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Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren
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•intern•

Kepler aktuell aus dem Jahr 2018 - Seite 5





Bau-Frust am Kepler wächst
Diskussionen um schleppende Erweiterung


von Cornelia Ruholl

Am Kepler-Gymnasium macht sich Frust breit. Das war schon im Schulausschuss am Dienstagabend deutlich zu spüren. Als es um den Sachstand zur Erweiterung der Schule ging, wollte Hans-Dieter Mönninghoff, beratendes Ausschussmitglied und Lehrer am Kepler-Gymnasium, wissen: „Wann wird die Schule endlich wieder beteiligt?“


Foto: Stefan Nieland


"Am Kepler-Gymnasium macht sich Frust und Enttäuschung breit, weil bislang nicht einmal die Vorplanungsprozesse für die Erweiterung abgeschlossen sind.
Nach dem Hinweis von Cornelia Ebert, Erste Beigeordnete, dass bislang ja „alles noch Vorplanungsprozesse“ seien, legte er nach: „Da fragt man sich als Schule, ob man noch ernst genommen wird.“
Die rhetorische Frage von Hans-Dieter Mönninghoff, ob es richtig sei, dass dann frühestens 2020 mit einem Baubeginn zu rechnen sei, wurde nicht verneint. Wie lange das Verfahren dauere, könne man nicht sagen. Zunächst gebe es im Mai noch ein Gespräch mit dem Baudezernat, ob es die Begleitung der Ausschreibung selber machen könne. 2017 fiel der Beschluss zur Erweiterung der Schule, die Planung sollte beginnen. Dass die Verfahren Zeit dauern, sei das Eine, aber dass man nun, ein ganzes Jahr später, erst ein klärendes Gespräch mit dem Baudezernat führen wolle, „das verstehe ich nicht“, sagt Christoph Hagel-Grüner, stellvertretender Schulleiter, dazu gegenüber unserer Zeitung. „Wir stehen seit Jahren unter Zeitdruck.“ Schulleiter Paul-Georg Weiser: „Im Januar hätten wir schon erste Pläne bekommen sollen.“ Baubeginn sollte 2019 sein. Jetzt sieht die Schule das „in weite Ferne gerückt“.
Vor drei bis vier Jahren schon wurde der Bau einer Mensa für das Kepler-Gymnasium beschlossen. Mit Rücksicht auf die Gesamtplanung und auf den Geldtopf der Stadt habe man darauf verzichtet, „denn die Erweiterung war da ja schon Thema“, so Weiser. Jetzt müsse man sich darüber ärgern, denn wenigstens die Mensa hätte man ja schon haben können. „Und zum Schluss geht es wie mit der Sporthalle“
Und der Schulleiter erinnert sich an die Sitzung, in der der Erweiterungsbau endlich beschlossen wurde: „Wir sind mit der Aussicht auf eine Planung für eine siebenzügige Oberstufe in die Sitzung gegangen, sechszügig wieder rausgegangen und tatsächlich waren wir über zehnzügig. Und wir sind immer noch zehnzügig und werden es auch im nächsten Schuljahr wieder sein.“ In der öffentlichen Wahrnehmung sei nicht mal deutlich geworden, dass dies eine rein bauliche Entscheidung war, die nichts mit einer tatsächlichen Beschränkung auf sechs Züge zu tun hat. Zumindest einen Baustein für das kleine Zwischen-Tief bei den Anmeldungen in 2017 sieht Weiser auch darin.
„Wir haben eigentlich immer positive Erfahrungen mit der Verwaltung gemacht“, sagt Hans-Dieter Mönninghoff. „Aber dies ist eine Erfahrung, die ich niemandem vermitteln kann.“ Fühlte die Schule sich bisher von der Politik nicht genügend unterstützt, so befürchtet sie nun, von der Verwaltung „in ihrer Entwicklung behindert“ zu werden. „Wir haben das Gefühl, dass der Schwarze Peter da hin und her geschoben wird“, so Mönninghoff. Schließlich hänge an der Realisierung des Erweiterungsbaus auch noch die Fassadensanierung. „Damit würde es dann erst 2023/2024 komplett fertig“, so Hagel-Grüner. Dabei sei schon vor zwei Jahren auch thematisiert worden, dass die Fenster nicht mehr gewartet werden können, weil es keine Ersatzteile mehr gibt und der energetische Zustand suboptimal sei.
Schließlich sei auch die Sicherheit vor der Schule seit Jahren ein Thema. Es gebe noch kein Konzept für die Zuwegungen und Verkehrsregelungen. Wenn also Baubeginn und Renovierung sich verzögern, dann verzögere sich auch das. „Und zum Schluss geht es wie mit der Sporthalle: Zwölf Jahre Gerede und nichts passiert.“

Kommentar
Stillstand


Die Zeit ist so schnelllebig. Das stellen auch Politiker fest. Deshalb drängt die Zeit, wenn es darum geht, Schulen zukunftsfähig zu machen. Zumindest, was die Renovierung und Erweiterung des Kepler-Gymnasiums und damit aktuell 1070 Schüler betrifft, haben Politik und Verwaltung aber anscheinend viel Geduld. Dass demokratische Prozesse nicht unbedingt die schnellsten sind, weiß jeder. Aber das kann kein Argument für Stillstand sein. Die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung tun gewiss alles, um die Dinge voranzubringen. Wenn es in Schul- und/oder Bauamt an Personal fehlen sollte, dann müssten die Ressourcen geschaffen werden. Vielleicht hat der gefühlte Mangel an Zielstrebigkeit aber ganz andere Gründe. Wie viele Gymnasien soll und wird es auf Dauer in der Stadt geben? Wie werden sich Realschule und Hauptschule weiter entwickeln? Dazu gibt es kein klares Konzept. Man schaut zu, was kommt, statt dafür zu sorgen, dass es kommt, wie man es haben möchte. Da fehlt es am klaren Konzept und womöglich auch an Mut." - so Cornelia Ruholl in der IVZ am 27.04.2018



Medienentwicklungsplan wird fortgeschrieben
„Da kommen wir ja in einen Stau“


Von Cornelia Ruholl

"„Die Entwicklung geht so schnell voran, dass man jetzt schon eingreifen und den Medienentwicklungsplan der rasanten technischen Entwicklung anpassen muss“, fasste Gisela Köster, Vorsitzende des Schulausschusses am Dienstagabend zusammen, warum die Stadt Ibbenbüren den Medienentwicklungsplan für die Schulen vorzeitig fortschreiben will. Einstimmig fasste der Schulausschuss am Dienstag den entsprechenden Beschluss. Zuletzt war der Plan 2014 fortgeschrieben und die Umsetzung war für die Jahre 2015 bis 2020 vorgesehen, erst danach eine weitere Fortschreibung.
Zwar kritisierte Richard Frank (Linke) aus pädagogischer Sicht den Einsatz digitaler Technik in Grundschulen (Genug Wissenschaftler fänden, dass das nicht gut sei. „Die Fachleute in Silicon Valley schicken ihre Kinder auf Montessori-Schulen“, wo ohne digitale Technik gearbeitet werde). Aber: „Wir halten das für richtig und wichtig“, sagte Ulrike Sackarndt (CDU). Wir hätten uns vor fünf Jahren nicht träumen lassen, dass in den Grundschulen Tablets gebraucht werden.“ Gerade erst habe sie erstaunt zur Kenntnis genommen, dass das Goethe-Gymnasium als erste Schule in Ibbenbüren einen 3D-Drucker hat. Die Entwicklung sei rasant. Dieser Meinung schloss sich auch Ilse Berlekamp (FDP) an. Die Entwicklung zeige, „wie wichtig es war, den Medienentwicklungsplan aufzustellen“, sagte Angelika Wedderhoff (SPD). „Die Zeit ist so schnelllebig.“ „Fakt ist, dass es in der jetzigen Zeit (...) zwingend ist, mit den Sachen zu arbeiten“, sagte Hans-Dieter Mönninghoff (beratendes Mitglied, Lehrer am Kepler-Gymnasium). „Wir haben schon vor vier Jahren Tablets beantragt und haben jetzt welche bekommen“, beklagte er die lange Dauer der Umsetzung.
Für die Tablets „brauchen wir technische Lösungen, Steuerungssoftware, und dafür sei die Verwaltung auf die Hersteller angewiesen. Diese Lösung sei jetzt da, sagte Mario Kempkes. 50 Prozent der Schulen in Ibbenbüren könnten Tablets nutzen. Die Beschaffung für die Schulen, die sich dafür entschieden haben, laufe derzeit. Auch Susanne Spilker-Gottwald bemängelte die Dauer der Umsetzung. Die im Vorjahr bestellten Dinge seien noch nicht da gewesen, als sich die Schulen im Februar wieder mit der Verwaltung zu den jährlichen Investitionsgesprächen trafen. „Da kommen wir ja in einen Stau.“
Die technischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Tablets einzubinden, sei „sehr schwierig“ gewesen, so Kempkes. Ohne diese Voraussetzungen seien die Tablets unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten nicht einsetzbar. „Alle Daten in Schulen müssen gesichert sein.“ Außerdem: „Wenn wir zum Beispiel Beamer ausschreiben, dann brauchen wir für das Leistungsverzeichnis externe Hilfe“, und bei der derzeit guten Konjunkturlage seien nicht immer sofort Firmen greifbar, die das leisten könnten. Hinzu komme, dass eine Ausschreibung nicht erfolgen dürfe, bevor der städtische Haushalt für das jeweilige Jahr rechtskräftig ist, und das sei in der Vergangenheit nicht immer schon im Februar der Fall gewesen. „Das hängt also von sehr vielen Faktoren ab.“
„Kann man das optimieren?“, fragte Susanne Spilker-Gottwald. Man müsse vielleicht schauen, ob die Personalanteile für Administration und die Stellenanteile beim Fachdienst Schulen dafür noch ausreichend seien. Wenn zum Beispiel die für 2017 vorgesehene strukturierte Verkabelung für das Kepler-Gymnasium erst jetzt im ersten Bauabschnitt fertiggestellt werde, dann frage sie sich, wie viele Bauabschnitte noch folgen und wann das fertig werde. „Das läuft schon fünf Jahre.“ Auch wollte sie wissen, ob es weitere Schulen gibt, wo das noch erfolgen müsse. Außer dem Kepler seien alle Schulen entsprechend verkabelt. Die für das Kepler-Gymnasium für dieses Jahr dafür zur Verfügung stehenden 98 000 Euro sollen in 2018 umgesetzt werden, das wollten die Politiker im Protokoll festgehalten haben. Was dann noch zu tun übrig bleibe, könne er nicht sagen, so Kempkes. „Wir gehen davon aus, dass das Ende 2019 abgeschlossen ist.“ Die Digitalisierung in Schulen lasse sich nicht aufhalten, sagte Cornelia Ebert, Erste Beigeordnete. Auch in den Grundschulen werde es nicht ohne gehen. Die Schulen müssten alle Medienentwicklungskonzepte erstellen, wofür es konkrete Vorgaben gebe. „Deshalb können wir gar nicht umhin, uns als Träger da zu engagieren.“
Zudem gebe es eine Dienstanweisung, wonach Lehrer ihre privaten Endgeräte nicht in den Schulen nutzen dürfen. Auch dieses Thema „wird uns noch intensiv beschäftigen“." - so Cornelia Ruholl in der IVZ vom 26.04.2018




Kepler-Mädchen werden Kreismeister
Kepler Jungen belegen den 2. und 9. Platz beim Kreismeisterschaftsturnier in Ibbenbüren!






Die jüngsten Fußballer des Keplers (Jahrgänge 2006/07) können sich über weitere Erfolge auf Kreisebene freuen. So sind die Mädels ungeschlagen Kreismeister! Sie konnten sich gegen ihre Gegner konsequent durchsetzen und treten nun in der nächsten Runde als Kreismeister an. Herzlichen Glückwunsch! Das Team 1 der Jungen musste sich leider erst im Finale dem Kreismeister aus Neuenkirchen geschlagen geben. Insgesamt zeigte das Team aber eine tolle Leistung und verlor leider etwas unglücklich im Finale. Trotzdem kann man aber auf diese Leistung stolz sein. Das Team 2 konnte im Spiel um Platz 9 einen Sieg im Neunmeterschießen erzielen! Dabei hielt unser Keeper Tom-Luca Tietmeyer gleich 2 Neunmeter und wurde zum gefeierten Held des Platzierungsspiels. Betreut wurden die drei Teams von Q1 Schülerinnen und Schülern aus dem Sportkurs von Herrn Zobel. Vielen herzlichen Dank euch für die Betreuung der Teams. Dank gebührt aber auch den anderen Schülern aus dem Kurs, die in Kooperation mit Frau Stockmeier vom Kreis-Sportbund und Herrn Zobel Technikstationen betreuten, als Schiedsrichter fungierten und für die Auswertung verantwortlich waren.




Kepler-Fußballer der Jahrgänge 2004/05 weiter auf Erfolgskurs – nun Kreismeister!




Die Fußballer der Jahrgänge 2004/05 konnten sich in einem finalen Dreierturnier durchsetzen und sind nun Kreismeister! Herzlichen Glückwunsch!
Die Dreierbegegnung begann mit einem Spiel gegen das Kardinal-van-Galen Gymnasium Mettingen. In einer schlechten ersten Hälfte ohne Biss gingen wir leider in Rückstand. In der zweiten Hälfte begannen wir mit mehr Druck und kamen nach einem verschossenen Elfmeter und einer vergebenen Chance aus kurzer Distanz folgerichtig noch zum Ausgleich, den Levin Brand bescherte. Das zweite Spiel entschied das Dionysianum Rheine mit 3:0 gegen das KvG für sich, was wiederum für uns bedeutete, dass nur ein Sieg für den Kreismeistertitel reichen würde. Die Rheinenser spielten dementsprechend abwartend und ließen in der ersten Hälfte wenig zu. Im zweiten Durchgang erhöhten unsere Jungs das Tempo und gingen durch einen Elfmeter von Jan Fehring in Führung. Zwischenzeitlich musste man sich aber bei Torhüter Marcio van den Bosch bedanken, der eine brenzlige Situation souverän entschärfte. Blaise Anjeh schoss kurz vor Schluss noch das 2:0! Mit dem Team freute sich Trainer Christian Zobel, der voll des Lobes über die Einsatzbereitschaft und Siegeswillen seiner Jungs war. Nächste Woche spielen wir dann gegen den Kreismeister Münster, die Erich-Klausener Realschule.


Erfolgreich beim Dechemax-Wettbewerb 2018




13 Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurse Biologie-Chemie der Jahrgangsstufe 8 haben erfolgreich die erste Runde des Dechemax-Wettbewerbs gemeistert. In Teams waren seit November wöchentlich Fragen rund um das Thema „Gesundheit! Pillen, Pulsschlag und Prothesen - DECHEMAX ohne Risiken und Nebenwirkungen“ zu beantworten. Dabei mussten sich die Schülerinnen und Schüler mit kniffeligen Themenkomplexen wie z.B. Antibiotikaresistenzen, medizinischen Schnelltests, Indikatoren zur Bestimmung des pH-Werts oder der Heilkraft der Natur auseinandersetzen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Fragen so gut beantwortet, dass sie eine Urkunde erhielten und sich für die Teilnahme an der zweiten Runde qualifiziert haben. (Text und Foto von Svantje Walf)




Wiedersehen nach langer Zeit



Foto: Jochen Thiele


"Über ihr Wiedersehen freuten sich 29 ehemalige Kepler-Kollegen. Sie trafen sich am vergangenen Wochenende im Restaurant Ventana am Aasee in Ibbenbüren, um über alte Zeiten und neue Pläne zu plaudern. Im Verlauf ihrer Tätigkeit – da kommen in der Summe ungefähr 1000 Unterrichtsjahre zusammen – haben die Kepler-Lehrer viele tausend Schüler unterrichtet. In bester Stimmung konnten sich alle darüber austauschen, wie lebenswert und erfüllend auch die Zeit nach der aktiven Berufsphase sein kann, teilen die Organisatoren mit. Seien es die Kinder und Enkelkinder, ein Studium im Alter, ein Engagement im Chor oder diversen Vereinen, Unterrichtstätigkeiten in Schulen, Reisen im In- und Ausland – es war einfach spannend, miteinander zu reden und Neues voneinander zu erfahren, so das Fazit. „Wenn man so lange und so gut miteinander gearbeitet hat, kann man auch nach Jahren noch sehr gut miteinander feiern – fast wie bei einem Klassentreffen.“" - so die IVZ am 17.04.2018



Nepalschulprojektgruppe wohlbehalten zurück




"Nach erlebnisreichen Tagen „in the field“, wo die Nepalschulprojektgruppe des Kepler die aus Ibbenbüren unterstützen Kleinprojekte besuchte, gab es im Hotel in Kathmandu noch eine intensive Auswertungs- und Planungsrunde mit unserer Partnerorganisation CCODER. Das Foto zeigt unsere Reisegruppe mit Govinda und Jyoti Dhital von unserer Partner-Organisation von CCODER.
Ausführliche Informationen wird es bei der Jahreshauptversammlung unseres Vereins am 7. Mai geben, demnächst auch hier auf der homepage. Seit Sonntag sind sind alle Teilnehmer der „school trekking group“ wieder wohlbehalten in Deutschland zurück.“



Das Kepler darf jubeln
Deutscher Schulpreis 2018


von Linda Braunschweig

Am 14. Mai ist der große Tag in Berlin: Dann wird der Deutsche Schulpreis 2018 vergeben. Auch das Johannes-Kepler-Gymnasium gehört zu den Nominierten.


Foto: Linda Braunschweig

Die Klasse 5b freut sich mit ihren Lehrern Cornelia Bahlmann, Hans-Dieter Mönninghoff, Konrektor Christoph Hagel-Grüner, Lehrerin Margaret Hövermann-Mittelhaus und Schulleiter Paul-Georg Weiser (hinten v.l.) über die Nominierung.

Um 11 Uhr richten sich am Freitag im Lehrerzimmer des Johannes-Kepler-Gymnasiums die gespannten Blicke auf den Bildschirm. In den sozialen Medien verkündet National-Torwart Manuel Neuer per Videoaufzeichnung die 15 Finalisten für den Deutschen Schulpreis 2018. Schon nach wenigen Sekunden ist der Jubel groß: Das Kepler-Gymnasium hat‘s geschafft und ist damit ganz nah dran an den mit 25 000 beziehungsweise 100 000 Euro dotierten Preisen. Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht: Zeitgleich zur Verkündung warten in der Aula 188 Zwölftklässler auf ihre Zulassung zum Abitur. Aber in den stressigen Vormittag mischt sich spürbar ein Hochgefühl bei Schulleiter Paul-Georg Weiser und seinen Kollegen. „Wir sind schon sehr stolz“, sagt Cornelia Bahlmann, die sich gemeinsam mit den Kollegen Margaret Hövermann-Mittelhaus, Hans-Dieter Mönninghoff und Konrektor Christoph Hagel-Grüner um die Bewerbung gekümmert hat. Viele Stunden Arbeit und rund 1000 Seiten Papier waren dafür nötig.

Aber der Aufwand hat sich gelohnt: Schon die Auswahl unter die 20 Schulen, die Anfang Februar von einer Fach-Jury besucht und bewertet wurden, habe ihn und das Kollegium „hoch beglückt“, sagt Paul-Georg Weiser. Noch nie hat es ein Gymnasium aus der Region unter die Preisträger von Deutschlands höchst dotiertem Schulwettbewerb geschafft. Vor wenigen Jahren hat das Kepler schon einmal seine Bewerbung in den Ring geworfen, damals erfolglos. Jetzt hielten Cornelia Bahlmann und ihre Kollegen die Zeit für gekommen, einen neuen Versuch zu starten. „Seit 2010 hat die Schule eine intensive Entwicklung erlebt“, sagt Bahlmann. Das neue Schulprogramm mit den Schwerpunkten soziale Verantwortung und eigenverantwortliches Lernen, die Vernetzung mit Firmen – all das ist in den vergangenen Jahren gewachsen und hat sich etabliert. „Wir haben einfach geglaubt, dass wir es schaffen können“, sagt Bahlmann, die weiß, „dass man für diesen Preis in allen Bereichen sehr gut sein muss“.

„Anerkennung der Arbeit im Kollegium“

Für Schulleiter Weiser ist die Nominierung unter die besten 15 eine „Anerkennung der Arbeit im Kollegium“. Als Lehrer bekomme man ja nicht so häufig derartige Rückmeldung. „Das ist eine schöne Bestätigung.“ Dennoch will Weiser mit Blick auf das große Finale am 14. Mai in Berlin „realistisch“ bleiben.
Sollte das Kepler-Gymnasium am 14. Mai zu den Preisträgern zählen, wäre schon klar, dass auf das Kollegium eine Menge weiterer Arbeit und vor allem viele Besuchstermine zukommen. Die Erfahrungen der bisherigen Preisträger hätten gezeigt, dass viele Schulen sich für das System der Sieger interessierten, sagt Bahlmann.
Sich auszutauschen und voneinander zu lernen ist eines der großen Ziele des Schulpreises. Schon mit der Auswahl unter die 20 Schulen, die von der Jury besucht wurden, hat sich das Gymnasium für ein Entwicklungsprogramm qualifiziert. Zwei Jahre lang erhält die Schule intensive Betreuung bei ihrer Weiterentwicklung. Das Gymnasium profitiere auf vielfältige Weise von der Teilnahme, so Bahlmann. Anfang Februar hat die Jury das Kepler besucht und die Schule genau unter die Lupe genommen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Fachleute davon, dass so viele Absolventen von Haupt- und Realschulen in die gymnasiale Oberstufe aufgenommen und zum Abitur geführt werden.
Aber auch die Zusammenarbeit im Kollegium und die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung der Schüler begeisterte die Jury. Insgesamt haben sich deutschlandweit 90 Schulen um den Preis beworben.

Linda Braunschweig in der IVZ am 23.03.2018

"Kepler im Finale" - Meldung der IVZ am 24.03.2018 auf Seite 1
Münsterlandschulen beim Schulpreis - Meldung der IVZ am 24.03.2018 auf Seite 3
"Zweimal Respekt" - Kommentar von Claus Kossag auf der Seite "Menschen und Meinungen" in der IVZ vom 24.03.2018



Kepler-Gymnasium beim Finale zum Schulpreis in Berlin dabei
Manuel Neuer verkündet auf Facebook die Nominierten


Am 14. Mai ist der große Tag in Berlin: Dann wird der Deutsche Schulpreis 2018 vergeben. Auch das Johannes-Kepler-Gymnasium gehört zu den Nominierten.



Die Jury besuchte Anfang Februar das Johannes-Kepler-Gymnasium in Ibbenbüren. 15 hervorragende Schulen haben es in die Endrunde des Deutschen Schulpreises 2018 geschafft. Das teilt die Robert-Bosch-Stiftung, die den Preis seit 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung vergibt, am Freitag mit. Der Deutsche Schulpreis wird am 14. Mai in Berlin verliehen. Eine Expertenjury hat die Schulen auf ihrer Sitzung am 22. März nominiert. Sie kommen aus Bayern (1), Brandenburg (1), Bremen (1), Hamburg (3), Hessen (2), Mecklenburg-Vorpommern (2), Niedersachsen (1) und Nordrhein-Westfalen (4).
Die nominierten Schulen nehmen mit einer Delegation aus Schülern und Lehrern an der feierlichen Preisverleihung am 14. Mai in Berlin teil. Dann entscheidet sich, wer die begehrten Preise mit nach Hause nimmt. Der Hauptpreis ist mit 100 000 Euro ausgestattet, die fünf weiteren Preisträger erhalten je 25.000 Euro. Auch die nicht ausgezeichneten Finalisten werden mit Anerkennungspreisen in Höhe von je 5.000 Euro bedacht. Damit ist der Deutsche Schulpreis der höchstdotierte Wettbewerb für Schulen in Deutschland. Viele Schulen haben jahrelang an ihrer Qualität gearbeitet, um sich darauf vorzubereiten. Jury besuchte Schulen
Alle nominierten Schulen haben zuvor ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern hatte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen in ganz Deutschland ausgewählt, die Anfang des Jahres von Juryteams besucht und begutachtet wurden. Im Anschluss hat die Jury 15 Schulen für die Endrunde des Deutschen Schulpreises nominiert. Alle 20 Schulen, die von der Jury besucht wurden und keinen Preis erhalten werden, profitieren vom neuen Schulentwicklungsprogramm des Deutschen Schulpreises. Über zwei Jahre erhalten sie eine individuelle Prozessbegleitung und nehmen an Seminaren und Vernetzungsangeboten teil.

2000 Bewerber seit 2006
Seit dem Start des Programms haben sich rund 2000 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Unterrichtsqualität“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ und „Schule als lernende Institution“. Diese Merkmale sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt.

Die Nominierten:
• Johannes-Kepler-Gymnasium, Ibbenbüren, Nordrhein-Westfalen • Annette-Gymnasium, Münster, Nordrhein-Westfalen • Karlschule, Hamm, Nordrhein-Westfalen • Matthias-Claudius-Schule, Bochum, Nordrhein-Westfalen • IGS List, Hannover, Niedersachsen • Montessori Fachoberschule, München, Bayern • Leonardo Da Vinci Campus, Nauen, Brandenburg • Gesamtschule Bremen Ost, Bremen • Schule an der Glinder Au, Hamburg • Stadtteilschule Winterhude, Hamburg • Walddörfer Gymnasium, Hamburg • Franz-Leuninger-Schule, Mengerskirchen, Hessen • Liebfrauenschule, Frankfurt a.M., Hessen • Eldenburg-Gymnasium Lübz, Lübz, Mecklenburg-Vorpommern • Evangelisches Schulzentrum Martinschule, Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

www.deutscher-schulpreis.de

Linda Braunschweig in der IVZ am 23.03.2018



Unsere Reisegruppe meldet sich am 03.04.2018 aus Milim (Nepal)




Herzliche Grüsse aus der kleinen Dorfschule in Milim! Vertreter des schulcommittees, Lehrer und Schüler danken für die Hilfe aus Ibbenbüren.
Vorne im Bild eine der Lehrerinnen, die Dank der Spenden für das neue Schuljahr eingestellt werden konnte. Für die Kepler-"school trekking group" war der warmherzige Empfang eine willkommene Erholung nach herausfordernden Wanderungen in unwegsamem Gelände.





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