Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Chöre und Solisten bieten Höchstleistungen

Montag, 25. Mrz. 2019 - 16:56 Uhr
von Reinhard Bamming

Unter dem Motto „Opera goes Broadway“ hatte das Kepler-Gymnasium am Sonntag zu seiner diesjährigen Frühlingsmatinee geladen. Das Publikum war begeistert von den dargebotenen Leistungen.

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IBBENBÜREN. Schulleiter Paul-Georg Weiser war sich am Schluss der Veranstaltung ganz sicher: Wir haben den besten Schulchor in der Region. Auch, wenn Uwe Berkemer, der die treibende Kraft im musikalischen Bereich der Schule ist, sich in Bescheidenheit übte, darf man schon feststellen, dass in diesem Frühjahr wieder geerntet wurde, was durch kluge Strukturen und ausdauernde Arbeit im Laufe der Jahre und besonders in diesem Schuljahr gesät und erarbeitet wurde. In seiner Moderation gab Berkemer einen kurzen Einblick in die Arbeit, die Talente vom fünften Schuljahr bis zum Abitur systematisch sucht, begleitet und in der Stimmbildung fördert.

Die diesjährige Frühlingsmatinee spannte einen großen Bogen von „Cats“ bis zu „La Traviata“. Der Schulchor eröffnete mit „Memory“ den Reigen bekannter Melodien. Der Juniorchor stand ihm mit der Erkennungsmelodie aus „The Lion King“ um nichts nach. Aus diesem Fundus guter Stimmen ragten die mutigen Solisten dann noch einmal heraus. Zoe Bosse (Sopran) und Aaron Hinnah (Bariton) entzückten mit einem Duett aus „Don Giovanni“, Luna Hellweg (Sopran) wagte sich an die Arie „Vedrai Carino“ und schlug alle Zuhörer in ihren Bann. „Die Schöne und das Biest“ und „My Fair Lady“ führten zielstrebig zum Broadway. Emily Raisch (Sopran) sang kess als Eliza „I could have danced all night“.

Zurück zur Oper, und zwar zur Zauberflöte: Jonas Engelsberg (Tenor) sang als Monostratos voller Inbrunst „Alles fühlt der Liebe Freuden“. Energisch und erstaunlich stimmfest sang Zoe Bosse als „Königin der Nacht“ die Arie „Der Hölle Rache“. Beschwingt dagegen präsentierte Aaron Hinnah als Papageno den Ohrwurm „Ein Mädchen oder Weibchen“ und schließlich überzeugte das Terzett Marie Henkel, Elisa Richter und Julie Moß mit „Bald prangt, den Morgen zu verkünden“. „Phantom der Oper“ durfte ebenso wenig fehlen wie „Moana“ und „Frozen“. Hier erfreuten sich die Zuhörer am Klangvolumen der Chöre und an der gelungenen Lichtinszenierungen.

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Zum Finale gab es einen Ausschnitt aus dem zweiten Akt von Guiseppe Verdis „La Traviata“. Uwe Berkemer riet: „Lassen Sie sich einfach in einen reichen Salon in das Paris Mitte des 19. Jahrhunderts versetzen, in dem die Gäste entsprechend unterhalten werden.“ Zigeunerinnen der Tanzgruppe belebten das Bild und Clarissa Bücker (Sopran) sang zusammen mit Aaron Hinnah, Jonas Engelsberg und dem Schulchor das „Coro di Zingare“. Das Publikum im übervollen Pädagogischen Zentrum war fasziniert von der Leistung. Der Dank galt den Akteuren auf und hinter der Bühne für eine Schülermatinee, auf die man sich in jedem Frühling freue.

IVZ vom 26.03.2019

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