Exkursion zum Schülerlabor der Universität Osnabrück:

 Der genetische Fingerabdruck

Biologische Tätersuche gestern und heute:

 

Und wir kriegen den Täter doch!

In grauer Vorzeit wurden bei Straftaten die Fingerabdrücke der möglichen Täter von polizeilichen Ermittlern gesucht und so der Täter überführt.

Heute wird der Täter oft durch den genetischen Fingerabdruck überführt. Das sehen wir in jedem besseren Krimi und scheint nur Minuten zu dauern. Doch nicht nur Verbrecher können gejagt werden, sondern auch eine mögliche Familienverwandtschaft, eine Vaterschaft oder die evolutive Nähe von verschiedenen Tier- und Pflanzenarten können untersucht und festgestellt werden. Die Aussagekraft dieser Methode ist dabei unwahrscheinlich hoch. Niemand kann diese Untersuchungsmethode leugnen oder vor Gericht anzweifeln. Doch: wie funktioniert er eigentlich, warum ist er so sicher, wie schnell geht das mit dem genetischen Fingerabdruck?

 

 

Genetischer Fingerabdruck OS Genetischer Fingerabdruck OS 2
Durchführung einer Gelelektrophorese Herstellung einer DNA-Probe und Durchführung der Polymerasekettenreaktion (PCR) zur Vervielfältigung der Probe




All diese Fragen werden von unseren Oberstufenschülern innerhalb eines Projekttags an der Universität Osnabrück im Biologischen Institut erforscht und auch durchgeführt.

 

Herr Dr. Jahreis, Leiter des "Explain-OS" - Schülerlabors der Genetik der Uni Osnabrück, erklärt die Hintergründe des Verfahrens und zeigt uns wie es geht. Dies alles in einem Forschungslabor der Uni, ausgestattet mit allen Instrumenten und teuren Maschinen, die man an einer Schule natürlich nicht haben kann.

Am Ende des Tages können dann alle Schüler darüber beraten, welcher der verdächtigten Personen denn nun der Täter in dem konstruierten Fall ist – ein lehrreicher und spannender Labortag am Biologischen Institut der Uni Osnabrück..... und das schon seit über zehn Jahren mit Schülern unserer Biologie Grund- und Leistungskurse.