Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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KiKuKa 2019 klein

Eine 18-stündige Anreise, ein gemeinsames Essen am Anreisetag, Workshops, Unterrichtsbesuche, ein Gespräch mit dem Bürgermeister und eine abschließende Performance als Highlight ihres Besuches: Die diesjährigen Jugendlichen der KinderKulturKarawane (kurz KiKuKa) hatten mal wieder ein straffes Programm vor sich. 

Das Kepler hat bereits zum 15. Mal die KiKuKa organisiert, auch in diesem Jahr von Frau Meyring und Frau Hövermann  Mittelhaus, und empfing diesmal einige Mitglieder der „Nablus Circus School" aus Palästina. Der dort immer noch herrschende Nahost-Konflikt macht den Menschen das Leben schwer. Gewalt, Terror und Unterdrückung sind leider Alltag.

Inspiriert waren die Jugendlichen von einer Gruppe, die 1999 begann, sich Clownsnasen aufzusetzen und politische Satire zu betreiben, welche sie auf der Bühne den Kindern vorführten. 2004 gründeten die Jugendlichen der diesjährigen KiKuKa schlussendlich die Organisation „Assirk Assaghir" (Der kleine Zirkus) und suchten den Kontakt zu ausländischen Zirkusschulen. Bei diesen schauten sie sich Tipps und Tricks ab und wurden immer besser. 2009 war dann die "Nablus Circus School" geboren, nachdem sie damit begonnen hatten, vielen palästinensischen Kindern akrobatische und tänzerische Fähigkeiten beizubringen. Das Ziel ist dabei ganz klar: Sie möchten den Kindern in Palästina eine Möglichkeit geben, sich auszuprobieren und ihre Kreativität und Individualität fernab von Gewalt zu entwickeln. Die Schule wird hauptsächlich von Spenden und den Mitgliedsbeiträgen in Höhe von 25 Euro pro Monat finanziert. 

Ihr Heimatort spielte auch eine große Rolle in der abschließenden Theatershow, die am Dienstag, dem 24. September 2019, bei uns im PZ stattfand. Zum Thema „Wie sieht ein klassischer Schultag in Palästina aus?" hatte die Gruppe Figuren entwickelt und eine eigene Show auf die Beine gestellt. Das Kepler'sche Publikum haben sie auf jeden Fall überzeugt, was durch die vielen Lacher und den kräftigen Applaus deutlich wurde. Wir freuen uns, dass die jungen Palästinenser das Kepler besucht haben, und sind auf die nächsten Jahre gespannt.

Friederike Krützmann (Q1) für die Redaktions-AG

 

Fotos: Ahmann & Schlieker

 

Verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Christoph Hagel-Grüner

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