Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Bundesbildungsministerin Karliczek beim Kepler-Gymnasium

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Die fünf Leistungskurse Sozialwissenschaften aus den Stufen Q1 und Q2 am Kepler-Gymnasium hatten die Fragestunde organisiert.

IBBENBÜREN. Der politische Aschermittwoch ist ein Pflichttermin im Kalender vieler Politiker. Ehe es am Abend auf die großen Veranstaltungen geht, nehmen die Ministerinnen und Minister des Bundestages, aber auch die Lokalpolitiker, gerne kleinere Termine wahr. So stand die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek am Mittwochmorgen für eine Fragestunde im Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren zur Verfügung.

Im prall gefüllten Pädagogischen Zentrum des Kepler-Gymnasiums hatten sich die fünf Leistungskurse Sozialwissenschaften aus den Stufen Q1 und Q2 eingefunden und gemeinsam die Fragestunde mit der Bundesministerin organisiert. Glänzend moderiert wurde die Veranstaltung von Philip Schönfeld und Sophie Böwer, beides Schüler der Stufe Q2.

Auf die vielen Fragen der Schülerinnen und Schülerin antwortete Karliczek stets ausführlich und gewährte dabei immer wieder einen Einblick in ihre Arbeitsweise. So sei es „zu Beginn schon sehr schwer gewesen“, Teil von politischen Satiresendungen zu sein. Mittlerweile, so die Ministerin, kann sie jedoch über die „Heute-Show“ lachen, gab sie zu Protokoll.

Ausführlich ging sie auch auf den Digitalpakt Schule ein. Fünf Milliarden Euro stehen für die Digitalisierung der Schulen zur Verfügung, wobei der Bund „nur für die infrastrukturelle Ausstattung“ zuständig sei. Die Schulträger müssten dann Konzepte erstellen, die Länder legen Förderrichtlinien auf. „Und das Ganze möglichst zügig“, liegt Anja Karliczek die Digitalisierung sehr am Herzen.

Eine klare Meinung hat die Bundesministerin auch zum Thema „Artikel 13“ (EU-Copy-Right-Reform) und zu den daraus entstehenden Demonstrationen. „Das ist ein ganz sensibler Bereich, in dem man einen Kompromiss finden muss“, so Karliczek. Es gebe keine „Maximallösung“, die Regeln müssten sich in den kommenden Jahren stetig „weiterentwickeln“.

In einer abschließenden „Schnell-Fragerunde“ äußerte sich Karliczek noch einmal kurz zu verschiedenen Themen. So kann sie sich Annegret Kramp-Karrenbauer „sehr gut“ als neue Kanzlerin vorstellen. Die „künstliche Intelligenz“ sieht sie gelassen. Karliczek: „Forschungen haben ergeben, dass sie uns 1,3 Millionen Arbeitsplätze kosten wird, aber auch 1,2 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen wird“.

Nach der rund 60-minütigen Veranstaltung vor den Kepler-Schülern erntete die Bildungsministerin viel Applaus für ihre ehrlichen Antworten. Sie machte noch einmal deutlich, wie wichtig ihr die Heimat ist: „Ich bin gerne hier und möchte in meinem Wahlkreis präsent sein“.

IVZ vom 09.03.2019

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