Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Talente gefunden und gefördert

Was die Wetterlage nur zart andeutete, vollendete am Sonntag die Frühlingsmatinee im gut besuchten Pädagogischen Zentrum des Kepler-Gymnasiums mit der Musik. Solisten und Chöre ließen zur Entfaltung kommen, was monatelang entwickelt und gepflegt wurde. 

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Gegensätze trafen aufeinander und bildeten ein klangvolles Ganzes. „Mercury meets Mozart“ hatte Uwe Berkemer als Motto ausgegeben und damit das Werk zweier Superstars verbunden, die im Abstand von 200 Jahren ihre Welt mit genialer Musik beschenkt hatten.

Und für beide Musikrichtungen lassen sich auch heute noch 14- bis 18-Jährige gleichermaßen begeistern, wenn sie von einem Vollblutmusiker wie Uwe Berkemer geleitet und an dem Flügel begleitet werden. Mit der Eröffnung setzte Emily Leonhard mit der Klarinette und dem eher getragenen „Love of my Life“ von Freddy Mercury gleich einen hohen Maßstab. Diesem Anspruch wurde Thomas Kölker souverän gerecht mit seiner erstaunlich reifen Tenorstimme und der Mozartarie „Hier soll ich dich denn sehen“. Hier war wohl der Erfolg der Stimmbildungs-Pausen-AG deutlich hörbar, auf die Uwe Berkemer stolz verwiesen hatte, weil sie im weiten Umkreis gewiss einmalig sei.

Der Schulchor präsentierte „Somebody to love“, und der Übergang zu Figaros Hochzeit schloss sich nahtlos an. Hier glänzte zunächst Luna Hellweg mit ihrer noch zarten Sopranstimme als Barbarina. Der Schulchor inszenierte die Bauern und Bäuerinnen aus dem 1. Akt, und Jana Witthake ließ mit überzeugendem Mezzosopran das Gefühlschaos des Cherubino deutlich werden. Ebenso begeisterte das schwungvolle Duett von Sarah Reupert (Sopran) und Jana Witthake in der Kleiderwechsel- szene zwischen Susanna und Cherubino.

Schwungvoll ging es weiter mit „Crazy little thing called love“, bevor die Liebesgeschichte aus der Zauberflöte thematisiert wurde. Esther Frey (Sopran) als Pamina, Adrian Frey (Bariton) als Papageno und Thomas Kölker (Tenor) als Monostatos zauberten mit dem Chor einige Schlüsselszenen aus der großen Oper auf die kleine Bühne, auf der sie glänzend bestanden.

Auf sie passte Freddy Mercurys „We are the Champions“, das der Schulchor intonierte. Kurze Informationen zwischendrin erleichterten den Zuhörern den Zugang zur Musik. So ging es noch einmal zu Mozart mit der „Entführung aus dem Serail“: Neben ihren Gesangskünsten deuteten Thomas Kölker und Adrian Frey in dem köstlichen Duett „Vivat Bacchus“ auch noch schauspielerisches Talent an.

Machtvoll endete das Konzert mit der „Bohemian Rhapsody“, gestaltet vom Schulchor und allen Solisten. Der stellvertretende Schulleiter Christoph Hagel-Grüner war voll des Lobes und bedankte sich herzlich bei den Akteuren. Er versprach auch weiterhin Unterstützung, die sich zunächst als Zusage für einen klassischen Klavierhocker manifestierte.

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Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 12. März 2018

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