Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Zauberflöte am Kepler-Gymnasium: Das sind die Solisten / Steckbrief: Zoe Bosse

Donnerstag, 23. Jan. 2020 

Zoe Bosse

IBBENBÜREN. Wenn sich vom 28. Februar bis zum 1. März drei Mal der Vorhang im Bürgerhaus für die „Zauberflöte“ des Kepler-Gymnasiums beim 1. Ibbenbürener Opernfestival hebt, sind 200 Schüler vor und hinter der Bühne beteiligt. Wir stellen die Jugendlichen in den Hauptrollen vor. 

Name: Zoe Bosse

Alter: 18

Wohnort: Ibbenbüren

Lieblingsschulfach: Das ist schwer. Ich würde sagen Physik oder Deutsch.

Hobbys: Ich spiele Fußball und Posaune. Und Gesang. 

Das ist die beste Szene in der Zauberflöte: Ich finde das Finale cool, weil die Königin der Nacht mit ihren drei Damen und Monostatos in den Tempel eindringen wollen und besiegt werden. Danach sollen nochmal alle auf die Bühne kommen. Das finde ich ganz schön, dass dann alle da sind.

Ich singe gern, weil... das macht schon Spaß. Es kann nicht jeder. Und es ist etwas Besonderes, wenn man aus dem etwas macht, was einem so gegeben ist. Man merkt, wie sich die Stimme weiter entwickelt. Da liegen Welten zwischen, wenn man unsere Stimmen heute und vor zwei Jahren vergleicht. Ich freue mich, wenn andere das dann auch hören.

Oper mag ich, weil... es irgendwie außergewöhnlich ist. Alle fragen uns immer, ob uns das wirklich Spaß macht. Viele können das nicht nachvollziehen. Aber wenn man sieht, was dabei heraus kommt, das ist einfach cool, wenn man das selber auf die Beine gestellt hat.

Das mache ich gegen Lampenfieber: Wir haben da so eine Übung, das Hecheln. Aber ich denke mir vor einem Auftritt jedes Mal: Ich kann das. Das sehe ich ja in den Proben. Und warum sollte ich das jetzt nicht genauso gut können? Eigentlich ist das Lampenfieber dann immer vorbei.

Eine besondere Herausforderung ist für mich: Meine Höhenangst und die riesige Treppe auf der Bühne. Bei der ersten Arie muss ich von ganz oben allein in einem engen Kleid singend herunterlaufen. Beim ersten Mal bin ich heruntergekrochen (schmunzelt). Jetzt muss ich jeden Tag da runter laufen. Aber ich kann‘s ja nicht ändern. Ich muss da halt hoch.

Wenn ich auf der Bühne stehe, bin ich... in meiner Rolle. Da sollte man auch drinstecken. Ich glaube, wenn ich mich da hinstellen würde, so wie ich bin, würde ich das vor Nervosität nicht schaffen. Was ich da spiele, das ist die Rolle, das bin nicht ich, und das macht es leichter. 

Meine Rolle, die Königin der Nacht, ist... arrogant, sie liebt ihre Tochter sicher auch, aber in gewisser Weise ist sie auch sehr kalt.

Die Aufführung im Bürgerhaus ist für mich... etwas ganz Besonderes. Auf und hinter der Bühne sind nur Schüler. Das stärkt den Zusammenhalt. Ich merke, dass ich hier Freunde kennengelernt habe. Das ist Wahnsinn. Das verbindet alles. Es ist schön, dass das gerade so passiert.

Früher fand ich Oper... von der Musik her immer schon faszinierend. Aber ich hatte wenig Kontakt dazu. Ich war nicht abgeneigt, auch weil ich früher schon Theater gespielt habe.

Karten gibt es im Zett-Punkt, Bahnhofstraße, sowie im Sekretariat des Kepler-Gymnasiums. Infos: www.schülermachenoper.de

IVZ vom 23. Jan. 2020

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