der Johannes-Bosco-Schule ist das Engagement für das Nepalschulprojekt inzwischen fester Bestandteil. Brigitte Bösing, Koordinatorin des Nepal-Projektes am Kepler, berichtete von einer entsprechenden Umfrage in der Schule nach dem Bekanntheitsgrad des Projektes. Sie berichtete auch von Projekttagen, Planungen von Unterrichtseinheiten und Spenden-Aktionen im kommenden Schuljahr.
Heike Decke-Stallmeyer von der Johannes-Bosco-Schule betonte, wie sehr die regelmäßigen Rückmeldungen durch Briefe und Fotos aus Milim, einer Nachbarschule von Lamidanda, die Schulgemeinschaft zum Engagement motivieren. In den Osterferien wird wieder eine Gruppe von Vereinsmitgliedern nach Nepal reisen und alle Projekte besuchen. Diesmal sind neun junge Kollegen des Kepler-Gymnasiums dabei.
Das Nepalschulprojekt Lamidanda wird in den kommenden zwei Jahren von folgenden gewählten Vorstandsmitgliedern vertreten: Vorsitzende Franziska Wirtz-Königshausen, Kassenwart Christoph Böwer und und Schriftführerin Brigitte Bösing.
Der Verein betont, dass die Fortschritte in Lamidanda und Umgebung der überwältigenden Hilfsbereitschaft insbesondere der Ibbenbürener Bevölkerung nach dem Erdbeben und dem über Jahre verlässlichen Einsatz vieler Schüler und der Schulgemeinschaften zu verdanken sind." - so die IVZ am 19.07.2017







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