Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Bilder werden an vielen Orten in der Region gezeigt

Kunst trifft Bergbau – unter dem Titel haben sich Oberstufenschüler des Kepler-Gymnasiums individuell mit dem Thema „schicht:ende“ auseinandergesetzt. Wie immer, wenn man an Zeitgeschichte beteiligt ist, hat man eine ganz eigene Sichtweise darauf, heißt es dazu in einer Presseinformation der Schule.

Bergbau

Große Künstler haben vorgemacht, wie man diese Sichtweisen präsentieren kann: Christian Boltanski setzt den Menschen ganz individuelle Denk- und Mahnmale. Seine biografischen Erinnerungskistchen mit symbolträchtigem Inhalt berühren den Betrachter auf emotionale Weise, weil die Inhalte an die eigene Erinnerung appellieren. Gerhard Richter gibt zeitdokumentarischen Fotos durch Verwischungen oder Abstraktion einen nebulösen Charakter, mithilfe einer hyperrealistischen Malweise hebt er Details hervor, Dinge, die vorher gar nicht so ins Auge gefallen sind.

Die Schüler eines Kunst-Grundkurses haben von ihnen gelernt. Sie haben zusammen mit ihrer Kunstlehrerin Evelyn Renken Zeitgeschichte dargestellt. Als Anlass diente das „schicht:ende“: 500 Jahre Bergbautradition sind Historie. Die Oberstufenschüler hatten einen ganz eigenen Blick auf Zeitgeschichte. Sie sind in der Ibbenbürener Umgebung aufgewachsen, sie haben intensiv recherchiert und haben Experten interviewt, um ein umfassendes künstlerisches Bild ihrer Region zu zeigen. Mit dem Fotoapparat haben die Kepler-Kunstschüler den alltäglichen Betrieb auf der Ibbenbürener und Mettinger Zeche festgehalten. Untertage, in der Kohlenwäsche, der Aufbereitung, bei der Grubenwehr, dem Gasschutz und an vielen weiteren Orten sind authentische Bilder entstanden. Aus dem so zusammengetragenen Wissen, dem gesammelten Material, den großformatigen Fotos und aus den Techniken, die sich die Kunst-Schüler angeschaut haben, ist eine Ausstellung entstanden, die an verschiedenen Orten der Kohleregion zu sehen sein wird. Die Termine: 9. März Preview im Kulturhaus Ibbenbüren; 19. März bis 27. März: Rathaus Recke; 30. April bis 31. Mai Rathaus Ibbenbüren; 4. bis 30. Juni Rathaus Westerkappeln; 1. bis 30. Juli Rathaus Hörstel.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 12. März 2018

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