Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Besuch in der Nablus Circus School

Montag, 06. Jan. 2020 - 15:40 Uhr
von Brigitte Striehn

Nachdem im September im Rahmen des Projektes „Kinderkulturkarawane“ eine Jugendgruppe der Nablus Circus School im Kepler-Gymnasium gastierte, besuchte Brigitte Striehn im Rahmen einer Bürgerreise der Stadt Nürnberg nach Israel und ins Westjordanland im November die Großstadt in den palästinensischen Autonomiegebieten.

kikuka nablus 2020

Die Reisegruppe einer Bürgerreise der Stadt Nürnberg nach Israel und ins Westjordanland im November wurde im Rathaus von Nablus vom stellvertretenden Bürgermeister Mohammed S. Shunnar und weiteren Vertretern der Stadtverwaltung empfangen. Über den Besuch in Nablus berichtet Brigitte Striehn im Folgenden:

„Nürnberg unterhält seit einigen Jahren freundschaftliche Beziehungen zu Nablus. Auf meine Anregung hin organisierte Daniel Nevaril vom Amt für Internationale Beziehungen in Nürnberg – gemeinsam mit Partnern in Nablus – einen interessanten Besuch in der Zirkusschule.

Dort traf sich die Reisegruppe mit dem Manager Mohammed Shafee, der die Schüler auf ihrer Deutschland-Tournee auch nach Ibbenbüren begleitet hatte. Er informierte gemeinsam mit Trainer Wajdi Khalid über Ziele des Projektes und beantwortete viele Fragen. Es soll Jugendlichen ein sicheres Umfeld bieten, damit sie nicht den Gefahren der Straße ausgesetzt sind und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

Während des Treffens überreichte ich für die Schule zwei Fotos vom Besuch der jungen Palästinenser im Kepler-Gymnasium. Margarete Hövermann-Mittelhaus und Dagmar Meyring hatten sie extra anfertigen lassen, was viel Beifall fand.

Wir bekamen Gelegenheit, alle Räume der Schule zu besichtigen. Sie befindet sich in einem älteren Gebäude, das mithilfe der Projektverantwortlichen und der Schüler restauriert wurde. Für das Training stehen Turnmatten und verschiedene Sportgeräte wie Einräder oder Jongliermaterialien zur Verfügung. Die Finanzierung erfolge größtenteils über Spenden, da seitens der Stadt keine Unterstützung geleistet werde, so Mohammed Shafee. In der orientalisch geprägten Stadt Nablus mit einer 6000-jährigen Geschichte steht die historische Bausubstanz der Altstadt im Kontrast zu Neubauvierteln, die sich an den Hängen der Berge Gerizim und Ebal entlangziehen. Die Mehrzahl der Einwohner von Nablus sind Muslime, mit denen Anhänger christlicher Kirchen sowie Mitglieder der jüdischen Glaubensgemeinschaft der Samaritaner friedlich zusammenleben, erklärte Reiseleiter Mohaned Assaf.“

IVZ vom 08.01.2020

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