Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Werke von Hindemith, Barber und Zemlinsky erklingen

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-ru- IBBENBÜREN. Ein besonderes Chor- und Orchesterkonzert wird am Freitag, 1. November (Allerheiligen), um 19.30 Uhr in der Kirche St. Mauritius in Ibbenbüren zu hören sein. Die Akteure sind das Schul- und Juniororchester des Johannes-Kepler-Gymnasiums Ibbenbüren, Teilnehmer des Kammerchores der Städtischen Musikschule Ibbenbüren unter Leitung von Eva Bachmann, Bela Berkemer-Makharadze (Violine) und das Caucasian Chamber Orchestra unter Leitung des Dirigenten Uwe Berkemer.

Im Fokus dieses Konzertes stehen mehrere Werke von Komponisten, die in der Zeit des Nationalsozialismus nicht gespielt werden durften: Paul Hindemith, Alexander Zemlinsky und Samuel Barber.

Neben dem musikalischen Programm macht ein anderer Aspekt dieses Konzert besonders reizvoll: Profimusiker gestalten das Konzert gemeinsam mit Schülern.

Seit vielen Jahren existiert am Johannes-Kepler-Gymnasium ein detailliertes Konzept der individuellen Stimmförderung ab der 5. Klasse. Schülerinnen und Schüler, die gut und gerne singen, haben über die Chorarbeit hinaus Gelegenheit, sich in Stimmbildungs-AGs weiterzuentwickeln. Sängerinnen und Sänger mit einem besonderen Stimmpotenzial werden im sogenannten Pausenopernstudio (40-Minuten-Pause) bis zu fünfmal wöchentlich unterrichtet und an bedeutende Werke der Opernliteratur und auch an Ensemblearbeit herangeführt. So lag es für den Dirigenten und Gründer des Caucasian Chamber Orchestras (www. caucasianco.com), der seit 2008 als Lehrer am Kepler-Gymnasium Ibbenbüren tätig ist, nahe, die erfolgreiche Arbeit mit den Schülern zusammenzuführen mit den professionellen Musikern aus dem Kaukasus. Das Orchester wurde 2005 in Tiflis in Georgien von dem deutschen Pianisten, Dirigenten und Komponisten Uwe Berkemer mit Unterstützung der Deutschen Bundesregierung und der früheren georgischen „First Lady“ Sandra Saakashvili-Roelofs gegründet. Das Orchester stellt von Anfang an ein wichtiges Symbol für Frieden und Völkerverständigung dar, indem es die Universalsprache der Musik nutzt, um herausragende Musiker aus verschiedenen Krisenregionen im Kaukasus zu einem Ensemble zu vereinen. Leider kann das Ensemble nach dem russisch-georgischen Krieg im August 2008 nicht mehr permanent arbeiten. Seither sind der Dirigent und seine Musiker bemüht, ihre Friedensidee durch Projektarbeit aufrecht zu erhalten.

Seit Oktober 2001 ist auch Bela Berkemer-Makharadze festes Ensemblemitglied des Caucasian Chamber Orchestras. Seit Juli 2005 ist sie Stimmführerin der 2. Violine des Orchesters. Seit vielen Jahren konzertiert sie mit ihrem Ehemann Uwe Berkemer auf internationalen Bühnen als Kammermusikduo. Im Jahr 2018 ist sie unter den Preisträgern des renommierten georgischen Diaspora-Preises, der einmal jährlich an herausragende Persönlichkeiten verliehen wird, die mit großem Erfolg in ihrem individuellen beruflichen Feld ihr Heimatland Georgien im Ausland repräsentieren. Uwe Berkemer, den Konzerte, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen als Solist, Kammermusikpartner, Liedbegleiter und Dirigent zu bedeutenden Kulturmetropolen weltweit führen, freut sich, unter anderem in diesem außergewöhnlichen Konzert einen Teil seiner vielfältigen musikalischen Projekte bündeln zu können.

M Karten für dieses Konzert gibt es für 15 Euro (ermäßigt acht Euro) im Vorverkauf im Sekretariat des Johannes- Kepler-Gymnasiums, Restkarten an der Abendkasse.

Das Konzertprogramm

Das Konzertprogramm sieht folgende Stücke vor:

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750), Violinkonzert a-Moll, BWV 1041, Allegro moderato, Andante, Allegro assai

Alexander Zemlinsky (1871 - 1942), Zwei Gedichte für gemischten Chor und Streichorchester, 1. Frühlingsglaube, 2. Geheimnis

Ottorino Respighi (1879 - 1936), Antiche Danze ed Arie per Liuto (Suite III), 1. Ignoto: Italiana (Fine del Sec. XVI), 2. G.B. Besardo: Arie di corte (Sec. XVI), 3. Ignoto: Siciliana (Fine del Sec. XVI), 4. L. Roncalli: Passacaglia (1692)

PAUSE

Paul Hindemith (1895-1963), A Song of Music, für Frauenchor und Streichorchester

Samuel Barber (1843 - 1907), Adagio for Strings

„Songs and Dances for Strings“ aus Georgien, Armenien und Aserbaidschan von Aslamazyan, Berkemer, Hajibeov, Tsintsadze und anderen.

IVZ vom 21.09.2019

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