Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Gesamtkosten werden jetzt auf fast 8.700.000 Euro geschätzt

Donnerstag, 12. Sep. 2019 - 17:27 Uhr
von Cornelia Ruholl

Die vom Rat bereits im August 2017 beschlossene Erweiterung des Johannes-Kepler-Gymnasiums wird teurer werden. In der Verwaltungsvorlage für die Sitzung des Schulausschusses am kommenden Mittwoch, 18. September, wird erläutert, dass die Vorplanung für die Maßnahme im Juli abgeschlossen wurde. Statt rund 7.300.000 Euro geht die Schätzung der Kosten jetzt von fast 8.700.000 Euro aus.

gebäude jkg

Der vorliegende Vorentwurf sieht die Errichtung eines gestaffelten, ein- bis dreigeschossigen Gebäudes vor, das sich nach Osten an das vorhandene Gebäude anschließt und in den vorhandenen Geländeversprung eingebettet werden soll. Im Erdgeschoss sind Mensa mit Küche und Nebenräumen sowie Schüler-WCs und Technikräume vorgesehen.

Im ersten Obergeschoss sollen der Verwaltungsbereich und das Lehrerzimmer und im zweiten Obergeschoss die Ganztagesbetreuung und die Bibliothek untergebracht werden.

Mit der nun vorliegenden Vorplanung gibt es auch eine erste Kostenschätzung, die durch die Projektsteuerung geprüft wurde. Danach betragen die nunmehr geschätzten Gesamtkosten unter Einbeziehung der Außenanlagen 8.645.726 Euro. Das entspricht laut Verwaltung einer Überschreitung der ursprünglich kalkulierten Gesamtkosten um rund 1.304.700 Euro brutto und damit um insgesamt rund 17,8 Prozent.

Zu den Gründen für die Mehrkosten zählen laut Verwaltungsvorlage unter anderem ein Mehr an Fläche, das sich durch die zusätzlich im Gebäude unterzubringenden Schülertoiletten (271 Quadratmeter Mehrfläche) ergebe. Zudem brächten das nun vorliegende Schadstoffgutachten und der bisher nicht berücksichtigte Rückbau des alten unterirdischen Öltanks eine Erhöhung bei den Abbruchkosten von rund 150.000 Euro mit sich. Außerdem: Der Gasanschluss und der Wasseranschluss für die Dreifachsporthalle befinden sich bislang in der Heizzentrale der alten Sporthalle. Es ist vorgesehen, die Heizzentrale in die Nähe der neuen Drei-Feld-Sporthalle zu verlegen. Für die Errichtung der neuen Anschlüsse entstehen zusätzliche Kosten von rund 63.000 Euro. Mehrkosten in Höhe von 62.814 Euro fallen für die Erschließung der neuen Technikzentrale und Überbauung bestehender Leitungsstrukturen sowie den Austausch defekter und veralteter Leitungsführungen an.

Für das Gesamtareal Kepler-Gymnasium und Gesamtschule soll eine Masterplanung entwickelt werden. Mit der Erstellung des Konzeptes ist ein Freianlagenplaner beauftragt worden. Die Planung teilt sich in mehrere Umsetzungsabschnitte auf. Der erste Abschnitt erfolgt im Rahmen des Erweiterungsbaus in Richtung Wilhelmstraße und im Areal der jetzigen Dreifachsporthalle („Ascheplatz“).

Eine Grobkostenschätzung aus März 2017 hatte die voraussichtlichen Gesamtkosten ursprünglich mit 6.658.200 Euro beziffert. Dabei waren damals aber nicht die Außenanlagen berücksichtigt, da diese ursprünglich bis zur Fertigstellung einer Masterplanung weitgehend hatten zurückgestellt werden sollen. Nachdem sich aber zeigte, dass dies nicht möglich ist (Grund: Wegen des Höhenunterschieds im Gelände ist ein Überflutungsnachweis und in Folge ein Freiflächenkonzept nötig), wurden die Außenanlagen bis zur Nordseite des Neubaus der Gesamtschule in das Projekt einbezogen und 500.000 Euro für die Herrichtung dieses Bereichs veranschlagt. Unter Hinzurechnung der Baupreisanpassung bis 2019 sowie Baunebenkosten, der Risikozuschläge und Mehrwertsteuer erhöhten sich die ursprünglich kalkulierten Kosten damals schon auf 7.341.000 Euro.

IVZ vom 13.09.2019

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