Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Sprachbarrieren als Herausforderung

Sonntag, 18. Nov. 2018 - 15:38 Uhr
von Ibbenbürener Volkszeitung (Redaktion)

Am Johannes-Kepler-Gymnasium sind zurzeit drei Austauschschüler zu Gast: Isidora Mitrovic (17) aus Serbien, Brian Thomas (17) aus den USA und Isabella Mella (18) aus der Dominikanischen Republik.

austausch2018

Die drei Schüler bleiben für ein halbes oder ganzes Jahr in Deutschland, sind in Gastfamilien untergebracht und besuchen den Unterricht am Kepler-Gymnasium.

Die drei berichten, warum sie sich für ein Auslandsjahr in Deutschland entschieden haben. Bei Isidora war die Entscheidung einfach: Ihre ältere Schwester hat ebenfalls ein Auslandsjahr in Deutschland gemacht. Brian lernte in seiner Heimat zwei deutsche Austauschschüler kennen, die ihn mit ihrer Begeisterung für ein Austauschjahr ansteckten. Er hatte an seiner Schule zwischen Deutsch und Französisch wählen können und fand Deutsch cool. Isabellas halbe Familie hat deutsche Wurzeln und außerdem war eine ihrer Tanten „exchange student“ in Deutschland. So wuchs in Isabella das Interesse an der deutschen Kultur und Sprache, heißt es in einem Pressetext der Schule.

Seit Anfang des neuen Schuljahres nehmen Brian, Isabella und Isidora am Unterricht der Oberstufe teil. Sie wurden innerhalb ihrer Gastfamilien herzlich aufgenommen und fühlen sich dort sehr wohl.

Anfangs stellte es für die Austauschschüler eine Herausforderung dar, Gesprächen auf Deutsch zu folgen. Deutsch ist eine schwere Sprache, da sind sich die drei einig. All die Redewendungen, der Satzbau und die Grammatik – das ist schon eine Herausforderung.

Für Brian war die Umstellung auf den „German way of life“ nicht so groß, da er aus einem Ort in Ohio kommt, der noch etwas kleiner als Ibbenbüren ist. Anders war es für Isabella, die in der Großstadt Santiago zu Hause ist, und für Isidora, die mit ihrer Familie in der Metropole Belgrad lebt. Natürlich vermissen sie ihre Familie und Freunde, aber sie genießen die neuen Erfahrungen im Ausland, heißt es in der Pressemitteilung der Schule.

Die Schule erleben alle drei anders. Isidora findet den Schultag sehr lang. Sie ist es nicht gewohnt, sich im Unterricht so viel zu beteiligen und „aktiv sein“ zu müssen. Isabella findet, dass die Art, wie Lehrer hier unterrichten, gar nicht so verschieden von dem ist, was sie von zu Hause kennt. Das ist in den USA an Brians Schule genauso. Er und Isabella finden das deutsche System liberaler und genießen die neugewonnene Unabhängigkeit.

Über das Leben in Deutschland können sie nach der kurzen Zeit noch nicht viel sagen, aber so viel ist sicher: Sie lieben die deutsche Küche.

IVZ vom 18.11.2018

 

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